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ETHIOPIA
"G"
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N O P
Q R S
T U V
W X Y
Z
GAT
Kath hat viele Schreibweisen wie Kat, Qad, Qat, Chat, Gat oder Khat.
Bekannt ist die Pflanze auch als Miraa oder Abessinischer Tee. Die
frischen Blätter des Kathstrauches werden als Alltagsdroge
verwendet und dabei im Mund zerkaut. Die zerkauten Blätter
werden dabei oft als riesige Kugel in den Backentaschen gebunkert.
Leute mit derartigen einseitigen Hamsterbacken haben also keine
Zahnschmerzen, sondern geben sich dem Kath-Genuss hin. Besonders ist
dieser Brauch aus dem Raum des Jemen bekannt, aber auch in
Saudi-Arabien, Somalia, Dschibuti, Oman, dem Norden Kenias und nicht
zuletzt auch in Äthiopien anzutreffen. Bildquelle
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GAYSAY
GRASSLAND
ist eine Hochebene die sich zwischen zwei Gebirgszügen auf
einer Höhe über 3.000 Meter, am Rande des Bale
Mountains Nationalparks, in Oromia befindet. Der 3-4 km breite
Talkessel wird von der Straße mit der Nummer 90 durchquert.
In östlicher Richtung endet das Gebiet vor der Ortschaft
Dinsho. Bildquelle
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GEBRE
MEMPHIS
KIDDUS
ist ein äthiopischer Heiliger der stets mit Leoparden und
Löwen dargestellt wird. Hier ein Bild aus der Adadai Mariam
Felsenkirche. Bildquelle
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GEIERFELSEN
befindet sich an der Straße von Gondar nach Bahir Dar, in der
Region Amhara. Wie er tatsächlich heißt, wissen wir
nicht. Er wird von der Bevölkerung so genannt, weil er das
Zuhause von unzähligen Geiern ist. Man erkennt erst aus der
Nähe, wie die Geier um den Felsen kreisen und ihn langsam mit
ihrem Kot weiß einfärben. Bildquelle
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GELADA
/ DSCHELADA
oder Blutbrustpavian, gibt es nur im Hochland von
Äthiopien. Sie sind die einzigen Primaten, die sich
ausschließlich vegetarisch, überwiegend von Gras,
Grassamen oder Wurzeln und Knollen ernähren.
Außerhalb der Nationalparks gelten sie als stark
gefährdet. Bildquelle
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GEMP
Der Gemp befindet sich in der Stadt Gondar, die von
Kaiser Fasilidas um das Jahr 1636 gegründet worden ist. Es ist
ein 7 ha großes Gelände mit den Palastanlagen
verschiedener Herrscher und Herrscherinnen. Die zahlreichen Bauwerke
des Gemp wurden im Jahr 1941 durch den Befreiungskrieg gegen die
Italiener leider stark beschädigt. Bildquelle
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GIANT
LOBELIA
lateinisch Lobelia rhynchopetalum, wird auch Äthiopischer
Schopfrosettenbaum genannt. Diese Lobelienart gibt es nur in den
afroalpinen Regionen Äthiopiens wie den Bale und den Semien
Mountains und kann nicht selten eine Höhe um die 6 Meter
erreichen. Bildquelle
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GIBBI
ist ein innerstädtischer Hügel in Addis
Ababa. Diesen hatte Ras Menelik als neue Residenz ausgewählt,
nachdem ihm seine Frau im Jahr 1886 zum Umzug vom Mount
Entoto bewegt hatte. Dort befinden sich mehrere
kaiserliche Paläste, das
Mausoleum von Menelik II. und eine Kirche. Der gesamte
Palastbezirk des Gibbi
darf leider nicht besichtigt oder fotografiert werden. Der Grund:
Verschiedene Palastanlagen werden von Regierungsmitgliedern genutzt.
Eine Ausnahme von diesem Verbot bildet das Menelik-Mausoleum und die
daneben stehende Kidane Mehret Church mit einigen anderen kleineren
historischen Gebäude aus der Kaiserzeit. Im Bild ist ein
Torgebäude der Befestigungsanlagen des Gibbi. Bildquelle
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GIDIR
MEGALA
ist der Fleischmarkt in der Altstadt von Harar Jugol. Bildquelle
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GILLO
hieß einer der Löwen von Kaiser Haile Selassie I..
Gillo
wurde nach seinem Tod präpariert und steht heute vor dem
Eingang
des Ethnologischen Museums, im Obergeschoss des Leul Genet Palast, in
Addis Ababa. Bildquelle
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GOBA
WABE SHEBELLE
ist ein Hotel in Bale Goba, östlich des Bale Montains
Nationalparks, in der Region Oromia. Eine großzügige
Auffahrt führt durch eine parkähnliche Anlage zum
Empfangsgebäude. Darin befinden sich auch der Speisesaal, die
Bar
mit Fernsehraum und weitere gastronomische Bereiche. Die
Unterkünfte befinden sich links und rechts des
Empfangsgebäudes in zwei einstöckigen
Gebäuden mit einem
begrünten Innenhof. Bildquelle
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GONDAR
/ GONDER
Die Stadt Gondar liegt in der Region Amhara und wurde um 1636 von
Kaiser Fasilidas gegründet. Sie liegt 2.133 m über
dem Meer und hat heute über 342.000 Einwohner. Im Bild ist der
noch gut erhaltene Palast des Fasilidas zu sehen, der Bestandteil des
ca. 7 ha großen "Gemp" mit diversen Palastanlagen ist. Bildquelle
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GRABANLAGEN
VON KALEB
& GEBRE MASKAL
Die Grabanlagen liegen auf
einem kleinen Plateau unterhalb des Mount Libanos bei Axum. Auf dem
Gelände wird immer noch geforscht, und man ist dabei weitere
Grabkammern auszugraben. Die Zuordnung der Könige Kaleb und
Gebre Maskal beruht allein auf mündliche
Überlieferungen. Eindeutige Inschriften wurden bisher nicht
gefunden. Bildquelle
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GRAND JAMI MOSQUE / JAMI MOSCHEE
steht in der Altstadt von Harar Jugol und stammt aus dem 16.
Jahrhundert. Im Jahr 1762 kam noch ein
höheres Minarett hinzu. Die aktuelle Gebäudesubstanz
ist aber heute weitestgehend modernisiert. Neben der großen
Moschee gibt es noch über 80 weitere Moscheen in Harar, drei
davon stammen sogar aus dem 10. Jahrhundert. Bildquelle
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GRANT
oder das Land Grant, bezeichnet die ursprüngliche
Fläche von 2 km²
Größe in Shashemene, die von Haile Selassie, der
am 25. August 1937 in New York gegründeten Ethiopian World
Federation (EWF), im Jahr 1948 geschenkt hat. Doch erst 1955 kamen aus
Montserrat Herr James Piper und seine Frau Helen als erste Siedler nach
Shashemene. Bildquelle
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GRAT
BEAL GEBRI
ist eine Ausgrabungsstätte in Yeha, im nördlichen
Tigray, neben den Ruinen des sabäischen Yeha Tempels
(Großer Tempel) und der Kirche Abba Aftse mit
Schatzhaus. Die Errichtung des Yeha Tempels und des Grat Beal
Gebri (Monumentalgebäude) werden in die Zeit von 700 - 800 vor
Christus eingeordnet. Bildquelle
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GRAUFISCHER
lateinisch Ceryle rudis, gehört zur Familie der
Eisvögel.
Seine Heimat liegt in Afrika entlang des Nilgebiets, südlich
der Sahara und im südlichen Asien von der Türkei bis
zur Volksrepublik China. Seine Hauptnahrung besteht aus
Fischen, er verachtet aber auch Krustentiere und Wasserinsekten nicht.
Der
Graufischer wird bis zu 25 cm lang ist damit deutlich
größer, als sein in Deutschland vorkommender
Verwandter. Bildquelle
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GRIVET
MONKEY
lateinich Chlorocebus aethiops, auch bekannt als äthiopische
Grünmeerkatze, ist ein Primat aus der Familie der
Meerkatzenverwandten und lebt nur in Äthiopien, Sudan,
Dschibuti und Eritrea. Sie sind Allesfresser, fressen aber bevorzugt
Früchte und Blüten, vor anderen Pflanzenteilen oder
Kleintieren. Bildquelle
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GUDER
FALLS
liegen 11 km von der Stadt Ambo entfernt, westlich von Addis Ababa in
der Region Oromia. Das Gelände darf nur gegen eine
Eintrittsgebühr betreten werden. Dort befindet sich weiterhin
das
Guder Falls Resort, wo man in Rundhütten übernachten
kann. Bildquelle
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GUENETE
LEUL PALAST
oder Leul Genet Palace von Addis Ababa,
ließ Haile
Selassie 1930 errichten und ist heute Hauptbestandteil der Addis Ababa
University. Die Universität wurde auf Veranlassung von Kaiser
Haile Selassie im Jahr 1950, als "University College of Addis Ababa",
gegründet. Im Jahr 1961 übergab er seinen Palast an
die Universität, der fortan dieser als Hauptgebäude
diente. Im Jahr 1962 erhielt die Universität den Namen
„Haile Selassie I. University". Bildquelle
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