REGGAE
NIGHT
JOSEPH BLUE GRANT & TEACHA DEE & STILL COOL BAND
16.12.2023 - KULTURBAHNHOF - ORTRAND
Mit unserem Veranstaltungstitel "Reggae Night"
wollten wir wieder einmal einen Versuch starten, in die
Reggae-Einöde von Ortrand und Umgebung ein wenig
internationales Flair auf die Bühne des Ortrander
Kulturbahnhofs zu bringen. Es war nicht der erste Versuch, aber wenn
wir
schon Sponsoring betreiben, warum dann nicht vor der eigenen
Haustür die Kultur fördern.
Mit Joseph Blue Grant und Teacha Dee hatten wir zwei gestandene
jamaikanische Künstler ausgewählt, die sowohl
Number 1 Hits, als auch Filmmusikbeteiligungen bei
James
Bond vorweisen können. Dennoch ist es uns trotz Buchung
dieser
hervorragenden
Künstler nicht ausreichend gelungen, den wenig fruchtbaren
Boden von Ortrand zu bestellen.
Die
örtlichen Kulturattachés, nebst ein paar Musiker
waren sogar so begeistert von der Sache, dass man zur
"Unterstützung" der "Reggae Night", nur wenige hundert Meter
vom Kulturbahnhof entfernt, ein kostenloses Open Air genau zu unserer
Stage Time auf dem Weihnachtsmarkt veranstaltete. Und das mit einer
örtlichen Band, die schon zweimal im Jahr ihren kulturellen
Beitrag in der Stadt leisten durfte, ... wie fast jedes Jahr. ;-)
Nötig
wäre das nicht gewesen, zumal es schon den ganzen Nachmittag
diverse Kulturprogramme dort gegeben hat und dieses Konzert erst
kurzfristig von den Kulturverantwortlichen hinzugenommen wurde.
Bezeichnender Weise war
unsere
Veranstaltung seit zirka zwei Jahren beim örtlichen
"Koordinator" angemeldet, aber letztendlich war man nicht zur
geringsten Koordination bereit und wollte nicht einmal die
Bühnenzeiten abstimmen.
Aber genug der Kritik an der örtlichen Kulturpolitik, denn
nichtsdestotrotz hatten wir zwei
wundervolle Konzerte in unserer
Reggae Night und die Gäste die da waren, haben mit ihrer
Begeisterung
die
Lücken der fehlenden Besucher gut gefüllt.
Soweit zur
ersten Einleitung. Erste Einleitung deswegen, da für uns die
Reggae Night schon
einen Tag früher begann und nun die zweite Einleitung folgt.
Als kleinen Rahmen wollen wir euch den Tag davor nicht ganz
vorenthalten.
15.12.2023
Es herrschen unsichere Zeiten in unserem Verkehrsnetz. Die Bahn war
nicht mehr kalkulierbar und das Abstimmen der Reisezeiten mit
Soundcheck, nötigen Proben und anderen Randbedingungen, hat
uns letztendlich veranlasst für Teacha Dee die Flugvariante
bis Dresden zu buchen. Ich hatte mich schon moralisch darauf
eingestellt, ihn mit dem PKW von Frankfurt zu holen und bin
letztendlich froh, ihn nur von Dresden abholen zu müssen.
Was macht man den halben Tag lang mit einem Reggae Artist, der noch nie
in Dresden war? Natürlich ein paar wesentliche Highlights der
Barockzeit von Dresden besichtigen.
Die Videokamera packe ich auch noch ein. Man weiß ja nie.
Vielleicht besteht ja der Wunsch ein paar Szenen für's
nächste Musikvideo von Teach zu drehen.
Teach reist an wie ein Polarforscher, denn für einen
Jamaikaner
sind selbst Plusgrade im einstelligen Bereich gefühlte
10° kälter als für uns. Hinzukommt die Sorge
um seine Stimme, die er einen Tag vor der Show in keinem Fall in Gefahr
bringen möchte. Der Ausflug soll also nicht zu lange gehen.
Das
Kronentor vom Dresdner Zwinger
Die
Semperoper und nicht die Radeberger Brauerei!
Dresdner Zwinger, Semperoper, Schloss, Fürstenzug,
Frauenkirche usw. sind natürlich Pflicht. Teach ist von dem
kulturellen Erbe begeistert. Wir drehen ein paar Szenen zu
seinem neuen Song "Reggae Mood". Mal sehen, was er damit machen kann.
Zum Abschluss unserer kleinen Runde machen wir noch einen Abstecher auf
den Weihnachtsmarkt. Irgendein Geschenk für seine Frau muss
auch noch ausgewählt werden. Immerhin hat diese
übermorgen Geburtstag, zu dem er unbedingt pünktlich
zurück sein muss. Wir bleiben an einem Stand mit "Plauener
Spitze" stehen und finden ein Motiv für ein Fensterbild,
womit auch ein Rastafari gut leben kann. Die
Verkäuferin baut sogar eine Brücke zu Bob Marley, als
sie hört, dass Teach von Jamaika kommt. Na wenn das kein
zusätzlicher Kaufgrund ist. :-)
Aber dann geht es schleunigst ins warme Auto, damit wir zur Kaffeezeit
in Ortrand sind.
Einen Abstecher machen wir aber noch. Wir werden doch nicht am
Märchenschloss von Aschenbrödel vorbeifahren, zumal
der Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"
in der Weihnachtszeit nahezu auf jedem Fernsehkanal läuft.
Schloss
Moritzburg
Das
Aschenbrödel hatte aber einen großen Fuß!?
Pünktlich zum Ende unseres Ausflugs beginnt es etwas zu regnen
und wir fliegen genau zur kalkulierten Kaffeezeit in Ortrand ein. Ja
und
nebenbei gibt es natürlich viel zu erzählen bis weit
in die Nacht hinein. Die für Teach gebuchte Pension
müssen wir wieder absagen. Das wird heute nichts mehr und
bringt nur zusätzlichen Aufwand. Also sind wir heute Nacht mal
eine Person mehr in unserem Haushalt.
16.12.2023
Teach offenbart uns, dass er sich wohl gestern erkältet hat
und seine Stimme etwas abbekommen hat. "Bis zum Konzert bekomme ich das
wieder hin.", ist Teach überzeugt.
Der Lehrer wird zum Doktor und verschreibt sich einen Zaubertrank. Eine
frische Ingwerwurzel und ein paar andere Zutaten müssen her.
Dacta Teach macht sich an die Arbeit. Er stellt so viel Ingwermus aus
der Wurzel für einen Tee her, der bei uns wohl für
eine ganze Kanne reichen würde.
Es dauert nicht lange und der Zaubertrank beginnt zu wirken. Die ersten
Schweißperlen zeigen sich. Und dann noch schön warm
angezogen, bringt das Gebräu so richtig zur Wirkung. Die
Prozedur wird in den
nächsten Stunden noch mehrfach angewendet und zum Soundcheck
nimmt Teach sicherheitshalber noch eine Thermoskanne voll mit.
Und tatsächlich, ... es ist unglaublich, zur Probe nach dem
Soundcheck klingt seine Stimme wie eh und je.
Live Video:
Teacha Dee & Still Cool Band - Rehearsal
Unser Techniker Blade versucht das Letzte aus der hiesigen Anlage
herauszuholen und meint, die wäre nun völlig
ausgereizt. Da fehlt noch so Einiges an Power, um den Reggae Sound so
richtig zur Geltung bringen zu können, lautet seine
Beurteilung. Für
uns reicht das aber aus. Da muss er sich keine Gedanken machen.
Wir sind jedenfalls erst einmal erleichtert, dass der Sound steht und
was wir bei der Probe gehört haben, sollte alle
zufriedenstellen.
19:00 Uhr beginnt der Einlass und wir starten unsere Videoshow mit
ausgewählten Live-Videos von reggaestory.de. Das ist schon
eine feine Sache mit den Leinwänden hinter der Bühne
und dem Beamer an der Decke.
Kurz nach 20:00 Uhr wollen wir dann nicht mehr warten, ob vielleicht
noch der eine oder andere Besucher eintrifft und beginnen mit dem
Programm.
Nun muss ich auch noch die Moderation machen, wozu ich
überhaupt nicht geeignet bin.
Da hat der Peter den "Schwarzen Peter" gezogen. ;-) Aber einer muss es
nun mal machen und die Künstler sollten sich ja vielleicht
nicht selber ansagen.
Live Video:
Joseph Blue Grant & Still Cool Band - 2/10 - Jah Live
Joseph Blue Grant, aka Still Cool, hat heute vier Musiker mitgebracht.
Das ist nicht die volle Besetzung aber bei der kleinen Bühne
durchaus ausreichend. Es spielen Binyame "Bini Zion" Asnake aus
Äthiopien am
Bass, Richard "Papo" Kpapo aus Ghana an den Drums, Sebastian Medina aus
Chile an der
Gitarre und Johannes
"Jojo" Boedecker aus Dortmund an den Keys. Damit
stehen tatsächlich fünf verschiedene Nationen auf der
Bühne.
Blade wacht
über den Sound
Live Video:
Joseph Blue Grant & Still Cool Band - 3/10 - Jah Jah Children
Wir wollen uns heute gar nicht über biografische Daten von
Joseph Blue Grant auslassen, denn diese sind hinlänglich aus
anderen Konzertberichten bekannt. Wenn es dennoch Informationsbedarf
geben sollte, dann schaut einfach nach der kurzen Zusammenfassung auf
dieser Seite.
Live Video:
Joseph Blue Grant & Still Cool Band - 5/10 - Distance Makes No
Barriers
Neben zahlreichen Hits wie "New Morning", "Jah Live", "Jah Jah
Children", "Feelings", "Fools Game", nur um einige zu nennen, darf
natürlich auch sein größter Hit "To Be Poor
Is A Crime" nicht fehlen. Diese Jah Shaka Produktion war sein bisher
größter Hit, und wurde 1981 der Nr. 1 Hit des Jahres
in Großbritannien. 1991 wurde der Song von Freddie Mc Gregor
noch einmal gecovert und in UK erneut zum Hit. 1992 stürmte er
auf Platz 2 der Reggae Charts in Großbritannien.
Live Video:
Joseph Blue Grant & Still Cool Band - 8/10 - To Be Poor Is A
Crime
Eine Sache müssen wir aber doch noch einmal
aufwärmen. Warum eigentlich Joseph "Blue" Grant und eine
blaue Steel Pan? Immer wieder sieht man diese Farbe bei Joseph Blue
Grant. Im Reggae sind ja eher die Farben seiner Mütze
präsent. Zumindest wenn man von den Rastafaris ausgeht. Er
selbst gibt dazu folgende Begebenheit an: "Das hat eigentlich zwei
Gründe. Der ursprüngliche Erfinder dieses Namens ist
mein großer Bruder Rupert, der älteste meiner
Geschwister und selbst professioneller Trompeter, Jazz- und
Bluesmusiker. Als ich noch ein Baby war, und mein Vater starb war ich
erst sechs Monate alt. Rupert soll in meine Wiege geschaut und
versonnen gesagt haben: "Mein Gott, das ist Baby Blue, ... Boy Blue".
Und du weißt ja, dass Spitznamen in Jamaika sehr schnell
entstehen und dieser blieb bestehen. Ich war gewohnt, Boy Blue, Blue
boy, oder Blues genannt zu werden. Mein Bruder war außerdem
nicht nur Musiker sondern auch Schneider und er hat mir viele blaue
Sachen geschneidert. An zwei sehr schöne blaue Hosen erinnere
ich mich immer noch sehr gut. Später im Teenageralter, als ich
in Kingston lebte, habe ich viele Leute aus der Rasta-Community,
besonders von den Twelve Tribes of Israel, getroffen. Von ihnen habe
ich gelernt, dass der Monat Oktober, in dem ich geboren wurde, mit dem
Stamm "Tribe of Dan" gleichgesetzt wird und dem die Farbe Blau
zugehörig ist (12 Stämme / 12 Monate / 12 Farben /
...). Das passte also gut und hat meine Gefühle zu dem Namen
gestärkt. Blau ist außerdem meine Lieblingsfarbe und
wusstest du dass in der metaphysischen Theorie die Farbe Blau
für "truth" steht, oder auch "heavenly truth", wie himmlische
Wahrheiten?"
Live Video:
Joseph Blue Grant & Still Cool Band - 9/10 - Ska Sunder
Mit "Ska Sunder" gibt's neben dem bisher präsentierten Roots
Reggae feat. Steel Pan einen Ausflug in den Ska und damit auch
einen weiteren
Song von seinem aktuellen Album "Direct Flight". Irgendwann geht dann
leider wie so üblich jede Show zu Ende.
Alle Videos haben wir euch nicht an dieser Stelle präsentiert.
Wer noch mehr hören und sehen möchte, kann das unter
diesem Link tun,
der einen Konzertmix mit 11 Songs des Abends
für Euch
bereithält.
Eine Zugabe hat sich das Publikum natürlich auch noch redlich
verdient. Auch diesen gibt's im Mix mit "My Baby On Drugs" und "Cant
Stop This Music" noch zu sehen.
Legen wir erst einmal ein halbes Stündchen Verschnaufpause
ein,
trinken ein Bierchen und genießen zur Untermalung ein
Stück
Videoshow mit bekannten Reggae-Klassikern, die wir im Laufe der Jahre
der Arbeit an reggastory.de eingefangen haben.
Seid ihr alle bereit? Kann es weitergehen? Die Still Cool Band kommt
noch einmal auf die Bühne und trifft die letzten Absprachen.
Teacha Dee tänzelt schon ganz ungeduldig rechts neben der
Bühne, bis dann schließlich ein James Bond Intro zur
Eröffnung der Show eingespielt wird. Jetzt sollte sich
vermutlich auch der Letzte fragen, was James Bond mit Teacha Dee zu tun
hat.
Live Video:
Teacha Dee & Still Cool Band - 1/12 - James Bond Intro +
Smoke And Fly
Es ist nahezu unglaublich, wie sich Teach sofort auf das Publikum
einstellt. Er erkennt sofort, dass heute keine gestandene Fangemeinde
des Reggae anwesend ist und Englischkenntnisse hier auf dem "Dorf" nur
am Rande existieren. Ja und die Jugend fehlt ja sowieso
unerklärlicher Weise im Saal.
Teach bemüht seine Deutschkenntnisse und präsentiert
diese mit viel Humor, wie wir das bisher noch nicht auf der
Bühne gesehen haben. Seine gute Laune, immer ein Lachen im
Gesicht mit beeindruckender Mimik, reißt das Publikum mit,
... und das schon vom ersten Song an. "Ich rauche ein bisschen. Nicht
so viel. Nur ein bisschen. Einmal pro ... Stunde. Aber aber .... nicht
so viel." Was für ein Spaß, ihn so zu
hören. Die Lacher sind sofort auf seiner Seite. Die
kurze Pause nach
dem "pro" und das hastige "aber aber" hinterher sind genial. An Teach
ist ein Komiker verloren gegangen. Aber
bei uns im Reggae ist er natürlich besser aufgehoben. Und
etwas Humor kann man überall gebrauchen. :-)
Live Video:
Teacha Dee & Still Cool Band - 2/12 - Traffic Light Dread
Mit dem nächsten Song "Traffic Light Dread", geht der
Spaß in die zweite Runde. Hier erklärt Teach die
Rastafarben und stellt fest: "Die Ampel is a Rastaman". Was
für ein Spaß mit seinem gebrochenen Deutsch! Und so
geht es weiter Song für Song. Das kleine Publikum ist
begeistert und bester Stimmung.
Live Video:
Teacha Dee & Still Cool Band - 4/12 - Reggae Mood
Aber zurück zu James Bond. In der Reggae-Szene weiß
es natürlich jederman, aber wie wir gemerkt haben, hat das
hiesige Publikum noch etwas Erklärungsbedarf. Es war 2021 als
ihm der Coup seines Lebens gelang, und der schon 2016 produzierte Song
"Rastafari Way" im 25. Bondabenteuer "Keine Zeit zu sterben" zu
hören war. Aber das ist natürlich nicht der einzige
Höhepunkt in seinem musikalischen Schaffen. Der eben
gehörte Song "Reggae Mood" vom Album "Time Machine" wurde
schon am 12. Dezember 2021 uraufgeführt und eroberte YouTube
im Sturm. Er sammelte in den ersten zwei Tagen über 11.000
Klicks.
Und heute hat Teach garantiert ein paar neue Fans hinzugewonnen, wie
das Feedback aus dem Publikum ganz deutlich zeigt. Aber das sind nur
zwei Beispiele aus seinem inzwischen ansehnlichen Hitkatalog, der
stetigen Nachwuchs bekommt.
Live Video:
Teacha Dee & Still Cool Band - 5/12 - Jah Jah Is Calling
Teacha Dee tritt ansonsten überwiegend mit der
österreichischen Band House of Riddim auf, die an der
Produktion von zahlreichen seiner Songs beteiligt war. Eine
weitere Band war aber aus ökonomischen Gründen
für Ortrand nicht vertretbar. Und so haben wir kurzerhand die
Musiker von Joseph Blue Grant gefragt, ob sie sich vorstellen
können das Set von Teacha Dee einzuüben. Das war
natürlich mit einigem Aufwand verbunden. Bis zum heutigen Tage
war ich unruhig, ob denn nun alles klappen würde. Aber alle
Sorgen von mir und der Band waren unbegründet. Wie wir
hören klingt doch alles bestens. Teach ist jedenfalls
überaus zufrieden. Schon zum Soundcheck hatte er die Band
beruhigt und seine Anerkennung ausgedrückt.
Ursprünglich war sogar für den Vorabend in Berlin
eine Probe angesetzt, aber die konnte Teach zum Glück per
Videokonferenz vermeiden. Dabei ist noch anzumerken, dass die Still
Cool Band eben keine klassische Backingband ist, und somit ihre
Leistung besondere Anerkennung verdient.
Live Video:
Teacha Dee & Still Cool Band - 10/12 - Bob Marley Medley
Wie schon bei Joseph Blue Grant zeigen wir in diesem Bericht nicht alle
Videos der Show, Wer da noch weiteren Bedarf hat, kann gerne den
Konzertmix
auf dem YouTube Kanal von reggaestory.de in voller
Länge genießen, ... inklusive aller weiteren
Zwischenreden von Teacha Dee, die man auch nicht verpassen sollte. Auch
mit biografischen Daten von Teacha Dee, halten wir uns an dieser Stelle
zurück. Wir haben schon öfter dazu
ausgeführt. Nähere Informationen zu Teacha Dee gibt
es deshalb hier und
in anderen Konzertberichten auf dieser Website.
Zum Bob Marley Medley gewinnt Teach einen Mitsänger aus dem
Publikum, dessen Begeisterung nach der Show sogar in Buchungsabsichten
in einer anderen Location ufert. Da hat er doch tatsächlich
einen Eventmanager erwischt. :-)
Wir sind gespannt. Auf unsere Unterstützung kann er jedenfalls
zählen.
Eine mitreißende Show von Teacha Dee und der Still Cool Band
geht mit "Bam Bam" und "Long Day & Short Night" im wahrsten
Sinne des Wortes zu Ende. Aber ein "Attentat" auf die Künstler
hatten wir noch geplant. Zum endgültigen Abschluss des Abends
sollen Joseph Blue Grant und Teacha Dee noch einen Song gemeinsam auf
die Bühne bringen.
Und so hören wir mit "No Woman No Cry" noch einen
weiteren Bob Marley Song.
Live Video:
Joseph Blue Grant & Teacha Dee & Still Cool Band - No
Woman No Cry
Vielen Dank Joseph und Teach und natürlich die Still Cool
Band! Ihr wart großartig und das Publikum hat sich auch
selbst übertroffen. Vielen Dank für's Mitmachen!!!
Und weiter geht's mit ein paar Videos aus der Konserve von
reggaestory.de, um den "Long Day" in die "Short Night"
gemütlich übergehen zu lassen.
Das
Abschlussfoto mit allen beteiligten Künstlern ist
natürlich Pflicht. Unser Techniker Blade, der
Künstler im Hintergrund, der über den Sound gewacht
hat, gehört da selbstverständlich auch dazu.
Wer möchte noch? Alle Bilder zeigen wir natürlich
nicht. ;-)
Dank der nebelfreien Luft und des guten Lichts im Kulturbahnhof, ist
die Fotoausbeute heute besonders klar gelungen.
Schön, dass der Kulturbahnhof noch keine Nebelmaschine
für sich entdeckt hat, wie das anderenorts leider oft der Fall
ist.
17.12.2023
Wieder zuhause angekommen, also in unserem und noch nicht bei Teach,
arbeiten wir noch weiter am "Long Day" und der "Short Night". Alles was
noch zu erledigen ist, muss jetzt noch passieren. Zum Beispiel Videos
für Teach
überspielen und andere Dinge. Ein paar Stunden später
ist keine Zeit mehr, da wir rechtzeitig zum Flughafen fahren
müssen.
Dabei
kommt Teach mit unserem Rechner offenbar besser zurecht als
wir
selbst. Nicht umsonst hat Teach seinen Bühnennamen Teacha Dee
bekommen und war in seinem
ersten Leben Lehrer für Mathematik, Informatik und anderes.
Das Wort "Teacha" ist das jamaikanisch-kreolische Pendant zu "Teacher"
(also Lehrer).
Nach zwei bis drei Stündchen, mehr oder weniger entspannten
Schlaf, sind wir wieder auf den Beinen und sorgen dafür, dass
Teach rechtzeitig zum Flughafen kommt. Guten Flug und schöne
Feier im Kreise der Familie heute noch!
Danach sind noch die anderen Musiker mit der nächsten
Frühstücksausgabe zu versorgen und später zu
verabschieden. Wir nutzen dazu den Nostalgiekeller des Kulturbahnhofs,
der neben der Übernachtung in den historischen
Eisenbahnwaggons auch noch einige interessante Dinge aus der
Eisenbahngeschichte zur Begutachtung bereithält. Leider sind
nicht mehr alle Künstler anwesend und haben schon die
nächtliche Weiterreise angetreten.
Wir hoffen, dass sich alle
Künstler bei uns wohlgefühlt haben und sich ihre
Vorstellungen erfüllt haben.
Als Service
des Kulturbahnhofs kann sich jeder selbst oder auch jemand anders eine
Karte schreiben. Eine gute Idee!
Die
Gästebucheinträge von Joseph, Jojo, Bini Zion und
Sebastian.
Soweit ein paar Eindrücke aus dem Kulturgüterschuppen
von Ortrand.
Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal!
Mein Dank geht an Frank Weser und dem Team vom Ortrander Kulturbahnhof
und natürlich ganz besonders an die Künstler des
Abends.
Copyright:
www.reggaestory.de
Text + Videokamera: Peter Joachim
Fotos: Marion + Peter Joachim