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OFFBEAT
FOUNDATION
10.05.2014 - Real Music Club Lauchhammer

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Nach ihrer Record Release Party zu ihrem
Debutalbum „1st“, in der Dresdner Groove Station am
09.03.2013, ist die 11köpfige Band um Enrico Mildner alias
„Mr. Mild Ericson“, nicht untätig gewesen.
Zahlreiche Auftritte sind inzwischen über die Bühne
gegangen und der Tourplan für 2014 schon wieder gut
gefüllt.
Am Material für das künftige
„2nd“ (unoffizielle Bezeichnung des Verfassers)
wird auch schon fleißig geschrieben und geprobt. Einige der
neuen Titel kann man bereits im neuen Tourprogramm von Offbeat
Foundation erleben. |
Hier ein Auszug vom gegenwärtigen Tourplan:
05.06.2014
– Dresden – Curry & Co
07.06.2014 – Chemnitz – Exil
15.06.2014 – Dresden – Bunte Republik Neustadt
21.06.2014 – Bad Elster – Brunnenfest
22.06.2014 – Döbeln – Stadtfest
28.06.2014 – Dresden – Elbhangfest
05.07.2014 – Prenzlau – Tanz des Lebens
11.07.2014 – Frankenberg – Stadtfest
18.07.2014 – Halle – Händelhaus
19.07.2014 – Saalburg – Reggae Night
25.07.2014 – Marienberg – Baldauf Villa |
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Die aktuelle Terminplanung findet ihr auf der Website von Offbeat Foundation.
Nähere Informationen zur Band findet ihr in einem
früheren Konzertbericht auf
dieser Website.

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Wir
begeben uns heute in den Real Music Club nach
Lauchhammer, der auf dieser
Website nun seine Debutvorstellung hat. Der Club wird vom gleichnamigen
Verein geführt und besteht seit zirka 10 Jahren. Das bereits
1905 errichtete Gebäude diente ursprünglich als
Wirtshaus mit Tanzsaal und beherbergte von 1950 bis 2000 eine
katholische Kirche. Im Jahr 2005 konnte der inzwischen ungenutzte
Kirchensaal übernommen und in knapp zweijähriger
gemeinnütziger Arbeit zum Musikklub umgebaut werden. Dabei
kamen zirka 70% Eigenmittel und 30% Sponsorengelder zum Einsatz.
Fördermittel und kommunale Unterstützung konnten
leider nicht erlangt werden. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen.
Der Club wurde in einem lockeren amerikanischen Stil errichtet. Zwei
Bars bieten reichlich Getränke und Sitzplätze.
Weitere Sitzplätze befinden sich in den beiden
Eingangsbereichen und an den Stehtischen im Saal. Der ehemalige
Standort der Kirchenorgel ist heute eine Galerie, bietet einen
herrlichen Blick auf das Geschehen im Saal und überdacht
gleichzeitig den Technikerplatz.
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Für
ordentliche Konzertwerbung gibt sich der Club richtig Mühe
Die Bühne mit ihren
Maßen von ca. 5 x 5 x 0,8 m ist auch von den hinteren
Plätzen aus gut sichtbar.
Der Backstagebereich neben der Bühne ist mit zahlreichen
Postern ausgestattet und vermittelt die richtige Atmosphäre.
Der eigentliche Backstage befindet sich direkt über der
Bühne und kann auf kurzem Weg über eine
Bühnentreppe erreicht werden. Die Wände des
gemütlichen Raumes sind übersät mit den
Autogrammen aller bisher aufgetretenen Künstler. Da gibt es
viel zu entdecken. In Richtung Reggae jedoch leider noch nicht. Offbeat
Foundation macht heute den Anfang, und wir hoffen, dass noch viele
Namen aus der Richtung folgen werden.

Katrin,
Josefine, Agneta und Marco bei der Probe im Backstage


Andreas und
Markus

Katrin und
Marco

Enrico und
Josefine

Marco,
Markus und Bodo

Auf der Bühne wird es heute recht eng. „Wir hatten
noch nie 11 Musiker auf einmal auf der Bühne, sondern nur
nacheinander!“, eröffnet der Clubbetreiber den
Abend. Reggae sieht der Club auch zum ersten Mal. Für Offbeat
ist es auch eine Premiere, denn man hat noch nie in 3-4 Reihen
hintereinander gespielt. Die Abmessungen der Bühne geben es
leider nicht anders her. Aber alles kein Problem. Rein optisch zwar
etwas eingeschränkt, sind akustisch keinerlei Abstriche zu
erwarten, wie der Auftakt der Show überzeugend
verkündet.
Hier auszugsweise ein paar Eindrücke vom Konzert.



Live
Video:
Offbeat Foundation – I Love It + Going On
Nach dem wir nun mit „Going On“ bereits einen der
neu produzierten Titel gehört haben, geht es mit „As
You Are My Last Stand“ und „Longtime Ska“
wieder in bekannte Gefilde.
Live
Video:
Offbeat Foundation – Days Are Numbered
Andreas, der Mann am Saxophone, ist heute für die Moderation
zuständig und gestaltet das sehr erfrischend im
sächsischen Dialekt. Es ist immer wieder
äußerst witzig, wenn nach einer derartigen Musik
solche Ansagen kommen.



Live
Video:
Offbeat Foundation – Don´t You Go
Live
Video:
Offbeat Foundation – Catch Me If You Can



Und jetzt nur die Mädels!
Live
Video:
Offbeat Foundation – Baby I Love You
Und da ein Club auch vom Umsatz aus den Getränken leben muss,
geht es nach „Spirits Of The Past“ in eine
längere Trinkpause. Bei einem zeitigen
Konzertbeginn, der hier bereits bei 21:00 Uhr lag, ist das auch eine
ganz gute Variante. Jetzt besteht auch die Gelegenheit den einen oder
anderen Silberling von der Band zu erwerben.



Weiter geht es frisch ans Werk und bei den Mädels sogar im
neuen Outfit.
Es folgt „No No No“, der allseits bekannte
Klassiker von Dawn Penn, in der Version von Offbeat Foundation. Keine
100%ige Coverversion, sondern ein wenig abgewandelt, und deshalb wieder
ein völlig anderer Hörgenuss.

Live
Video:
Offbeat Foundation – No No No
Live
Video:
Offbeat Foundation – My House
Neben dem sehr abwechslungsreichen Reggae- und Ska-Programm, gibt es
jetzt mit „Take 5“ auch eine Instrumentalnummer.



Live
Video:
Offbeat Foundation – Take 5
Weiter geht es mit „It´s About Time“,
auch etwas Neues, und somit ein weiterer Kandidat für das
künftige Album.
Live
Video:
Offbeat Foundation – It´s About Time
Langsam wächst das leider etwas überschaubare
Publikum über sich hinaus und ist nicht mehr zu
überhören. Die Reggae Testphase im Real Music Club
scheint ganz gut zu verlaufen. Von Titel zu Titel wird es ein wenig
lauter und die Zahl der Fans scheint immer umfangreicher zu werden.


Weiter geht es mit „HeHe“ in dem es neuerdings
sogar eine Dub-Passage zu hören gibt.
Live
Video:
Offbeat Foundation - HeHe
Danach folgt das aus Yellow Umbrella Zeiten bekannte
„Candela“, das eigentlich ursprünglich
„Manuela“ heißen sollte. Aber keine der
beiden Damen ist im Publikum vorhanden, als die Band danach fragt. So
werden wir nicht erfahren, welche Überraschung für
sie vorgesehen war. Recht spannend wird es beim nächsten
Stück. „Get On The Train“ ist wieder ein
brandneuer Titel und entpuppt sich meines Erachtens als Spitzenreiter
bei den Neuveröffentlichungen.


Live
Video:
Offbeat
Foundation – Get On The Train
Inzwischen ist Enrico auch schon zum zweiten Mal eine Saite seiner
Gitarre gerissen. Noch einmal austauschen möchte er sie jetzt
aber nicht, und so geht es mit 5 Saiten und etwas Ska in die Endrunde.
Dann die obligatorische Verbeugung der Band. „…
und wer will darf mit abbauen helfen, meine Damen und
Herren!“, so eine der Ansagen von Drummer Bodos witzigem
„Abgesang“.
Das Ende wird natürlich noch nicht akzeptiert
und lautstark nach einer Zugabe verlangt.


Live
Video:
Offbeat Foundation – You Are Exactly What I Want + Tequila
Das dritte Stück der Zugabe ist „You Feel So
Lonely“ und wird gleichzeitig zur Bandvorstellung und ein
paar Solis genutzt. Der Bass von Marco sticht dabei besonders und lange
hervor. Man wird nicht müde dieses Stück immer wieder
von Neuem anzuhören.

Live
Video: Offbeat
Foundation – You Feel So Lonely
Auch wenn es der perfekte Schlusstitel ist, hat man die Rechnung heute
ohne das sehr begeisterungsfähige Lauchhammeraner Publikum
gemacht. Auch wenn es anfangs nicht danach scheint, werden die Rufe
nach einer weiteren Zugabe immer lauter und rhythmischer. So gibt es
nach der ersten Zugabe und der zweiten Verbeugung, noch zwei weitere
Stücke.


Das „Fernsehen“ hat leider schon
dicht gemacht. Die Speicherkarte will nichts mehr aufnehmen. Die
Sparmaßnahmen während der Show waren zu knapp
kalkuliert, für den Schluss reicht es nicht mehr.
So müsst ihr noch ein wenig bis zum nächsten Mal
warten, bevor ihr zum Beispiel „What Can We Do“
sehen könnt. Auch ein geniales Stück, das einige zu
den besten des Abends zählen. Eine frisch
aufgemöbelte Yellow Umbrella Nummer vom 1999er Album
„Marie Juana“.
Also nichts wie hin zu einem der folgenden Konzerte und die hier
fehlenden Stücke auch noch genießen.


Copyright: www.reggaestory.de
Text + Videokamera: Peter Joachim
Fotos: Marion + Peter Joachim, außer Bild 1 + 2 Offbeat
Foundation
Mein Dank geht an das Team des Real Music Club Lauchhammer und
natürlich ganz besonders an die Künstler von Offbeat
Foundation. |
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