Anlässlich
des 20-jährigen Jubiläums von Yellow Umbrella, im
Jahr
2014, hat sich Thomas Hellmich aufgerafft, in den Archiven von Yellow
Umbrella zu kramen. Es war ja auch kein Zustand, denn bisher wurde die
Bio der Band, auf deren Facebook Seite, nur mit diesem einen Satz
abgehandelt: "Yellow
Umbrella was founded in 1994 in Dresden/Germany."
Bringen wir nun endlich etwas Licht in die Angelegenheit.
Reggaestory.de hat sich die Mühe gemacht, die Angaben
aufzuarbeiten und hier zu präsentieren, bevor sie in
der endlosen Timline von Yellow Umbrellas Facebook nicht mehr zu finden
sind.
Ich danke der Mitwirkung von Enrico Mildner und Thomas Hellmich, deren
Hilfe immer wieder nötig war.
Hinweis: Die Cover der Randspalte sind mit weiterführenden
Informationen hinterlegt.
Sofern es da draußen
irgendwelche Ergänzungen geben sollte, sind diese jederzeit
willkommen und können nachträglich eingearbeitet
werden. Besonders was Fotos aus den Anfangsjahren betrifft sind alle
ehemaligen Bandmitglieder und Fans gefragt, noch einmal in den
Fotoalben zu blättern. Es wäre schön, wenn
die Aktivisten der ersten Stunde wenigstens jweils ein Bild aus dem
Gründungsjahr finden könnten. Muss ja kein
Bühnenbild sein - ein altes Passbild tut´s auch. ;-)
1994 - Das
Gründungsjahr
Enrico Mildner (Gesang, Gitarre), Falk "Albert" Reinhard (Keyboard),
Manu (Gesang),
Matthias Schicht (Posaune), Anne Eisold (Trompete), Carla (Saxophon),
Thomas "Pezman" Pätzold oder auch Pezi (Bass) und
Henning Schmitz-Peiffer (Schlagzeug) gründen die Band in
Dresden. Alle wollen
Ska machen, außer Enrico. Der besteht darauf, dass auch seine
Reggae-Songs gespielt werden. So entsteht Deutschlands erste Reggae
& Ska – Band. Der Legende nach findet das erste
Konzert in Dresden auf dem Elbhangfest statt. Falk findet kurz vorher
den Namen für die Band, indem er an eine Szene aus
„Harold & Maude“ denkt: Maude geht auf eine
Beerdigung, es regnet und alle auf dem Friedhof haben schwarze
Regenschirme. Außer Maude. Die trägt einen gelben.
Kamerafahrt nach oben. Bämm! Da war der Name geboren.

Enrico
Mildner
1995
Da wir jetzt eine richtige Band sind, spielen wir Konzerte (in Dresden
und Umgebung) und nehmen einen Tonträger auf. Ganz klassisch.
Auf Kassette. (Kann man heutzutage kaum noch erklären, was das
ist.) Das Frühwerk bekommt den Namen „summerspring
95“, enthält 7 Songs aus der Feder von Falk und
Enrico und erzielt mittlerweile auf ebay astronomische Summen.
Für die BRN (Bunte Republik Neustadt) Dresden wird eine
Vertretung an Posaune und Trompete gesucht: Thomas (Posaune) und Gerit
(Trompete) steigen ein. Ein folgenschwerer Fehler der Band, denn den
Posaunisten sind sie nicht mehr losgeworden.

1996
Das harte Bandleben fordert erste Tribute: Manu (Gesang) und Carla
(Saxophon) steigen aus. Dafür steigen Uli (Saxophon,
später bekannt als Schrød Ulsen) und Grit (Gesang)
ein.
| Wir
spielen auf der ersten Campusparty in Dresden (ein voller
Erfolg: 3.000 Studenten, um 10 war das Bier alle, 50 Anzeigen wegen
Ruhestörung) und arbeiten hart an unserem ersten Album,
welches wir auf dem neumodischen Medium CD veröffentlichen
wollen.
Der Silberling wird „Offbeat“ getauft,
enthält 12 Songs von Falk und Enrico und ist seit langem
ausverkauft. Die Release-Party wird standesgemäß in
Dresden im Brennhaus (mittlerweile abgerissen) gefeiert. Anne
(Trompete) und Matthias (Posaune) steigen aus, heiraten und bekommen
Kinder. Gerit (Trompete) steigt auch aus. Sie bekommt später
(4!) Kinder. |
 |

Erster
Pressebeitrag

Matthias,
Falk, Henning, Gerit, Grit und Uli (v. l. n. r.)
1997
1997 ist das Jahr der personellen Umbrüche: Henning
(Schlagzeug) steigt aus und arbeitet Olli (Schlagzeug) ein. Grit
(Gesang) und Pezi (Bass) steigen aus und Katharina (Gesang) und
Burkhard (Bass) ein. Oli B. (Trompete) steigt ein und gleich wieder
aus.
Dabei
müssen wir doch das Album promoten und die erste
große Tour („Schirmany-Tour“) steht an!
Aber alles wird irgendwie gut und die Tour wird ein voller Erfolg. Wir
spielen zum ersten Mal in Polen und dann gleich auf dem Przystanek
Woodstock vor 100.000 Leuten. Auf der Campusparty in Höxter
supportet uns eine Band namens „Guano Apes“. Falk
(Keyboard), Katharina (Gesang) und Burkhard (Bass) steigen nach dem
Sommer aus und wir machen erstmal eine Pause, um uns neu zu
orientieren. Dabei treffen wir auf einem Ska-Konzert in der Scheune in
Dresden, Jens (Gesang, Keyboard) und Jürgen (Bass): Der Beginn
einer wunderbaren Freundschaft und im Prinzip ein Neustart für
die Band.
|
 |

Przystanek
Woodstock

Katharina,
Olli, Burghard, Thomas, Enrico, Falk, Oli B. und Uli (v. l. n. r.)
1998
Die neue Besetzung gibt der Band einen riesigen Kreativ- und
Energieschub und wir spielen wie verrückt:
Nochmal auf der
Campusparty in Dresden (6.000 Studenten, 100 Anzeigen wegen
Ruhestörung, das Bier hat gereicht), bei den
Filmnächten in Dresden mit den WAILERS, im Alten Schlachthof
in Dresden und in ganz Ostdeutschland. Sandra (Gesang, Percussion)
steigt ein und gleich wieder aus. Wir feilen am neuen Sound und an
neuen Songs. Im Dezember gibt es die erste Nikolaus-Reggae-Party im
Güntzclub in Dresden.
 |
 |

Jens
Strohschnieder, Enrico Mildner, Helm Thomsen (Thomas Hellmich), Uli -
In Dessau

Jens
Strohschnieder
Helm Thomsen + Schrød Ulsen

Jürgen
Kalkschies, Sandra, Helm Thomsen, Olli, Enrico Mildner,
Schrød
Ulsen (v.l.n.r.)

Enrico
Mildner, Sandra, Helm Thomsen, Olli, Schrød Ulsen,
Jürgen Kalkschies (v.l.n.r.)

Olli

Jens
Strohschnieder, Enrico Mildner alias Mr. Mild Ericson, Helm
Thomsen
1999
| Für
dieses Jahr haben wir uns viel vorgenommen, graben uns ab
Frühjahr in den Koltron-Studios in Dresden ein und nehmen zum
zweiten Mal ein erstes Album auf. „Marie Juana“
(benannt nach einer kubanischen Austauschstudentin) wird eines unserer
wichtigsten Alben, enthält 12 Songs aus der Feder von Jens und
Enrico (darunter „Waitin‘ In
Cairo“,
„Mother Louis“ und „Lay Down“)
und bestimmt unseren Sound für die nächsten Jahre. |
 |
Die Release-Party am 20. August in Dresden am Elbufer, unterhalb des
Japanischen Palais, ist legendär: Fackeln sperren das Elbufer
ab, schwedische Biker patrouillieren mit Wasserpistolen an den
Eingängen (keine Ahnung, wo die herkamen, sie waren einfach
da), Schrød Ulsen verkauft allein (!) 600 CDs und wir feiern
mit 3.000 Leuten, bis die Sonne aufgeht. Unvergesslich! Ende des Jahres
steigt Olli (Schlagzeug) aus und arbeitet Gero (Schlagzeug) ein. Gero
wird die Band nicht mehr verlassen…


Helm
Thomsen, Schrød
Ulsen, Enrico Mildner, Olli, Jürgen Kalkschies, Jens
Strohschnieder

Helm Thomsen
(Thomas
Hellmich),
Jens Strohschnieder und Schrød
Ulsen (Uli
Schröder)


Uli + Thomas
in ... (?)

Jens +
Enrico in ... (?)

Jürgen
Kalkschies, Sandra, Helm Thomsen, Olli, Enrico Mildner,
Schrød
Ulsen (v.l.n.r.)
2000
Die Booking-Maschinerie von Thomas und Uli läuft auf
Hochtouren und es stehen Konzerte in Frankreich, Polen und in
Westdeutschland an. Um mehr Power in den Bläsersatz zu
bekommen, wird Jan (Trompete) engagiert. Auch Jan hält der
Band ab jetzt eisern die Treue. Der Auftritt auf dem renommierten
Ska-Festival „Dance Ska La“ in Rennes in Frankreich
am 7. April beschert uns nicht nur unseren ersten Labelvertrag und
unsere erste Booking-Agentur, er ist auch der Beginn einer unendlichen
Liebesgeschichte mit unserem Nachbarland. Im Mai erfüllen wir
uns einen weiteren Traum und ziehen zum ersten Mal unser eigenes Reggae
& Ska–Festival „Back To The
Roots“ in Dresden, in der Neuen Mensa, auf. Ein
äußerst wichtiger und verdienter Mann
verlässt die Band im Sommer: Schrød Ulsen
(Saxophon, Booking & Buchhaltung) wird weggeheiratet und
arbeitet Philipp (Saxophon) ein. |
 |
Auf der Bunten Republik Neustadt im
Juni in Dresden verlosen wir einen so genannten Rasta Ferrari (in
Reggaefarben umgespritzter Seat Ibiza). Die Situation eskaliert, Leute
tanzen und springen nicht nur auf der Straße vor unserer
Bühne, sondern auch auf den Dächern der umliegenden
Häuser. Und auf unserem Bandbus. Kompletter Dachschaden. Im
Herbst geht es wieder ins Studio (Koltron, Dresden): Das verflixte
zweite Album soll her. Während der Albumproduktion und kurz
vor der anstehenden ersten großen Frankreich-Tour im November
steigt überraschend Enrico (Gesang, Gitarre) aus. Seine
Freundin bekommt ein Kind (Josephine). Zum Glück springt
schnell Marco (Gitarre, Gesang) ein und wir spielen in Reims (hier
treffen wir zum ersten Mal eine Band namens „Western
Special“), Rennes, Poitiers, Nantes, Bordeaux, Pau, Millau,
Perpignan und Paris. Marco wird der Liebling der Französinnen
und Franzosen. Als Gastgeschenk für unser
französisches Plattenlabel „Banana Juice“
fahren Jürgen und Gero einen kunstvoll bemalten Trabi bis nach
Rennes. Die Bretonen schmelzen dahin.

Enrico
Mildner, Helm Thomsen, Jürgen Kalkschies, Jens Strohschnieder,
Schrød Ulsen, Jan Kalb, Gero Dumrath (v.l.n.r.)

Jürgen
Kalkschies,
Gero Dumrath, Jan
Kalb, Jens
Strohschnieder, Helm
Thomsen (v.l.n.r.)

Jens
Strohschnieder

Helm Thomsen
und Jens Strohschnieder

Enrico,
Thomas, Uli, Jan

Thomas, Uli,
Jan, Philipp

Jan Kalb,
Philipp, Jens Strohschnieder, Enrico Mildner, Gero Dumrath, Helm
Thomsen, Jürgen Kalkschies (v.l.n.r.)


Der Yellow
Umbrella Trabi

Jan,
Jürgen, Philipp, Jens, Gero, Thomas, ..., ... (v.l.n.r.)

Crazy
Dwarf-Party @ Le Marcel Bar - Gero, Thomas,
Jens, Jan, ..., ..., ..., Philipp, Jürgen

..., Gero
Dumrath, Thomas Hellmich alias Helm Thomsen, Jan Kalb
2001
Im Januar erscheint unser zweites Album „Flight No.
20-8-3“ auf Banana Juice und unserem neu gegründeten
Label Rain Records. Die Scheibe enthält 14 Songs (12 von Jens,
2 von Enrico), darunter die Hits „Josephine“,
„Rise & Fall“ und „One Leg
Song“ und wird unser meistverkauftes Album.
Die beiden
Release-Konzerte in Dresden in der Scheune sind ausverkauft. Danach ist
der Tourkalender prall gefüllt: |
 |
Wir leben im Prinzip im
klapprigen Bandbus, spielen in Italien, Polen, 2x in Prag, 3x in
Berlin, 3x in Paris, insgesamt 5 Wochen (!) in Frankreich, auf unserem
2. „Back to the Roots“-Festival (mit der
Traumbesetzung Western Special, Paprika Korps und YU), trotz
Stromausfall und Weltuntergang auf dem Summerbash in Wolfstal, schlafen
auf dem Boden, in Luxushotels, im Büro der France Telecom, bei
verträumten Pariserinnen zu Hause (natürlich ohne die
verträumten Pariserinnen), fahren durch den Nebel des Grauens
und duellieren uns mit Dr. Ring Ding in Prag und München (der
Beginn einer weiteren wunderbaren Freundschaft). Unterwegs verlieren
wir Marco (Gitarre) und finden Harry (Gitarre).

...,
Jürgen, Jens, Enrico, Thomas, Philipp, Gero, Jan (v.l.n.r.)

Scheune
Dresden - ..., ..., ..., Thomas, ..., Marco Pfennig
Die
vielen
Konzertmitschnitte und Fotos sammeln wir in einem alten Schuhkarton im
Proberaum und stellen daraus unser erstes Live-Album „Les
Schuhkarton-Tapes“ zusammen, das noch im Dezember in
Frankreich und im Januar in Deutschland erscheint.
Es enthält
alkoholgeschwängerte und adrenalingetriebene Powerversionen
unserer bisherigen „Hits“ und 3 exklusive Songs:
„Das Model“, „Katjuscha“ und
das legendäre „Salomo“. |
 |
Unsere neue
französische Plattenfirma mit dem wohlklingenden Namen
„Les Disques De La Tomate“, zwingt uns sofort
wieder
auf eine Tour durch das winterliche Frankreich. Bei 20 Grad minus
fällt die Heizung im Bandbus aus, so dass wir im Schlafsack
sitzend „Gras“ spielen müssen.
Außerdem spielen wir Fußball vor dem Eiffelturm,
sprengen eine Hochzeitsgesellschaft vor dem Louvre und versuchen den
Franzosen Weihnachten beizubringen. Die Tour ist ein Mega-Erfolg und
das Livealbum mittlerweile sowohl in Frankreich, als auch in
Deutschland ausverkauft (aber noch auf iTunes verfügbar).

Frankreich -
Marco Pfennig + Gero Dumrath tanken auf

La
Flèche d'Or - Jürgen Kalkschies, Marco Pfennig,
Jens Strohschnieder, Helm Thomsen und Jan Kalb (v.l.n.r.)

In Frankreich
Links:
Cimetière du Père-Lachaise - Grab von Jim
Morrison - Jürgen Kalkschies, Gero Dumrath, Helm Thomsen,
Marco Pfennig, Jan Kalb und Jens Strohschnieder
Rechts: Jan
Kalb, Helm Thomsen, ..., Jürgen
Kalkschies, Philipp und Gero Dumrath

Frankreich -
Jürgen Kalkschies, Jens Strohschnieder, ..., Marco Pfennig,
..., Helm Thomsen und Jan Kalb (v.l.n.r.)

Brest -
Finistère - Jürgen Kalkschies, Jens Strohschnieder,
Helm Thomsen und Jan Kalb -
Jan Kalb
ohne Trompete. Sie wurde im 350 km entfernten La Patate vergessen.

Frankreich -
Gero in
Trient und Niort

Frankreich -
Thomas in
Niort und
Jürgen

Frankreich -
Jan in
Niort, Jens und Jürgen beim Reggae Sun Ska

Frankreich -
Montalivet - Aquitaine - Jan Kalb und Gero Dumrath

Frankreich -
Fourchambault - ..., ..., ..., MoonLighting LadyBird, ..., Jan Kalb,
Helm Thomsen und Tops Backtimer (v.l.n.r.)

Kulturfabrik
Hoyerswerda - Bernard Lanis, MoonLightning LadyBird und ...

Kulturfabrik
Hoyerswerda - Harald Bohner und ...
2002
2002 beginnt so, wie 2001
aufgehört hat: Von Mitte März bis Ende Mai sind wir
praktisch ununterbrochen auf Tour in Deutschland, Frankreich und der
Schweiz. Die 3-wöchige Frankreich-Tour zehrt an den
Kräften. Wir spielen u.a. auf dem berühmten Festival
„Le Printemps de Bourges“, zum zweiten Mal im
legendären „La Fleche D’Or“ in
Paris, in Bordeaux, Genf, Zürich und Montreux. Harry vergisst
in einem Klub irgendwo in Zentralfrankreich seinen Koffer mit seinen
Klamotten. Zwei Wochen später holen wir den Koffer dort wieder
ab. Er geht als so genannter „Stinkekoffer“ in die
Bandgeschichte ein.


Bild 3:
Gero, Jürgen, Jan, Philipp, Thomas, Harald und Jens
Die sich anschließende Festival-Saison,
hat im Juni als erstes Highlight zwei Konzerte mit den
legendären SKATALITES in Berlin und Dresden (in Dresden
natürlich auf dem ausverkauften „Back to the
Roots-Festival“). Wir stehen zum ersten Mal mit den
Urvätern der jamaikanischen Musik auf einer Bühne.
Nicht nur nacheinander, nein, wir dürfen auch während
des Sets unserer Helden mitspielen. Ein Traum geht in
Erfüllung. Im Juli spielen wir in Berlin mit den SLACKERS, die
wir auch sehr verehren. Das hindert uns aber nicht daran, mit ihnen bis
spät in die Nacht hinein über Gott, Kommunismus und
Dave Hillyards Soli zu diskutieren. Auf der Fahrt zum „Force
Attack Festival“, im Juli in Rostock, platzt ein Reifen von
Philipps Auto bei 140 Sachen auf der Autobahn. Das Auto schleudert
mehrmals in die Leitplanke, die Kofferraumklappe und das Equipment
fliegen durch die Gegend. Philipp und Jan im Auto haben Schutzengel und
kommen mit dem Schrecken davon. Das Equipment (Schlagzeug, Keyboard,
Orgel, Bass-Verstärker, Gitarren-Verstärker) und das
Auto sind Schrott. Uns blutet das Herz beim Anblick der über
die Autobahn verteilten Kleinteile unserer Instrumente. Aber die Show
muss weitergehen und so fahren wir mit ADAC-Mietwagen weiter zum
Festival, borgen uns das Equipment von FURILLO und spielen das Konzert.
Der Schreck sitzt uns noch in den Gliedern, da spielen wir im August
auf dem damals größten polnischen Reggae-Festival in
Bielawa („Regalowisko Reggae Dub“) und bereiten so
die im November anstehende Polen-Tour vor. Doch erst geht es im Herbst
noch auf eine Klubtour durch Deutschland. Als wir dann in Polen sind,
merken wir zum ersten Mal, wie die Kräfte schwinden und die
Nerven blank liegen. Hinzu kommen ein paar finanzielle Probleme, da wir
nicht nur die beim Unfall im August zerstörten Instrumente
ersetzen müssen, sondern auch Philipps Auto, da er keine
Versicherung hatte. Ende November und im Dezember stehen noch ein paar
Highlights an: Wir spielen mit unseren Freunden von Western Special in
Leipzig, Dresden (Nikolaus-Reggae-Party) und Zwickau. Philipp
(Saxophon) steigt aus und wir anderen stellen uns die Sinnfrage.

Links:
Harald, Philipp und Jens
Rechts:
Jürgen, Gero und Harald

Jürgen
wieder einmal mit anderer Frisur und ...
Tourdates
2002
21.12.2002 - Bad Muskau, Turmvilla, X-mas Reggae
14.12.2002 - Aachen, Musikbunker
07.12.2002 - Zwickau, Alter Gasometer, Mit Western Special (F)
06.12.2002 - Dresden, Straße E, Nikolaus-Reggae-Party +
Western
Special (F)
29.11.2002 - Leipzig, Conne Island, Mit Western Special (F) + Die
Tornados
23.11.2002 - Tychy (PL), Kloster Pub
22.11.2002 - Krakow (PL), Club Re
21.11.2002 - Warszawa (PL), Galeria Off Change Of Location!
20.11.2002 - Wroclaw (PL), Madness
16.11.2002 - Schwerin, Cafe Dr. K
09.11.2002 - Oschatz, E-Werk E-Werk
26.10.2002 - Hannover, Indiego Glocksee
25.10.2002 - Freiberg, Alte Mensa Studentenclub Füllort
19.10.2002 - Mainz, Reduit
08.10.2002 - Leipzig, Moritzbastei,
Erstsemesterparty der HTWK
07.09.2002 - Dresden, Scheune, Benefiz zu Gunsten der Dresdner Subkultur
31.08.2002 - Leipzig, Medienbeachcup
24.08.2002 - Bielawa (PL), Regalowisko
- Reggae Dub Festiwal Open Air + Paprika Korps (PL) + Babylon Circus
(F)
23.08.2002 - Tanna, Tanna Open Air
17.08.2002 - Stemwede, Umsonst & Draußen Open Air
09.08.2002 - Uhsmannsdorf, Sommerfest Open Air
03.08.2002 - Rennersdorf, Wagenburg Open Air
28.07.2002 - Rostock, Force Attack Festival, Open Air
20.07.2002 - Berlin, ApoSKAlypse, Mit The Slackers (US)
19.07.2002 - Rochlitz, Schloß Noyzboyz - Festival, Open Air
29.06.2002 - Dresden, Elbhangfest, Weindorf Loschwitz, Open Air
22.06.2002 - Bad Salzungen, Reggae Nacht
21.06.2002 - Berlin, Fete de la Musique, Zosch Open Air
12.06.2002 - Leipzig, Uni, Campus Jahnallee Sport- und Campusfestival,
Open Air
08.06.2002 - Dresden, Alter Schlachthof, BACK TO THE ROOTS FESTIVAL III
+
The Skatalites (JAM) + Fast Food Orchestra (CZ) + Soundsystem
Musikservice Dienel

The
Skatalites +
Yellow Umbrella
06.06.2002 - Berlin, SO 36 + The Skatalites (JAM)
01.06.2002 - Altdöbern, Weinberg Open Air, Club am
Weinberg
31.05.2002 - Oppach, Brunnenfest Oppes
25.05.2002 - Chemnitz, Freibad Erfenschlag, Unten Wasser Festival, Open
Air
13.05.2002 - Fulda, FH Hochschultage
09.05.2002 - Prag (CZ), Palace Akropolis MIGHTY RIDDIM FESTIVAL +
Paprika Korps (PL) + Unity (F)
04.05.2002 - Gelsenkirchen, Schauburg
03.05.2002 - Kusel, Jugendhaus
02.05.2002 - Montreux (CH), NED
01.05.2002 - Zürich (CH), Kasernen
Wiese, Open Air
30.04.2002 - Genf (CH), Le Piment Rouge
20.04.2002 - Maubec (F), La Gare
19.04.2002 - Sigean (F), Salle Coubertin
Festival
18.04.2002 - Bayonne (F), La Mix'Arts Factory
17.04.2002 - Pau (F), La
Scene
16.04.2002 - Bordeaux (F), Le Local ASSOCIATION RASTAQUOUERE
13.04.2002 - Montbelliard (F), L'Atelier des Môles Festival
12.04.2002 - Epernay (F), La Marmitte Swing
11.04.2002 - Paris (F), La
Fleche D'Or
10.04.2002 - Le Mans (F), Le passeport du cochon vert
09.04.2002 - Bourges
(F), Les 3 petits cochons, Le Printemps de Bourges 2002
07.04.2002 - Amiens (F), La Briqueterie
06.04.2002 - Palaiseau (F), Salle
des Fetes, Mit Rude Boy System (F)
05.04.2002 - Aachen, AZ, Achtung! Location geändert!
04.04.2002 - Ilmenau, BD-Club
23.03.2002 - Zwickau, Alter Gasometer
22.03.2002 - Pirna, Hanno, Mit Paprika
Korps (PL)
21.03.2002 - Mittweida, Mensa Semestereröffnungsparty
16.03.2002 - Marburg, KfZ, Mit The Special Guests
Bei diesem vollen Kalender, ist gut nachvollziehbar, wie groß
die Belastung der Band zu jenem Zeitpunkt war.
2003
|
Lang
wird nicht überlegt. Richtig gezofft haben wir uns auch
nicht. Trotzdem sind irgendwie alle Akkus leer. Vor allem die mentalen.
Wir raffen uns trotzdem nochmal auf und entscheiden uns, mit einem
großen Knall abzutreten. Eine Abschiedstour, ein letztes
Album und ein fettes Abschiedskonzert sollen es sein. Damit wollen wir
uns in die Reggae-Rente verabschieden und plötzlich haben alle
wieder ein Lächeln im Gesicht. Dazu fehlt uns nur noch ein
neuer Saxophonist, den wir in Marcus Kesselbauer (Träger des
Jazz-Preises Leipzig, heute MOOP MAMA) finden. |
 |
Der passt zu uns wie
die Faust auf´s Auge, und so verabschieden wir uns von Polen
auf dem
renommierten „Afryka is hungry –
Festival“ in Torun und nehmen im April in den ZK Studios in
Rennersdorf unser drittes Album „stoned-steady“
auf. Auf einer Nordland-Tour spielen wir erstmals in Dänemark
und müssen feststellen, dass sogar die dänischen
Frauen trinkfester sind als wir.


Dänemark
- Harald Bohner, Helm Thomsen, Jens Strohschnieder, Marcus Kesselbauer,
Jürgen Kalkschies, Jan Kalb und Gero Dumrath (v.l.n.r.)

Scandlines
Fähre Rostock-Gedser - Gero Dumrath, Harald Bohner, ..., Jan
Kalb, Kristof Wagner und Jürgen Kalkschies (v.l.n.r.)

Jürgen
schon wieder mit neuem Schnitt ;-), Marcus und Jens
Unser „Back to the Roots
– Festival“ in Dresden, im Mai, findet zum 4. Mal
statt und hat als Headliner die SLACKERS mit GLEN ADAMS. Fantastisch!
Im Mai stellen wir unsere Split-Single „brothers in
style“ mit unseren Freunden THE SPECIAL GUESTS und Songs vom
kommenden Album vor: Das Kesselhaus in Berlin ist ausverkauft und ein
Hexenkessel. Die bevorstehende Bandauflösung ist mittlerweile
bekannt gegeben und die Abschiedstour nimmt Fahrt auf. Wir spielen vor
vollen Hallen und verabschieden uns von Hannover, Görlitz,
Mittweida, dem Kalkwerkfestival in Limburg/Diez (wunderbar!), Zittau,
unserem geliebten Prag, natürlich unserer zweiten Heimatstadt
Leipzig und Heidelberg. Dann noch schnell ein paar Festivals (This is
Ska, Reggae Ethnic Session, Wunderlicht) gespielt und schon steht am
11.07.2013 das allerletzte Konzert und gleichzeitig die Release-Party
für unser drittes Album „stoned-steady“
(mit den späteren Indie-Hits „You Never Cared For
Me“, „Perestroiska“ und „Modern
Slavery“) an. Hierfür mieten wir eine der
schönsten Open Air Locations Deutschlands (nicht nur ein
Werbespruch, ist wirklich so): die Filmnächte am Elbufer in
Dresden. Vor der malerischen Silhouette Dresdens wollen wir in den
Sonnenuntergang reiten. Keine Ahnung, wer auf das Cowboy-Thema gekommen
ist, aber es passt irgendwie. Wir nehmen also Reitstunden und reiten zu
Beginn der Show durch die Massen und auf die Bühne. Ein
Auftakt nach Maß: Die Stimmung ist gigantisch! 10.000
Fans/Freunde/Wegbegleiter aus ganz Deutschland, der Tschechischen
Republik, Frankreich und Polen feiern mit uns. Nicht bis in die
frühen Morgenstunden (das ist nicht erlaubt), aber
über 3 Stunden lang. Dann gibt es Blumen, Tränen,
Umarmungen… und dann ist es vorbei.

Tourdates 2003:
11.07.2003 - Dresden,
Filmnächte am Elbufer, Abschiedskonzert! Very Special Guests:
PAPRIKA KORPS (PL), Aftershowparty im Filmgarten with Blue Room
Dubuties
(D) Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr, Ende: 23.00 Uhr!
05.07.2003 - Kusel/Thallichtenberg, Wunderlicht Open Air, Mit
Brothers Keepers
04.07.2003 - Heidelberg, Schwimmbad
28.06.2003 - Ceska Lipa (CZ), Reggae Ethnic Session, Open Air
27.06.2003 - Rosslau, This Is Ska - Festival, Mit Rico Rodriguez (JAM)
+ The
Selecter (UK) + Eastern Standard Time (US) + Die Tornados (D) + many
more
24.06.2003 - Leipzig, Moritzbastei
20.06.2003 - Prag (CZ), Rock Cafe, Skanking Praga No.7
14.06.2003 - Zittau, Emil
13.06.2003 - Jena, Rosenkeller
11.06.2003 - Mittweida, Mensa
08.06.2003 - Limburg/Diez, Kalkwerkfestival
07.06.2003 - Görlitz, Landskronhalle
06.06.2003 - Hannover, Indiego Glocksee
28.05.2003 - Quedlinburg, KuZ Reichenstrasse Change Of Date!
24.05.2003 - Berlin, Kesselhaus, Release-Party Split EP, Mit
The Special Guests
21.05.2003 - Leipzig, Sport- & Campus-Festival, Jahnallee, Open
Air
17.+16.05.2003 - Dresden, Strasse E, Reithalle, Back to the Roots
Festival IV, Mit The Slackers (US) feat. Glen Adams (JAM) + Furillo
(DK) + Ganjaman
(D) + Habakuk (PL) --> Freitag, 16.05.: Bluekilla (D), The
Special Guests (D), Alpha Boy School (D)
20.04.2003 - Kiel, Die Pumpe
19.04.2003 - Kopenhagen (DK), Loppen, Copenhagen Ska Convention
17.04.2003 - Braunschweig, Burundi Black
27.02.2003 - Halle, Objekt 5
14.02.2003 - Ilsenburg, Klima, Achtung! Konzert fällt wegen
Krankheit aus!
01.02.2003 - Torun (PL), 13. Afryka Reggae Festival
25.01.2003 - Bischofswerda, East Club
24.01.2003 - Potsdam, Lindenpark Lindenpark
2004
Vom unvergesslichen Abschiedskonzert produziert die HTWK Mittweida
für uns eine liebevolle DVD, die wir „rasta la
vista, baby!“ taufen. Herzlichen Dank nochmal dafür!
Auf der DVD sind die 17 besten Songs des Abschiedskonzertes und private
Interviews drauf. Die Band ist eigentlich aufgelöst und
trotzdem passiert etwas: Jens trifft in Leipzig Alex von der seligen
COURT JESTERS CREW und es funkt sofort zwischen den beiden. Musikalisch
natürlich. Jens fängt an, alle anzurufen und
rumzunerven: Ob man nicht mal wieder usw. usf.
  
„rasta
la
vista, baby!“
DVD zu den Filmnächsten am Elbufer - Mit Jens
Strohschnieder, Harald Bohner, Helm Thomsen, Jürgen
Kalkschies, Marcus Kesselbauer, Gero Dumrath und Jan Kalb
Soweit erst einmal bis zum ersten und hoffentlich
letzten Break!
(Bearbeitungsstand Oktober 2014)
Leider ist es inzwischen 2019 geworden, als man sich
anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der
Band an die Bio erinnert und wieder einmal ein paar Jahre
ausgewertet hat.
2005
Jens hat es geschafft! Er hat fast alle breitgeschlagen und der
Großteil der Band ist wieder motiviert und der Meinung, dass
wir musikalisch immer noch was zu sagen haben. Den Gitarren-,
Backgroundgesang- und Co-Songwriting-Job übernimmt Alex Buck
(Ex Court Jesters Crew). Als gestandener und mittlerweile wie Jens, in
Leipzig lebender Reggae & Ska–Künstler, hat
er voraussichtlich genug Kraft, es mit uns länger auszuhalten.
Die geballte Kreativpower von Jens und Alex lässt auf viele
spannende neue Songs hoffen. Wir benötigen jetzt nur noch
einen Saxophonspieler – Marcus hat mittlerweile eine neue
Band (MOOP MAMA, bald SEHR erfolgreich) gegründet, der er sich
mit ganzer Kraft widmen will. Auf unseren langen Touren im geliebten
Frankreich ist uns ein Saxophonist ganz besonders aufgefallen: Monsieur
Bernard Lanis von der ebenfalls heißgeliebten und leider
ebenfalls mittlerweile aufgelösten Band Western Special. Wir
fragen ihn einfach und können unser Glück kaum
fassen, als er zusagt, künftig bei uns ins Horn zu
stoßen. Die ersten Proben und Aufnahmen in Leipzig
fühlen sich fantastisch an. Kleine Überraschung
nebenbei: Jan ist von der Trompete auf das Alt-Saxophon umgestiegen.
Die künftige französische Fraktion der Band wird
verstärkt durch Urbain Flori Urb Anovitch als Techniker, auch
bekannt als Mann mit den goldenen Händen. So kommt es, dass
die Band auf 4 Städte verteilt wird: Leipzig (Jens &
Alex), Dresden (Thomas, Jürgen & Gero), Berlin (Jan)
und Reims (Bernard & Urbain).

The new
Yellow Umbrella in yellow - Thomas, Gero, Jürgen, Jens, Jan
und Bernard
Als wir die Reunion der Band verkünden, ist die Begeisterung
überall groß - außer bei den betroffenen
Partnerinnen. Da zerbricht einiges an Hoffnungen und Versprechungen.
Sorry, Ladies! Wir konnten nicht anders. Wir mussten das weitermachen.
Wir sind Euch unendlich dankbar, dass ihr uns dann doch irgendwann
wieder verziehen habt.
Der Tourkalender füllt sich von ganz allein. So einfach war
das Booking noch nie (und wird es wohl auch nicht wieder sein). Die
ausverkaufte Reunion-Tour im Mai mit Solitos und Ken Guru & The
Highjumpers führt durch Leipzig, Wroclaw, Berlin, Dresden und
Görlitz.

21.05.2005 -
Reunion Show Kulturbundhaus Leipzig
... 2005 - Bernard Lanis a.k.a. "Mr. Brown"
27.05.2005 - Techniker "Mr. Golden Hands" Urbain Flori Urb Anovitch in
der Reithalle Dresden


22.05.2005 -
Klub Lykend - Wroclaw - Polen
20.08.2005 -
Regalowisko
Reggae Dub Festival - Bielawa - Polen
27.05.2018 -
Reithalle Dresden, Jens Strohschnieder
Auch der sich anschließende Festivalsommer
ist mittlerweile legendär und hochkarätig besetzt:
Wir sind Co-Headliner auf dem ersten Mighty Sounds Festival
(mittlerweile riesig) und spielen auf dem Summerjam Festival in
Köln mit dem unglaublichen Tokio Ska Paradise Orchestra (immer
noch Gänsehaut!).

08.07.2005 -
Auftritt beim Mighty Sounds Festival in Tabor (CZ)
09.07.2005 -
Auftritt beim Summerjam in Köln
Auf der leider letzten Ausgabe unseres eigenen Festivals (BACK TO THE
ROOTS bzw. DRESDEN ROOTS) geht am 16. Juli ein weiterer Traum in
Erfüllung: Lee Scratch Perry tritt zum ersten und
bisher einzigen Mal in Dresden auf –
standesgemäß mit VW Bulli, Bling Bling und
Flammenwerfer vor der malerischen Kulisse der Filmnächte am
Elbufer.



16.07.2005 -
Back to
the Roots Festival am Dresdner Elbufer - Yellow Umbrella auf
der Bühne
+ Lee Perry trifft mit dem von uns organisierten Bulli ein. Der Mann
mit der Sonnenbrille ist Sefan Grießbach -
Eigentümer des Bullis und Inhaber der Bulliklinik
Sacka
Auf dem Hodokvas Festival in der Slowakischen Republik treffen
wir auf Rachid Taha (RIP), Die Toten Hosen und The Selecter; auf dem
Festiwal Regałowisko Bielawa auf Dawn Penn. Die Klubtour im Herbst hat
11 Termine u.a. in Prag (CZ), Vaals (NL) und Polen. Man gönnt
sich ja sonst nichts.
Alle
Termine Frühjahr + Sommer + Herbst
21.05.2005 - Leipzig, Kulturbundhaus
22.05.2005 - Wroclaw (PL), Lykend
26.05.2005 - Berlin, Kesselhaus
27.05.2005 - Dresden, Reithalle Str. E
28.05.2005 - Görlitz, Landskronhalle
24.06.2005 - Pirna, Schlosspark Graupa, Respect Festival 05
25.06.2005 - Bischofswerda, Festplatz, Lächle Biber Festival
01.07.2005 - Schönebeck, Barfly
02.07.2005 - Annaberg-Buchholz, Alte Brauerei
08.07.2005 - Olsi U Tabora (CZ), Mighty Sounds Festival
09.07.2005 - Mainz, Reduit, Riverside Stomp
09.07.2005 - Köln, Summerjam
16.07.2005 - Dresden, Filmnächte am Elbufer
19.08.2005 - Bratislava (SK), Hodokvas Festival
20.08.2005 - Bielawa (PL), Regalowisko Reggae Dub Festival
09.09.2005 - Cottbus, Alte Weberei
16.09.2005 - Zwickau, Alter Gasometer
17.09.2005 - Gütersloh, Kolbeplatz
23.09.2005 - Prag (CZ), Roxy
24.09.2005 - Zittau, Emil
30.09.2005 - Aachen/Vaals (NL), Spuugh
02.10.2005 - Köln, Underground
05.10.2005 - Koszalin (PL), Kreslarnia
06.10.2005 - Warszawa (PL), Remont
07.10.2005 - Gdynia (PL), Ucho
08.10.2005 - Wroclaw (PL), Madness

Alberne
Yellows
Im Dezember gibt es dann noch zur
Krönung der Wiedergeburt eine standesgemäße
Nikolaus Reggae Party in der Reithalle in Dresden und eine
dazugehörige Tour mit heftiger Beteiligung von Dr. Ring Ding
durch Leipzig, Freiberg und Berlin (im schönen Kato!). Das
Jahr klingt nordisch in Kopenhagen und in Rostock auf der MS Stubnitz
aus.
Allez
Les Jaunes! Tour -
Dezember
03.12.2005 - Leipzig,
Werk II,
Dynamite Skafestival
06.12.2005 - Dresden, Reithalle Str. E,
Nikolaus Reggae Party feat. Dr. Ring Ding
07.12.2005
- Freiberg, Neue Mensa, Campus-Party
08.12.2005 - Berlin, Kato
09.12.2005
Kopenhagen, Dänemark, Studenterhuset
10.12.2005 - Rostock, Motorship Stubnitz |
 |




06.12.2005 -
Nikolaus Reggae Party - Reithalle Straße E
- Dresden - Mit den Extasy Dancers, Ken Guru & The
Highjumpers und Dr. "Santa" Ring Ding (noch im Paket ;-))
2006
Es hilft nichts: Die neuen Songs müssen raus! Ein neues Album
muss her! Wir proben heftig und spielen zwischendurch den sogenannten
Studentensommer. Das heißt, wir spielen auf den Campuspartys
in Zwickau, Leipzig, Cottbus, Görlitz, Dresden und Jena.

The Bulb
Situation


27.05.2006 -
Flyer zum Auftritt im Eastclub Bischofswerda
31.05.2006 -
Campusfest Leipzig + Gero Dumrath - Fotos: Stefan Bühner
Während des Fussball-Sommermärchens nehmen wir in den
K4 Studios in Berlin auf der legendären Nalepastraße
(DT64!) unser Album "little planet" auf. Die Stimmung ist super. Wir
wohnen entspannt an der Spree und können uns intensiv und
ausschließlich den Aufnahmen widmen. Soviel Zeit haben wir
uns noch nie für eine Album genommen. Deutschland wird
Dritter, Dr. Ring Ding schaut im Studio vorbei und Zidane (Dieu Du
Foot!) stößt Materazzi mit dem Kopf um. Das Leben
ist schön! Natürlich wird "little planet" unsere bis
dahin beste Platte.
Auch der Rest des Sommers hat es in sich: Wir unterzeichnen einen
Plattenvertrag beim renommierten Berliner Ska-Label "Pork Pie", in
Hamburg schwimmen während des Konzertes Fans zu uns (wir
spielen auf dem Ducksteinfestival auf einer schwimmenden Insel in einem
Kanal) und in Dresden veranstalten wir zum ersten Mal das Saloppe
Sommer Open Air (hier passieren bald auch legendäre Dinge).

29.07.2006 -
Die Skazwerge bei der Probe - Saloppe Sommer Open Air in Dresden

04.08.2006 - Bike n Roll Festival - Großröhrsdorf
Zwei tolle Festivals in unseren östlichen
Nachbarländern nehmen wir noch mit (Sazava Fest und Ostroda
Reggae Festival), dann ist der Sommer auch schon rum. Den Rest des
Jahres feilen wir am Album.


19.08.2006 -
Ostroda Reggae Festival - Polen
Alle
Termine 2006
24.05.2006 - Chemnit, AJZ
26.05.2006 - Zwickau, Gewalt - Ohne Mich !!! - Festival
27.05.2006 - Bischofswerda, East Club
31.05.2006 - Leipzig, Campusfest
02.06.2006 - Gorzow Wielkopolski (PL), Reggae nad Warta
03.06.2006 - Cottbus, Asta Sommerfest
09.06.2006 - Wolow (PL), Dni Miasta
10.06.2006 - Mötzow (bei Brandenburg), Haus am See
17.06.2006 - Görlitz, Campus Open Air
21.06.2006 - Berlin, Fête de la Musique, Zion City Stage
28.06.2006 - Dresden, Campusparty
14.07.2006 - Jena, Campus Open Air
22.07.2006 - Hildesheim, Weedbeat Festival
23.07.2006 - Travemünde, Brüggmanngarten
28.07.2006 - Hamburg, Fleetinsel, Duckstein Festival
29.07.2006 - Dresden, Saloppe Sommer Open Air
04.08.2006 - Grossröhrsdorf, Bike n Roll Festival
05.08.2006 - Sazava (CZ), Sazava Fest
19.08.2006 - Ostroda (PL), Ostroda Reggae Festival
02.09.2006 - Eisenach, Wandelhalle, Reggae-Night

2006 -
Yellow Umbrella in Scheiben - So sah unser Bandauftritt auf
der Website aus
2007
| Das
Jahr 2007 steht ganz im Zeichen unseres neuen Albums "little
planet". Wir sind zum ersten Mal in der Bandgeschichte zufrieden mit
einem Album (ist so ein Musikerfimmel, dass man meist unzufrieden mit
seinen Alben ist: "…ja, aber hätte noch besser sein
können…, …die Posaune ist bei dem Song
zu leise…" usw.). Das wunderschöne Artwork wird von
Lukasz Rusinek, seines Zeichens Gitarrist der härtesten
Reggae-Band des Planeten PAPRIKA KORPS beigesteuert. Eine kreative
Verbindung, die später noch mehr Früchte tragen
wird…
|
 |
Die Release-Tour zum neuen Album dauert von Mai bis August und wird ein
großer Erfolg. Gero lässt sich auch durch einen
gebrochenen Fuß nicht aufhalten. Er taped ihn einfach mit
Gaffa.

01.06.2007 -
AJZ Talschock - Chemnitz
In Dresden spielen wir im ausverkauften Röschenhof
(RIP) vor einer intergalaktisch guten Bühnendeko aus den
legendären Werkstätten der Waterloo-Crew.
Über Mittweida, Bautzen, Chemnitz geht es über
Leipzig, Rostock und Wroclaw nach Prag, Warschau und Berlin. Da ist es
wieder: Das Leben on the road.





02.06.2007 -
CD-Release-Party im Röschenhof Dresden

15.06.2007 -
Conne Island - Leipzig

2007 - Gero
on Tour und Jens am falschen Instrument
Beim Salopppe Sommer Open Air in Dresden
spielen wir zum ersten mal mit VolkanikMan und befassen uns zum ersten
Mal mit Kindermusik. Mal sehen, was daraus noch werden wird!?



2007 - Little Planet Tourposter
18.08.2007 -
Saloppe Sommer Open Air in Dresden
Die Tour findet ihren krönenden Abschluss beim Chiemsee Reggae
Summer, jetzt nur noch Chiemsee Summer. Nach uns spielt Max Romeo.
Chase the devil.
Alle Termine
23.05.2007 - Mittweida, Bergfest, Tour Kick Off
27.05.2007 - Bautzen, Jet Club
01.06.2007 - Chemnitz, AJZ
02.06.2007 - Dresden, Röschenhof,
CD-Release-Party
15.06.2007 - Leipzig, Conne Island
16.06.2007 - Prag (CZ), Rock Cafe
18.06.2007 - Rostock, MS Stubnitz
19.06.2007 - Wroclaw (PL), Lykend
20.06.2007 - Halle, Objekt 5
21.06.2007 - Greifswald, Fete de la Musique
22.06.2007 - Warschau (PL), Dobra Karma
20.07.2007 - Oschatz, E-Werk
21.07.2007 - Berlin, YAAM Open Air
17.08.2007 - Cottbus, Strombad,
Reggae Summer Jam
18.08.2007 - Dresden, Saloppe
19.08.2007 - Chiemsee Reggae Summer
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17.-19.08.2007 - Festivalposter CRS - Wir sind ja so unerhört klein geschrieben!!
(Bearbeitungsstand 15. November 2019)
Die
mühevolle Arbeit wird
fortgesetzt ... irgendwann, aber hoffentlich nicht erst zum
30jährigen
Jubiläum. ;-)
www.reggaestory.de
Text: Thomas Hellmich
nachbearbeitet mit geringfügigen Ergänzungen von
Peter Joachim
Fotos: Yellow Umbrella und deren Pressearchiv sowie
www.reggaestory.de |