Mitten im Jahrhundertsommer fand das beliebteste Reggae-Festival
Deutschlands mit dem wohl schönsten Wetter der
Festivalgeschichte statt. Fast schon zu gut. Das Flüsschen
Hase, welches sich durch das Campinggelände
schlängelt, wurde zeitweise nahezu flächendeckend zum
längsten Freibad Deutschlands umfunktioniert und sorgte
für ein wenig Abkühlung zwischendurch. Trotz der
Hitze wurde ein neuer Besucherrekord verzeichnet, der
gegenüber dem Vorjahr um noch einmal zirka 3.000 Leute
anstieg. Zum Glück für das Flair des Festivals
spielte die Musik natürlich auch noch außerhalb des
Klosterparks auf weiteren Bühnen des Camping-Areals, so dass
letztendlich der
schon an seine Grenzen stoßende Klosterpark nicht
überlastet wurde. Zum 25. Reggae Jam
gab´s auch noch als Geschenk den 10. Pokals in Folge
für das "Beste Festival", wie es die Leser des Riddim Magazins
schon seit dem Jahr 2008 ungebrochen jedes Jahr
auf´s Neue entscheiden. Aber wie beim Boxen gibt´s
auch noch andere Gürtel zu erringen. Da wäre zum
Beispiel noch DER HELGA!®, der unabhängige
Festival-Award von Intro & Festivalguide, der in diesem Jahr
nun schon zum sechsten Mal verliehen wird. Voriges Jahr hat es immerhin
schon für Platz 2 hinter dem "Watt
en Schlick Fest" von Dangast bei Varel gereicht. Die Verleihung
für 2018 findet am 20. September im Imperial Theater St. Pauli
im Rahmen des Reeperbahn Festivals statt. Das Voting endet am 10.
September. Also liebe Reggae Jam Family, wenn ihr diesen Pokal auch
noch holen wollt und nicht mit Platz 2 zufrieden seid, gebt dem Reggae
Jam eure Stimme. Ist nur eine Frage
von wenigen Sekunden. Hier geht´s zur Abstimmung.
Unter allen Einsendungen werden zwei Tickets für das
Reeperbahn Festival, sowie zwei Gästelistenplätze bei
der Verleihung des Helga!® verlost.
Aber genug der Vorrede und hinein ins Reggae Jam 2018.
Nachfolgend nun ein paar Festivalerinnerungen in gewohnter Form, die
allen Dagewesenen hoffentlich ein paar
schöne
Momente zurückbringen werden und allen Ferngebliebenen einen
guten Eindruck des Verpassten vermitteln. Wir haben zumindest keine
Zeit
und Mühen gescheut, einen großen Teil der
wichtigsten
Auftritte zu dokumentieren. Nach und nach wird es an dieser Stelle
jeden Tag des Festivals in einer
extra Zusammenfassung geben, die sich weitestgehend auf die
Bühnen im Klosterpark beschränken wird. Nur am
Donnerstag und Freitag werden wir auch beim Da
Sandwichmaker, im Dubcamp, im Dancehall Tent und auf dem
Campingplatz vorbeischauen.
Hier vorab die verschiedenen Bühnenprogramme, die allerdings
nur auszugsweise in der nachfolgenden Lektüre dokumentiert
werden.
Die nahezu bis zum letzten Vortag des Festivals in Bewegung befindliche
Running Order, hat zwar einige Abweichungen zu ursprünglichen
Ankündigungen und Postern, aber wie das eben in der Branche so
ist, gibt es
immer ein paar Unwägbarkeiten. Künstler wie Beenie
Man, die
Clarendonians,
Dawn Penn,
Doreen Shaffer,
I Wayne,
Kevin Isaacs,
Michigan,
Norma Fraser,
Papa Levi, Stranger Cole und die
Wailing Souls, mussten leider aus diversen Gründen durch
andere ersetzt werden. Aber
ausgetauscht ist hoffentlich nur aufgeschoben und nicht für
alle Zeiten aufgehoben. Trotzdem ist natürlich wieder ein
fettes Programm zustande gekommen, was wenig Raum für Trauer
wegen der Entfallenen lässt.
Alle Jahre wieder hat auch noch das Dancehall Tent und das Dubcamp ein
eigenes
Programm. Hier ist es nahezu unmöglich überall dabei
zu sein.
Im Dancehall Tent ist das Programm im Vergleich zum Vorjahr etwas
abgespeckt. Der Sonntag ist ganz entfallen, und an den übrigen
Tagen wurden die Öffnungszeiten erheblich reduziert. Live Acts
sind zumindest nach der offiziellen Running Order auch nicht mehr
geplant. Das
wird aber sicher den einen oder anderen Künstler nicht
hindern, als Überraschungsgast auf der Bühne zu
erscheinen.
In Anbetracht der gegenwärtigen Hitzewelle ist die
Programmreduzierung im Dancehall Tent sicher die beste Entscheidung.
Dafür geht es im Dubcamp, weitestgehend unter freiem Himmel
und wenigstens nachts an der frischen Luft, im gewohnten Umfang und zu
gewohnten Zeiten,
wieder zur Sache.
Darüber hinaus gibt es auch noch eine Bühne der
Riverside Disco am Bootshafen, zu der wir aber keine Running Order
präsentieren können. Da sollte man auch mal dran
arbeiten.
Da sind aber längst nicht alle Treffpunkte des
Geländes, wo es
musikalisch zur Sache geht.
Einfach über´s Gelände schlendern und
überraschen lassen. Und natürlich ist man auch beim
beliebten Domizil
vom Da
Sandwichmaker vor Live Acts nicht sicher.
Den Festival Guide zum Zurechtfinden gibt es an allen
offiziellen Einlassstellen, Infopunkten und diversen Shops auf dem
Festivalgelände in ausreichender Menge. So zumindest der Plan.
Am Donnerstag haben wir danach leider noch vergebens gesucht.
Als besondere Attraktion neben der Musik, aber natürlich
passend zum Thema, steht noch die "Art Of Reggae Exhibition" auf dem
Programm. Ausgehend vom "International Reggae Poster Contest" (IRPC),
zu dem
innerhalb der letzten 6 Jahre seines Bestehens über 7.000
Poster von über 1.000 Designer aus über 90
Ländern eingereicht worden, werden 100 der besten Exponate in
Bersenbrück zu sehen sein. Dabei entfallen 60 Poster auf
professionelle Designer und 40 in den Studentenbereich. Ein
qualitativer Unterschied
zwischen Profis und Studenten ist dabei aber kaum auszumachen.
Der Wettbewerb wurde 2011 von Michael Thompson und Maria Papaefstathiou
gegründet und umfasst alle populären jamaikanischen
Musikgenres wie Ska, Rocksteady, Roots Reggae, Dub, Dancehall und die
jamaikanische Sound System Szene.
Rechts: Maria Papaefstathiou mit dem
Faltposter zur Ausstellung (Foto: C. Nicely)
Auszug aus
dem obigen Faltposter zum 6th International Reggae Poster Contest
Ziel des Projektes ist es mit "The Reggae Hall Of Fame" ein Museum in
Kingston zu eröffnen und andererseits die "Alpha
Boys´ School", eine Schule für
benachteiligte
Jugendliche in Kingston, zu unterstützen.
Mitbegründer Michael Thompson, der auch den Mopedfahrer im
Logo des Reggae Jam und die großen Bühnenplanen
gestaltet hat, ist leider im August 2016 mit 58 Jahren viel zu
früh verstorben. Aber die Arbeit geht weiter und der Zuspruch
ist erheblich und ungebrochen.
Die
Ausstellung ist aufgebaut und Maria Papaefstathiou
erwartet ab Freitag ihre Gäste.
(Fotos: IRPC / Maria Papaefstathiou)
Mehr Infos zum IRPC gibt es hier.
Wie ihr seht, gibt es viel zu tun auf dem Reggae Jam und keiner von uns
wird zu jeder Zeit an jedem Ort sein können.
Donnerstag
– 02.08.2018
Wie jedes Jahr treffen wir schon am Donnerstagnachmittag
in Bersenbrück ein, wobei für viele Festivalbesucher
das "schon" natürlich viel früher eintritt. Die
besten Campingplätze im Grünen an der Hase sind heute
natürlich nicht mehr zu haben und schon seit einigen Tagen
besetzt. Ausgenommen natürlich der Familiencamp am
Gohmarschgraben, den es dieses Jahr zum zweiten Mal gibt. Bevor wir
unsere ersten Erkundungsgänge übers Gelände
unternehmen, müssen wir aber erst einmal die
Eintrittsformalitäten erledigen und den Bezug unseres
Quartiers vollziehen. Bei der Gelegenheit decken wir uns eigentlich
immer gleich mit dem Festival Guide ein, um zu wissen was
heute im Dubcamp und im Dancehall Tent so los ist. Leider gibt
es die nirgends zu entdecken. Immer wieder werden wir mit
Schulterzucken auf die neue Reggae Jam App verwiesen und trotzdem
weiß keiner was Sache ist. Witziger Weise haben die
Hinweisgeber nicht
einmal selbst ein "Schlauphone" einstecken.
Unser erster Anlaufpunkt ist der Imbisswagen vom Da
Sandwichmaker. Dort deuten schon einige Aufbauten darauf hin,
dass es demnächst das erste Live Programm gibt. Auf der
großen Trommel prangt das Logo von Unlimited Culture. Die
Band aus Regensburg war ja schon voriges Jahr hier am Start. Wir hatten
ausführlich darüber berichtet. Wir
sprechen kurz mit dem Bassisten Max und fragen nach dem heutigen
Ablauf. Vor 19:30 Uhr soll es hier nicht beginnen. Als Special Guest
wird zuerst Ras Muhamad an den Start gehen, der gar nicht
angekündigt ist, aber auch schon voriges Jahr beim Reggae Jam
war. Zu sehen bei Marla Brown und Toké. Und wie schon im
vorigen Jahr von uns prophezeit, stehen Unlimited Culture dieses Mal
sogar auf
der offiziellen Running Order und werden morgen das Festival
eröffnen. "Das ging ja schneller, als gedacht.", gratuliere
ich der Band. "Wir haben erst am Montag davon erfahren, bzw. sind
gefragt worden. Der ebenfalls erst kurzfristig geplante Opener Staxx
ist ausgefallen und so bekamen wir die Gelegenheit.", meint Max dazu.
"Und da wir eh hier sind, ist das ja kein Problem. Nur mit der Setlist
haben wir ein Problem. Wir wissen nicht so recht was wir weglassen
sollen.", überlegt Max. "Spielt einfach eure besten Sachen.",
schlage ich vor. "Wenn wir wüssten, welche das sind. Das
lässt sich jetzt leider nicht mehr klären.", sagt Max
dazu. Ja, für eine Wunschliste über Social Media ist
es jetzt zu spät, aber die Jungs werden das Ding schon
schaukeln.
Fragen wir noch kurz im Dancehall Tent nach, was dort so auf dem Plan
steht.
Anders als im letzten Jahr, herrscht heute noch gähnende
Leere. Die noch an der Technik werkelnden Jungs können aber
wenigstens Auskunft geben was heute auf dem Programm steht. Eine
irgendwo angeschlagene Timetable gibt es aber nicht. Offiziell geplant
sind nur Soundsystems. Bestimmte Artists stehen dieses Jahr nicht auf
dem Programm. Also können wir hier schon einmal einen Haken
setzen und müssen nicht unbedingt noch einmal reinschauen.
Bis zum Showstart beim Da Sanwichmaker gilt es aber noch das Dubcamp zu
inspizieren.
Obwohl der späte Nachmittag schon in den letzten
Zügen liegt, treibt die Sonne immer noch die meisten Dubcamper
in die stark gefragten Schattenplätze.
Auf
der liebevoll im Stil des Dubcamps zurechtgezimmerten
Holzbühne, hat sich Boomtown
Shakedown aus Münster eingerichtet. Die 2011
gegründete Band hat sich Reggae, Ska und Rock auf die Fahne
geschrieben. Also eigentlich nicht ganz das, was man im Dubcamp
erwartet. Da hat die Band sichtlich seine Mühen das auf
Dubklänge gepolte Publikum in die Sonne vor die Bühne
zu locken. Das ist etwas schade für die Boomtowner. Eigentlich
könnte die Band auch mit 12 Musikern zuschlagen, ist heute
aber nur mit 7 Leuten im Einsatz. Alle hätten auch gar
kein Platz.
Nach ein paar Boomtown Shakes aus den Zutaten Rock, Ska und Reggae und
ein paar kühlen Bierchen im Schatten, geht´s
schließlich wieder zurück zum Da Sandwichmaker,
damit wir den Einsatz von Ras Muhamad nicht verpassen. Dieser
verschiebt sich aber noch ein wenig nach hinten, da es noch etwas an
der Technik zu basteln gibt und ein paar Absprachen zu treffen sind.
Mit am Platze ist Exile
Di Brave, der zusammen mit Steffen Prase eine
Neuheit am Imbisswagen von Da Sandwichmaker ganz entzückt
bewundert. Da ist eine große Plane aufgespannt auf der
zahlreiche Künstler zu sehen sind. Unter ihnen auch Exile Di
Brave.
Jetzt könnt ihr euch mal testen, ob ihr alle Künstler
erkennt. Danach die Auflösung:
Obere Reihe: Infinite, Martin
Zobel, Lenny Souljah, Italee, Mellow
Mark.
Mittlere Reihe:
Derajah, Lyrical BaMa, Rassi Hardknocks, Black Omolo, Fyah T, Kazam
Davis.
Untere Reihe:
Ras Muhamad, Exile Di Brave, Micah Shemaiah, Sara Lugo, Mista Wicked,
Ganjaman und Toké.
Wir fragen Steffen wie er auf die Idee mit der Plane gekommen ist und
warum gerade diese Künstler darauf zu sehen sind. Steffen:
"Wir haben letztes Jahr auf dem Reggae Jam festgestellt, das unser
Dachzelt ein gute Fläche ist, die ungenutzt ist. Inspiriert
vom Reggae Jam Banner (Dennis Brown, Marley, Tosh etc. ...) hab ich mir
gedacht, diese Fläche für die Musiker zu
nutzen, die uns sehr viel bedeuten und zu denen wir eine ganz besondere
Verbindung haben! Die meisten haben schon live bei uns gesungen oder
standen mit mir am Herd währenddessen wir unser
Wissen ausgetauscht haben! Each
one - Teach one!!!
Jeder dieser Musiker hat eine einzigartige Ausstrahlung und etwas zu
sagen! Nahrung für die Seele!
Das Artwork ist übrigens aus dem Hause Ring a Ting."
Also schaut doch einfach mal in Steffens vegetarische
Kochbücher "MOA
FIRE - Band 1
+ 2", da könnt ihr umfangreich fündig
werden.
Da wollen wir den Nachwuchs doch gleich mal in die Soundtechnik
einführen. ;-)
Schließlich
ist es so weit und Ras
Muhamad, der Duta Reggae Indonesia, oder übersetzt
der Reggae-Botschafter Indonesiens, beginnt zunächst mit zwei
Akustiknummern. Wer hätte sich wohl früher ohne Ras
Muhamad mit Indonesisch befasst. ;-) Ebenso bei seiner aktuellen Single
"Bambu Keras", die sich als "Harter Bambus" entpuppt. Ras Muhamad
hat uns schon einiges beigebracht. Inzwischen ist er
schon seit 2016 jedes Jahr auf dem Reggae Jam zu entdecken, auch wenn
er noch nie mit eigener Show auf der offiziellen Running Order zu
finden war.
Live
Video: Ras
Muhamad - 1/3 - ... + ...
Warum sich Ras Muhamad heute als Balinese verkauft, ist was Neues.
Sollte er etwa von Jakarta nach Bali umgesiedelt sein? Oder denkt er
nur Bali ist hier bekannter als Java? Sein Facebook gibt als aktuellen
Wohnort jedenfalls nach wie vor JakTown an.
Wer sich mehr über Ras Muhamad informieren möchte,
schaut einfach noch einmal in Teil
1 des 2016er Reggae Jam Berichts hinein.
Jetzt
geht es aber erst einmal mit Unlimited
Culture bei der Sandwichmaker-Session weiter. Im Dezember
vorigen Jahres hat die Band ihren ersten Longplayer
veröffentlicht. Auf "Get Ready" sind 14 Tunes von Rock
über Reggae bis
Dancehall, mit einer Prise Soul und Gospel gewürzt zu
hören. Die bayerische Mundart wird dabei natürlich
auch nicht vernachlässigt, die für mich
besonders mit den A-capella Einlagen, als Skit 1 und 2 bezeichnet,
punktet. Als Gastsänger ist der Hamburger
Toké mit dem Song "Police" mit im Boot.
Live
Video:
Unlimited Culture - Runaway + Sun Is Shining
Mehr Videos und Informationen zu der bayerischen Band findet ihr im Teil 1 des
2017er Reggae Jam Berichtes. Von daher werden wir uns an dieser Stelle
etwas einschränken und nicht wiederholen.
Aber noch geht euch Unlimited Culture nicht verloren. Denn
zusammen mit Ras Muhamad geht es in die nächste Runde. Un
dieser kommt gleich mit seinem aktuellen und "harten Bambus" zur Sache.
Dies natürlich nicht bevor der Notdienst durchgelassen ist.
Das Martinshorn gehört nicht zur Musik. ;-)
Live
Video: Ras
Muhamad - 2/3 - Bambu Keras
Im nächsten Teil der hier auszugsweise dokumentierten
"Da
Sandwichmaker Session" gibt´s mit dem "None Shall Escape The
Judgement Riddim" noch ein Highlight, in dem alles mit und ohne Rang
und
Namen zum Mikro greift. Ist das Teil erst einmal aus der Hand gegeben,
kommt
es selten freiwillig zurück. Hier gibt es so einige ungeplante
Auftritte. Das ist eben so richtig live is live.
Live
Video: Ras
Muhamad - 3/3 - None Shall Escape The Judgement Riddim feat. Exile Di
Brave und andere
Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie gerade die uralten Riddims
neu aufgemotzt so gewaltig einschlagen. Hört zum
Beispiel Stephen Marley´s 2014er "Rockstone" feat. Capleton
und
Sizzla. Wer die Wurzeln des Riddims finden möchte
muss aber
bei Johnny Clarke bis ins Jahr 1975 bzw. bei Earl Zero ins Jahr 1973
zurückgehen. Nur damit ihr nicht denkt, es sei eine Erfindung
aus dem Hause Marley. Bietet noch jemand mehr an Jahren?
Der Wettstreit um das Mikro geht natürlich noch eine Weile
weiter und Ras Muhamad und Unlimited Culture würden gar nicht
mehr zum Zuge kommen, wenn sie nicht eingreifen. Zum
Ende der Session erscheinen auch noch Nadia Eva
und Sevad
auf dem Platze und geben ganz spontan eine Einlage ab. Sevad hatte
schon
zuvor seinen offiziellen Auftritt auf der Bühne am Bootshafen.
Unlimited Culture hat also heute auch als Backing Band
allerhand zu tun. Morgen geht´s dann weiter auf der Special
Stage zur offiziellen Eröffnung des Festivals.
Wir lassen den Abend heute einmal ganz entspannt ausklingen,
durchstöbern noch ein paar Shops nach Neuigkeiten und
verzichten auf die Dancehall. Das hat auch mal seinen Vorteil
und wirkt sich sicher positiv auf die Kondition für die Folgetage
aus. ;-)
Später erfahren wir, dass Fantan Mojah und Wickermann sich
kurz und überraschend im Dancehall Tent vorgestellt haben. Nun
ja, nicht so schlimm, ... die sehen wir ja noch. Vermutlich
hätten wir auch den Zeitpunkt sowieso nicht getroffen.
Copyright:
www.reggaestory.de
Text und Videos: Peter Joachim
Fotos: Marion und Peter Joachim
>>
weiter zu Teil
2 - Freitag / Friday - 03.08.2018 >>
weiter zu Teil
3 - Sonnabend /
Saturday - 04.08.2018 >>
weiter zu Teil
4 - Sonntag /
Sunday - 05.08.2018