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  Negril
JAMAICA EINMAL ANDERS

Teil 21
07.08.2008 – Negril - Abreise


Hermans House Irgendwann heißt es leider immer Abschied nehmen. Die Faulenzerei nach unserer zweiwöchigen erlebnisreichen Rundreise, findet heute schließlich ein Ende. Aber auch hier in Negril können wir noch neben der Erholung, auch auf einige interessante Ereignisse zurückblicken. Ein paar Stunden haben wir noch, und diese sind nahezu unglaublich.
Unsere erste Amtshandlung des Tages ist eine Morgenwanderung in beide Richtungen des Negril Beach. Nach dem gestrigen Independence Day ist der Strand heute wie ausgestorben. Es ist regelrecht gespenstisch, irgendwie unwirklich aber traumhaft schön. Auf mehrere Kilometer Küstenlinie treffen wir fast niemand. So etwas sieht man bestimmt nicht alle Tage in Negril.

Negril Beach

Negril Beach

Negril Beach

Negril Beach

Blickt man auf das Meer hinaus wird es noch gespenstischer. Himmel und Meer verschmelzen geradezu zu einer Einheit, dass man den Horizont kaum erkennen kann. Auf dem Wasser ist kaum Bewegung und fast geräuschlos plätschern sanfte Wellchen an den Strand.

Negril

Das ist wirklich echt und nicht gemogelt!

Selbst das Meer scheint sich vom gestrigen Partytrubel erholen zu wollen. Wer gestern über die Strenge geschlagen hat und heute noch viel Schlaf benötigt, könnte keine besseren Bedingungen vorfinden. Wir verschlafen natürlich nix, jede Minute unserer letzten Stunden ist kostbar und wird bis zum Schluss ausgereizt.

Negril

Unser Transfer zum Flughafen ist erst für 15:25 Uhr angekündigt. So haben wir noch etwas Zeit die heutige unglaubliche Strandatmosphäre zu genießen. Der größte Teil unserer Sachen ist schon in der Nacht in die Koffer gewandert. Es sind nur noch wenige Dinge zu verstauen. So müssen wir nicht mehr viel von der kostbaren Tageszeit im Zimmer vergeuden.
Die günstigen Wasserverhältnisse schreien geradezu nach einer Paddeltour. Boote werden zum Glück kostenlos vom Hotel zur Verfügung gestellt. Wegen der Menschenleere ist auch keine Wartezeit auf Rückkehrer vonnöten. Alle Boote stehen zur freien Auswahl. Also schippern wir zum Abschluss ein wenig die Küste hinauf und hinunter. Da kaum Wellengang ist, kommt man heute in beide Richtungen gut voran.

Negril

Eigentlich darf ja in Negril kein Bauwerk die höchste Palme überragen. Aber in Anbetracht des modernen Handybooms ist doch tatsächlich eine äußerst riesige "Funkturmpalme" in den Himmel gewachsen. Na wenn das nicht ein findiger Bauunternehmer für sich ausnutzt!

Negril

Blick zum Merril´s

Negril

Negril

Blick zur Bühne des Bourbon Beach

Das war´s aber nun endgültig von Negril. Bereiten wir jetzt die Abreise vor.

Die letzte Verpackungsaktion gestaltet sich leider etwas schwierig. Trotz Umlagerung mehrerer Kilogramm in das Handgebäck, können wir 8 Kilo Übergewicht nicht verdrücken. Dann hoffen wir mal auf die Kulanz am Flughafenschalter. Jetzt noch Schlüssel abgeben, Safe bezahlen und ja kein Blick mehr zurück riskieren.
Safemiete

Die Bewältigung der zirka 80 Kilometer auf der Küstenstraße entlang, bis zum Flughafen von Montego Bay, dauert mindestens 1,5 Stunden. Dies jedoch als reine Fahrzeit. Da wir aber Teil eines Sammeltransfers sind, wird es etwas länger dauern. Mit dieser Fahrt zum Flughafen schließen wir nun die letzte Lücke unserer Inselumrundung. Auf halber Strecke gibt es noch einen längeren Stopp in Lucea. Wir müssen im Grand Palladium Hotel ein paar weitere Gäste abholen. Ein absolut gruseliges Hotel. Es ist so riesig, dass es eine Weile dauert, bis der richtige Abholpunkt gefunden worden ist. Hier müssen doch tatsächlich Fahrzeuge verkehren, um das Gepäck der Gäste in die Unterkunft zu bringen. Sogar überdachte Fußgängerwege hat man angelegt, damit die Gäste nur ja keinen Regentropfen abbekommen. Riesige Hallen, protzige Säulenkolonnen und Kronenleuchter, künstlich angelegte Badebereiche (von Stränden möchte ich nicht sprechen), Liegen in Reih und Glied, .... und andere Gruseleien. Wer sich hier einquartiert, will garantiert nix vom Jamaica-Feeling mitbekommen und sich abgeschottet wissen. Hier ein paar Bilder zur Abschreckung.

Grand Palladium Hotel - Lucea

Grand Palladium Hotel - Lucea

Grand Palladium Hotel - Lucea

Grand Palladium Hotel - Lucea

Grand Palladium Hotel - Lucea

Grand Palladium Hotel - Lucea

Grand Palladium Hotel - Lucea

Das Grand Palladium Hotel in Lucea

Aber gut, dass wir unsere Mitfahrer in dem riesigen Gelände nicht gleich gefunden haben, so konnte ich wenigstens noch diese abschreckenden Bilder einfangen. Das ist doch eher was für "Kolonialisten" aber nix für Leute, die das echte Jamaica kennenlernen wollen.

Auf dem Flughafen von Montego Bay nehmen wir schließlich die letzte Hürde und können doch tatsächlich unser Gepäck problemlos am Schalter aufgeben, ohne einen Dollar nachzuzahlen. Geschafft!

Tuff Gong - Official Store - Airport Montego Bay

Tads Records

Tuff Gong Official Store und Tads Records auf dem Flughafen von Montego Bay

Auf Wiedersehen bis zum nächsten Reisebericht auf dieser Seite!

Copyright:
Text und Fotos by Reggaestory

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