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ETHIOPIA - RETURN TO ADDIS

Ein Reisebericht - Teil 2
18.06.2014 – Addis Ababa - Mount Entoto
(11.10.2006 nach dem äthiopischen Kalender)

Ethiopia - Return To Addis Heute setzen wir unsere Erkundung von Addis Ababa fort und werden auch den naheliegenden Mount Entoto unter die Lupe nehmen, der mit 3.200 Metern über dem Meer, die durchschnittliche Höhenlage der Stadt um fast 1.000 m überragt. Neben einigen sehenswerten Kirchen und den ersten Palastanlagen von Menelik II., haben wir einen Teil des Tages für den Mercato, den größten Freiluftmarkt Afrikas vorgesehen. Wir werden sehen wie viel Zeit uns am Ende des Tages verbleibt. Schon bei unserer letzten Äthiopien-Reise hatte es dafür leider nicht mehr gereicht.
Punkt 9:00 Uhr steht unser "Taxi" bereit. Bevor wir uns auf den Mount Entoto begeben, möchte Henok seine Verhandlungen mit der Priesterschaft der Meskea-Hazunan Medhane Alem fortsetzen. Also warten wir ein zweites Mal auf dem Hof dieser Kirche, während Henok auf der zeitraubenden Suche nach dem obersten Kirchenvater ist.

Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa

Bild 114: Meskea-Hazunan Medhane Alem - Rückseite

Er hat tatsächlich Erfolg. Wenn wir zweimal 200 Birr der Kirche überlassen, dürfen wir uns frei im Gelände bewegen und aufnehmen was wir wollen. Nach so viel Mühe um die Sache, gehen wir selbstverständlich darauf ein. Was dann passiert, ist irgendwie unglaublich. Ab sofort beobachtet uns keiner der Aufpasser mehr, und man lässt uns gewähren. Wie hat sich das nur so schnell herumgesprochen? Schließlich wollte auch niemand die Genehmigung sehen.
Auf die besondere Geschichte und den Stellenwert der Kirche, sind wir gestern ausführlich eingegangen. Wer sich erst an dieser Stelle zu uns gesellt, sei deshalb zuerst auf Teil 1 dieses Berichts verwiesen.

Meskea-Hazunan Medhane Alem Meskea-Hazunan Medhane Alem

Bild 115 + 116: Die Chefgenehmigung und eine Seitentür der Kirche

Ganz entspannt und völlig unheimlich, können wir nun mit der Kamera hantieren und schauen uns zuerst noch einmal im Außenbereich um.

Meskea-Hazunan Medhane Alem

Meskea-Hazunan Medhane Alem

Bild 117 + 118: Meskea-Hazunan Medhane Alem

Meskea-Hazunan Medhane Alem

Bild 119: Meskea-Hazunan Medhane Alem - Eingangsseite

Über dem Haupteingang der Kirche ist eine Tafel angebracht, auf der ein Zitat von Kaiser Haile Selassie verewigt worden ist.

Meskea-Hazunan Medhane Alem - Haile Selassie Zitat

Bild 120: Zitat von Kaiser Haile Selassie - Detail aus Bild 119

Hier die englische Übersetzung von unserem Freund Henok:

"We, Haile Silasie I, Emperor of Ethiopia
Put the corner stone of ‘MISKAYE HIZUNAN MEDHANEALEM’/”The Holy Savior, shelter of people in poverty” church on May 05, 1948 (Miazya 27, 1940E.C) for the liberation of our soul & the commemoration of our name.
It was finished within two years on May 05, 1950 (Miazya 27, 1942E.C) and the replica Ark of the Covenant that we took in was the one that we used to pray when we were in our little prayer cell in England starting on May 05, 1937 (Miazya 27, 1929E.C).
Then, when our God make us return back home safely, we built his place where he will be praised by his people."

Gehen wir nun hinein und schauen uns den Kirchenraum an.

Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa

Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa

Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa

Bild 121 - 124: Meskea-Hazunan Medhane Alem

Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa

Bild 125: Meskea-Hazunan Medhane Alem - Blick in die Kuppel

In keiner Kirche sollte man den Blick nach oben vergessen. Auch hier ist die Hauptkuppel prächtig ausgemalt. Die Atmosphäre ist immer wieder beeindruckend. Aus jedem Winkel hört man das Flüstern der Betenden, und ein Lichtstrahl fällt ausgerechnet jetzt, fast wie auf Bestellung auf den Heiligen Georg, dem wichtigsten Schutzheiligen der äthiopischen Herrscher.

Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa

Bild 126 + 127: Drachentöter St. George im Lichtstrahl der einfallenden Sonne

Noch interessanter wird es, wenn man das Glück hat auf einen Gottesdienst zu treffen und den Gesängen der Priester beiwohnen kann.

Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa

Bild 128: Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa

Hier noch ein kurzes Video zur Kirche inklusive eines kleinen Ausschnittes vom Gottesdienst.



Live Video: Meskea-Hazunan Medhane Alem (Church of the Savior of the World, Consoler of the Bereaved)

Verlassen wir das Kirchengelände wieder und begeben uns in Richtung Mount Entoto.

Meskea-Hazunan Medhane Alem - Addis Ababa

Bild 129: Meskea-Hazunan Medhane Alem - Toreinfahrt zur Kirche von innen gesehen

Schon bald verlassen wir das Stadtleben und tauchen in einen Eukalyptuswald ein. Der Samen für die ersten Eukalyptusbäume wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Franzosen ins Land gebracht, nach dem der Entoto seiner ursprünglichen Bewaldung völlig beraubt war. Da sich jedoch Eukalyptus nachteilig auf den Wasserhaushalt, die Bodenstruktur, sowie auf die einheimische Pflanzen- und Tierwelt auswirkt, ist man in den letzten Jahren bestrebt, nach und nach die einheimischen Gehölze wieder anzusiedeln. Im Rahmen dieses Entoto Naturpark Projektes sind bereits erste Erfolge zu verzeichnen.
Auf dem Weg nach oben treffen wir wieder auf unzählige Lastenträgerinnen, die sich mit Feuerungsmaterial für die Stadt abschleppen. Hierzu schaut einfach in die 2013er Reportage "Ethiopia By Bus" hinein, speziell in Teil 15. Wir schließen heute an jener Stelle an, wo wir leider in 2013 aufgehört haben.
Also lassen wir heute die Holztransporte undokumentiert hinter uns und fahren weiter nach oben. Ein Halt an den Aussichtspunkten mit Blick auf die Stadt, lohnt sich heute auch nicht. Die "Neue Blume" wie Addis Ababa auf Amharisch heißt, erstickt gerade noch im Morgennebel der unzähligen Herdfeuer und Autoabgase. Es ist kaum etwas zu sehen.
Unsere erste Station auf dem Entoto, den Ras Menelik im Jahr 1878 zu seiner neuen Residenz gewählt hat, wird die Marienkirche (Kidist Maryam / St. Mary´s Church) sein. Die Kirche wurde in den darauffolgenden Jahren, unmittelbar in Nähe der ersten Palastanlagen von Menelik, von Handwerkern aus Gondar errichtet. In dieser Kirche wurde auch Menelik 1878 zum König und 1889 von Erzbischof Matewos (Mateos) zum Kaiser gekrönt. Der heutige Bau wurde jedoch erst nach Meneliks Tod als Steinbau wieder errichtet. Früher stand an dieser Stelle eine Holzkirche die langsam verfiel, als Ras Menelik seine Residenz auf Bitten seiner Frau Taitu, im Jahr 1886 in das Tal des heutigen Addis Ababa verlegte.

Kidist Maryam - Entoto - Ethiopia

St. Mary Church Entrance St. Mary Church Video

Bild 130 - 132: Torbogen zum Gelände der Kidist Maryam und der historischen Palastanlagen von Menelik und Taitu. Links hinter dem Torbogen (nicht sichtbar) befindet sich das 1987 errichtete Kirchenmuseum, das in der Bauweise einer äthiopischen Rundkirche ähnelt + Quittung für Eintritt und Videogenehmigung

Kidist Maryam - Entoto - Ethiopia

Kidist Maryam - Entoto - Ethiopia

Kidist Maryam - Entoto - Ethiopia

Kidist Maryam - Entoto - Ethiopia

Kidist Maryam - Entoto - Ethiopia

Bild 133 - 137: Im Gelände der Kidist Maryam / Marienkirche

Im unmittelbaren Umfeld der Kirche gibt es noch diverse historische Bauten aus den Anfängen der Entotobesiedlung und der unmittelbaren Zeit vor und nach Kaiser Menelik II.

Entoto first church

Entoto first church Entoto first church

Bild 138 - 140: Die erste historische Kirche auf dem Hof der Kidist Maryam, erbaut von Ras Menelik im Jahr 1877, und ein Blick in das Innere (im westlichen Bereich des Geländes)

Entoto

Bild 141: Daneben das Torhaus "Deje Salam" erbaut von Menelik, König von Shoa, im Jahr 1887 (Im Jahr 1878 wurde Ras Menelik zum König von Shoa und 1889 zum Kaiser Menelik II. von Äthiopien gekrönt - soweit zum Verständnis der unterschiedlichen Bezeichnungen)

Entoto

Bild 142: Gebäude in Kirchennähe (im Hintergrund von Bild 141 rechts)

St. Mary Church - Glockenturm St. Mary Church - Glockenturm

Bild 143 + 144: Glockenturm - Erbaut von Taitu im Jahr 1887

St. Mary Church - Glockenturm St. Mary Church - Gedenkstätte

Bild 145: Eingangstür zum Glockenturm
Bild 146: Eingangstür zu einer Gedenkstätte für Empress Taitu & Menelik II., erbaut von einem Cousin von Haile Selassie (südöstlich des Glockenturmes)

Übersicht

Bild 147: Geländeübersicht - Google Map >> Zur Vergrößerung auf das Bild klicken

Im Zentrum des Bildes sieht man die Marienkirche, links davon das Torhaus und die historische Kirche der Bilder 138-141. Leicht südlich davon, zwischen Torhaus und Marienkirche, befindet sich der Glockenturm. Oberhalb der Marienkirche, mit rotem Dach, sieht man das Kirchenmuseum und rechts unterhalb der Marienkirche, an der Außengrenze der ringförmigen Bebauung, stehen Gebäude der alten Palastanlage (mehrere graue Dächer).
Gehen wir nun weiter am Glockenturm vorbei, in Richtung der alten Residenz von Ras Menelik und Taitu. Auf halber Strecke befindet sich die erste Grabstätte von Empress Taitu, die erst später in das Menelik Mausoleum umgesetzt worden ist.

Entoto - Empress Taitu Mausoleum

Bild 148: "Shera bet", die erste Grabstätte von Empress Taitu von 1918, bis zur späteren Umbettung in das Menelik Mausoleum auf dem Gibbi, nach dessen Fertigstellung im Jahr 1927.

Entoto

Entoto

Entoto

Bild 149 - 151: Auf dem Weg zwischen Taitus erster Grabstätte und den alten Palastanlagen

Ein Stück weiter befinden sich bereits die mit Pflanzenmaterial eingedeckten Bauwerke der alten Palastanlagen. Äußerlich sehen die Gebäude recht unscheinbar und nicht sehr groß aus. Erst innen erkennt man wie hoch die Räume sind und mit welcher Kunstfertigkeit früher die Dächer hergestellt worden sind. Die alten Gras- oder Schilfdächer werden immer mehr von Wellblechdächern abgelöst. Die Kunst der alten Dachherstellung geht nach und nach verloren. Einrichtungsgegenstände gibt es in den Gebäuden nicht mehr. An den verschiedenen Türen sind kleine Schilder angebracht, die Hinweise zu den unterschiedlichen Raum- und Türfunktionen geben. Nicht jede Tür durfte früher von jederman benutzt werden, auch wenn sich später alle Personen im selben Raum getroffen haben.

Entoto - Menelik Palace

Entoto - Menelik Palace

Bild 152 + 153: Wohngebäude von Menelik und Taitu. Im Obergeschoss befand sich das Schlafzimmer mit Balkon.

Entoto - Menelik Palace

Entoto - Menelik Palace

Bild 154 + 155: Blick in die kunstvolle Dachkonstruktion des Schlafzimmers


So richtig öffentlich ist dieser Raum nicht. Man sollte vorher den Wärter der Anlage fragen, der sich diesen Raum als persönliches Domizil auserkoren hat.

Entoto - Menelik Palace

Bild 156: "Wärtergarderobe" im Schlafzimmer

Gehen wir jetzt in das größere Gebäude, in der sich die Audienzhalle befindet.

Entoto - Menelik Palace

Entoto - Menelik Palace

Rechts der Eingang der Prinzessin

Entoto - Menelik Palace

Platz für das Podium von Menelik und Taitu

Entoto - Menelik Palace

Bild 157 - 160: Menelik Palace - Vergleicht man außen und innen, ist man schon ein wenig überrascht, wenn man die Türen mit und ohne Größenvergleich sieht.
Bild 160: Links neben der Säule ist der "Fitawrary" Eingang - Eingang für den Kriegsminister. Der "Dejazmach", Befehlshaber der kaiserlichen Truppen, hatte ebenfalls seinen eigenen Eingang.

Entoto - Menelik Palace Entoto - Menelik Palace

Bild 161 + 162: Menelik Palace
Bild 162: Eingang zum Lebensmittellager / Speisekammer

Zu gerne würde ich einmal rückwärts blicken und das ursprüngliche Treiben in diesen Räumen beobachten.

Entoto - Menelik Palace

Entoto - Menelik Palace

Bild 163 + 164: Menelik Palace

Gehen wir wieder zurück über das Gelände der Kidist Maryam und drehen noch eine Runde auf der oberen Kirchenterrasse. Auf der Kirchenrückseite gibt es ebenfalls einen Zugang zur Terrasse.

Entoto - St. Mary Church

Bild 165: Noch einmal Taitus Glockenturm aus einer anderen Perspektive

Entoto - St. Mary Church Entoto - St. Mary Church

Bild 166 + 167: Kidist Maryam / Marienkirche - Details der Außenfassade - Interessant ist die völlig unauffällige Dachentwässerung, die an jeder Holzsäule in quadratischen Fallrohren nach unten geführt wird.

Entoto - St. Mary Church

Entoto - St. Mary Church

Entoto - St. Mary Church

Entoto - St. Mary Church

Bild 168 - 171: Kidist Maryam / St. Mary´s Church / Marienkirche

Hier noch ein zusammenfassendes Video. Viel Spaß beim Rundgang und Atmosphäre schnuppern!



Live Video: Kidist Marym / St. Mary´s Church / Marienkirche + Menelik Palace - Mount Entoto

Im Anschluss daran besuchen wir noch das interessante Kirchenmuseum, in dem nicht nur kirchliche Dinge, sondern auch viele Gebrauchsgegenstände von Menelik II. und Taitu, nebst Kronen, Garderobe und Möbel zu besichtigen sind. Hier herrscht striktes Fotoverbot und gefilmt darf natürlich erst recht nicht werden. Alles muss vor dem Eintritt in ein nicht sehr viel Vertrauen erweckendes Schließfach deponiert werden. Henok hat sein Handy bei sich behalten, natürlich nicht um heimlich Bilder zu schießen, sondern um für uns bei bestimmten Begriffen den Translator benutzen zu können. Da haben wir jedoch die Rechnung ohne die emsigen Aufpasser gemacht. Irgendwie sehen die hier immer alles und sofort. Henok kommt gar nicht dazu einen Begriff auf dem Handy fertig zu suchen, und schon ist das Handy einkassiert. Nach der Museumsrunde gibt´s das natürlich wieder zurück und in unserem wackligen Schließfach ist auch noch alles an seinem Platze.

Fahren wir die Straße noch ein Stück weiter und besuchen die Kirche des heiligen Raguel. Es sind maximal anderthalb Kilometer bis dahin. Die Kiddus Raguel Church liegt ein Stück westlich von der Kidist Maryam im Entoto Natural Park.

St. Raguel Church St. Raguel Church

Entoto

St. Raguel Church

St. Raguel Church

Bild 172 - 176: Am Eingang zur St. Raguel Church

Die Kirche des heiligen Raguel liegt auf einer Höhe von 3.008 m über dem Meeresspiegel. Sie wurde unter Führung des indischen Baumeisters Haji Khawas um 1885 errichtet. Dadurch entstand die für äthiopische Kirchenbauten sehr ungewöhnliche zweistöckige Bauweise, mit Kirchenraum und dem Allerheiligsten im Obergeschoss. Etwas abseits der Kirche befinden sich vier in den Fels geschlagene Räume, die zum Teil der Zeit von Kaiser Dawit (1382 - 1413) zugeschrieben werden und früher als Kirche genutzt wurden. Dies auch noch unter der Zeit von Menelik II, bis die neue Kirche des heiligen Raguel fertiggestellt war. Neben der Kirche befindet sich eine Gruft, in der Kaiser Menelik II., bis zu seiner Umbettung in das Mausoleum auf dem Gibbi, bestattet war.

St. Raguel Church

St. Raguel Church

St. Raguel Church

St. Raguel Church

Bild 177 - 180: Auf dem Gelände der St. Raguel Church

Besuchen wir zuerst die in den Felsen geschlagenen Höhlen, die hinter einer weiteren Einzäunung liegen. Viel zu sehen gibt es in diesen Räumen aber nicht. Zu den berühmten Felsenkirchen Äthiopiens kann man hier nicht im Entferntesten einen Vergleich ziehen.

St. Raguel Church - Höhlenkirche

St. Raguel Church - Höhlenkirche

Bild 181 + 182: Die Höhlenkirche neben der St. Raguel Church

Weiterhin im Gelände befindet sich ein kleiner schmuckloser Bau, der ein Museum zu Menelik II. enthält. Erstaunlicher Weise darf hier nicht fotografiert werden, obwohl die Museumsausstattung gar nicht so herausragend ist.
Gehen wir weiter und unternehmen nun eine gründliche Besichtigung der St. Raguel Church.

St. Raguel Church

St. Raguel Church St. Raguel Church

Bild 183 - 185: St. Raguel Church - Kuppelkreuz und Menelik II.

In völlig untypischer Weise betreten wir also den Kirchraum in der zweiten Etage, dem wiederum ein Umgang vorgesetzt ist, wie an der äußeren Dachabstufung bereits deutlich erkennbar ist. In diesem relativ schmucklosen Umgang wird man von Kaiser Menelik II., von einem großen Gemälde begrüßt. Der von außen erkennbare zentrale Kuppelbau setzt sich als innerer Kubus nach unten fort, beinhaltet das Allerheiligste und ist mit vielfältigen Malereien ausgestattet. Versuchen wir einige dieser Wandgemälde im Bild einzufangen.

St. Raguel Church

St. Raguel Church

Bild 186 + 187: Reiterheilige

St. Raguel Church

Bild 188: Engel Raguel und der Kaiser (rechts unten fortführend um die Ecke zu Bild 187

St. Raguel Church

St. Raguel Church

Bild 189 + 200: Drachentöter St. George und darunter das Martyrium der 12 Apostel.

St. Raguel Church St. Raguel Church

Bild 201 + 202:
Bild 201:
Fortsetzung nach oben von Bild 189

St. Raguel Church St. Raguel Church

St. Raguel Church

St. Raguel Church

Bild 203 - 206:
Bild 204: Die Guten in den Himmel und die Bösen in die Hölle ;-)
Bild 205: Haile Selassie und links daneben Zauditu (Tochter von Menelik)

St. Raguel Church

St. Raguel Church

St. Raguel Church

Bild 207 - 209: Alle drei Bilder jeweils in Fortführung von oben nach unten - Wundertaten von Jesus und ganz unten Marias Tod mit Jesus und 11 Apostel

St. Raguel Church

Bild 210: Detail aus Bild 208

St. Raguel Church

St. Raguel Church

St. Raguel Church

Bild 211 - 213: Eine der 8 Bildseiten von oben nach unten jeweils fortgesetzt (rechts anschließend an Bild 207-209)

St. Raguel Church

St. Raguel Church

Bild 214 + 215: Details aus Bild 211
Bild 214: Jesus wäscht Petrus die Füße
Bild 215: Das Abendmahl - Judas wird vom Teufel "geritten"

Soweit der ausgedehnte Streifzug durch die Malerei der St. Raguel Church und durch die biblische Geschichte.

St. Raguel Church

St. Raguel Church

St. Raguel Church

Bild 216 - 218: St. Raguel Church - Der Prophet Elias (Elija, Ilja, ...) wird von Raben ernährt - Werbung für Bau eines Kirchenmuseums

Und hier noch ein zusammenfassender Rundgang in bewegten Bildern.



Live Video: St. Raguel Church - Mount Entoto

Jetzt wäre es eigentlich Zeit irgendwo ein Imbiss einzunehmen, und da rückt Henok plötzlich mit einer Überraschung heraus. Er lädt uns zu sich nach Hause ein. Seine Frau hat schon ein Essen für alle vorbereitet. Die Überraschung ist ihm gut gelungen.
So verlassen wir den Entoto und fahren wieder nach Addis hinunter. Das Zuhause von Henoks Familie liegt fast auf unserer weiteren Tagesroute. Etwas abseits der Hauptverkehrsstraßen wird es schlagartig ruhiger und viele kleine Häuschen liegen ineinandergeschachtelt an einem Hügel. Henok führt uns durch zahlreiche schmale Gassen, bis wir das Gehöft auf seinem Grundstück erreichen. Allein würden wir uns nicht wieder hierher finden. Wir treten durch eine Holztür in einer schmalen Nebengasse auf einen Innenhof um den sich mehrere kleine Häuschen scharen, die eng aneinander gebaut sind. Henok stellt uns seine Frau und seine kleine Tochter vor. Als die Speisen aufgetischt werden, sind wir nahezu sprachlos. Es wird ein regelrechtes Festmahl. So gut haben wir in Äthiopien bisher in noch keinem Restaurant gegessen. Henoks Frau hat sich auf alle Geschmäcker eingestellt und entsprechend vielfältig ist das Essen und zahlreich die Gefäße auf dem Tisch. Wir "müssen" natürlich alles ausprobieren und sind am Ende so satt, dass wir das Wort Essen sicher erst am nächsten Tag wieder hören können.



Bild 219: Henok und Familie

Nach dieser ausgedehnten und sättigenden Pause, fällt es recht schwer den Tagesplan fortzusetzen. Aber wir müssen wieder los. Die Zeit ist schon recht weit fortgeschritten und wird nicht mehr für alle Tagesziele ausreichen. Aber wir wollen ja schließlich wiederkommen.

Nächste Station ist die Bole Medhane Alem Cathedral. Bole Medhane Alem bedeutet "Saviour of the World" und ist eine der größten Kirchen von Afrika. In Addis Ababa ist sie momentan die größte Kirche. Vor dessen Errichtung war die Selassie-Kathedrale / Dreieinigkeits-Kathedrale / Holy Trinity Cathedral die größte Kirche von Addis Ababa und Äthiopien. So ein Bauwerk darf natürlich nicht im Programm fehlen. Sie liegt ein paar Kilometer östlich vom Stadtzentrum. Der Stadtverkehr ist gerade jetzt angewachsen und mächtig zähflüssig. Henok sucht nach Abkürzungen und fährt wie ein Weltmeister durch ein Verkehr der wenig bis keine Regeln zu kennen scheint. Das wäre nix für uns. "Als Autofahrer in Addis brauchst du 1000 Augen, und die auf allen Seiten!", lacht Henok.

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 220: Bole Medhane Alem Cathedral - Aufpasser im Anmarsch ;-)

Als wir unser Auto eingeparkt haben und in Richtung Kathedrale wandern, kommt uns schon aus weiter Ferne ein Wärter laut gestikulierend entgegen. Die auf Touristen geeichten Adleraugen der Aufpasser haben uns schon wieder entdeckt. Also erst einmal ein Ticket lösen, bevor die Kamera zum Einsatz kommen darf. Dafür wird uns dann aber sogar freundlicher Weise die Kirche aufgeschlossen, die eigentlich gerade nicht geöffnet ist.

Bole Medhane Alem Cathedral Bole Medhane Alem Cathedral

Bole Medhane Alem Cathedral

Bole Medhane Alem Cathedral Bole Medhane Alem Cathedral

Bole Medhane Alem Cathedral

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 221 - 227: Bole Medhane Alem Cathedral

Bevor der Schlüssel im Anmarsch ist, bleibt noch etwas Zeit den großen Vorplatz zu überqueren und die Kathedrale aus der Ferne aufzunehmen. Auf der Hauptsichtachse wurde eine zirka 300 m lange Fußgängerpromenade mit einem Jesusbrunnen angelegt, die am Kreisverkehr am Ende der Namibia Street beginnt und vor dem großen Kirchenvorplatz endet.

Bole Medhane Alem Cathedral Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 228 + 229: Bole Medhane Alem Cathedral - Haupteingang + rechter Nebeneingang

Als wir schließlich eintreten sind wir wieder total beeindruckt. Jede Kirche, die wir bisher angesehen haben, ist ein kleines Meisterwerk, und keine hätte man weglassen können.

Bole Medhane Alem Cathedral

Bole Medhane Alem Cathedral Bole Medhane Alem Cathedral

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 230 - 233: Eine atemberaubende und wunderschön ausgemalte Kuppel lässt vor dem Allerheiligsten das Tageslicht in die Kirche fallen.

Bole Medhane Alem Cathedral

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 234 + 235: Kuppeldetails

Wer sich hier mit allen Bildern auseinandersetzen möchte, sollte viel Zeit und einen Laserpointer mitbringen. Sonst wird es schwierig mit der Bildererklärung. In diese Situation gerät man aber bei den meisten äthiopischen Kirchen.

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 236: Der heilige Yared - Erfinder der äthiopischen Kirchenmusik

Ein sehr interessanter Beitrag zu Yared und der äthiopischen Kirchenmusik ist hier hinterlegt.

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 237: St. Tekla Haimanot mit nur einem Bein und Flügeln

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 238: Der heilige Samuel von Waldebba

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 239: Der heilige Georg / St. George

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 240: Der heilige Gebre Memphis Kiddus mit Löwen und Leoparden

Bole Medhane Alem Cathedral - Addis Ababa

Bild 241: Eingang zum Allerheiligsten und darüber das Bild der Dreifaltigkeit / Holy Trinity

Bole Medhane Alem Cathedral Bole Medhane Alem Cathedral

Bole Medhane Alem Cathedral

Bole Medhane Alem Cathedral

Bild 242 - 245: Wandgemälde am und neben dem Allerheiligsten

Soweit ein Überblick zur Bole Medhane Alem Cathedral und zum Abschluss noch ein Rundgang per Video.



Live Video: Bole Medhane Alem Cathedral - Addis Ababa

Bole Medhane Alem Cathedral - Addis Ababa

Bild 246: Bole Medhane Alem Cathedral - Addis Ababa

Langsam müssen wir uns sputen, wenn wir noch einen Einblick in den Mercato bekommen wollen. Es ist inzwischen fast 17:00 Uhr geworden und nicht mehr viel Zeit bis zum Einbruch der Dunkelheit. In Äquatornähe geht das immer recht schnell, da die Sonne hier nahezu senkrecht unter geht. Den Besuch der großen Moschee (Anwar Mosque) am Mercato müssen wir streichen, dafür reicht die Zeit nun nicht mehr. Eigentlich wollten wir für mehrere Stunden ganz entspannt den Mercato erkunden und ein paar Einkäufe tätigen. Auch das bleibt eine Illusion und kommt auf die Liste für ein nächstes Mal. Ein paar Kilometer haben wir uns auch noch durch das Verkehrschaos zu bewegen. Henoks "1000 Augen" sind im Dauereinsatz und nebenbei organisiert er noch einen Freund per Handy, der das Auto später übernehmen und an eine andere Stelle bringen soll. Das dient der Optimierung unserer Wanderung durch Teile des Mercato.

Addis Ababa Addis Ababa

Bild 247 + 248: Benin Mosque an der Wawel Street - Schnappschuss aus dem Auto

Unterwegs gäbe es noch so einige mögliche Haltepunkte. Leider fehlt uns die Zeit. Neben teilweise schwer durchschaubaren dichten Straßenverkehr kommen noch jede Menge Straßenbaustellen dazu, die das Chaos noch verstärken. Die vielen Baumaßnahmen versprechen aber für künftige Jahre ein wenig Entlastung. Teilweise fährt man durch abgebrochene Häuser hindurch, und die verbliebenen Reste werden weiterhin von der Bevölkerung zu Wohn- und Handelszwecken genutzt.

Addis Ababa

Bild 249: Gebäuderest mit Shop

Addis Ababa

Bild 250: Händler am Straßenrand

Wir fahren an der Anwar Mosque vorbei und sind so gut wie am Ziel. Die nicht uninteressante Fahrt von der Kathedrale bis zum Markt, hat uns zirka eine Dreiviertelstunde gekostet. Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, wären bestimmt so einige Haltewünsche noch dazu gekommen. Zwischendurch hat Henok seinen Freund abgeholt, der nun das Auto übernimmt und am Ende unserer Mercato-Wanderung warten soll. Jedes überflüssige Gepäckstück sollen wir im Auto lassen, und von Henok gibt´s eine eindringliche Belehrung zum Verhalten des bevorstehenden Marktdurchganges. Keiner darf stehenbleiben ohne ihm vorher ein lautes "Stop" zuzurufen. Die Chance sich zu verlieren oder in ungewollte Situationen zu geraten ist sonst zu groß. Alle wichtigen Dinge schön festhalten und ja nichts aus den Augen lassen. Das Thema kennen wir schon. Bis jetzt hat mir aber noch niemand meine Kamera entrissen, und wer in finsterer Nacht den Vorabend der Axum-Prozession überstanden hat (siehe Ethiopia By Bus - Teil 6), wird wohl auch hier gut durchkommen. Also stürzen wir uns in´s Marktgetümmel so lange es noch hell ist.

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Bild 251 - 260: Auf dem Mercato von Addis Ababa

Der große Markt von Addis, Mercato genannt, gilt als größter Markt von ganz Afrika. Das Gelände erstreckt sich über mehrere Quadratmeilen und beschäftigt schätzungsweise über 13.000 Menschen in rund 7.100 Geschäften. Gegenwärtig ist an vielen Bereichen des Marktes ein Umbruch zu erkennen. Die Stadtführung möchte die vielen kleinen Freiluftstände und interessanten Einzelshops in große mehrstöckige Markthallen unterbringen. Einige davon sind schon fertiggestellt und in Betrieb. Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird man den Markt in absehbarer Zukunft nicht mehr so wie heute erleben können. Auch für die kleinen Händler sind die neuen Marktgebäude keineswegs in jedem Fall ein Vorteil.

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Bild 261 - 269: Addis Ababa - Mercato

Am liebsten könnte man sich hier alle paar Meter irgendwo unauffällig in die Ecke setzen und nur das Treiben in diesem endlosen Gassengewirr stundenlang beobachten. Was wir uns ansehen ist aber nur ein äußerst geringer Teil des Mercato. Leider können wir den Lauf der Sonne nicht aufhalten. Unsere Zeit mit Handeln und Einkäufen zu verkürzen, können wir uns heute nicht mehr leisten. Also sammeln wir alle möglichen Eindrücke, die wir auf unserer Wegstrecke nur kriegen können. Das nächste Mal kommt ganz sicher irgendwann.

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Addis Ababa - Mercato

Bild 270 - 278: Addis Ababa - Mercato

Wie auf anderen Märkten auch, gibt es hier für jede Branche einen gesonderten Bereich. Wer sich für Lebensmittel, Textilien, Korbwaren, Plastikkanister oder was auch immer interessiert, kann dies bis zur völligen Ermüdung stundenlang auskosten. Was man hier nicht findet, gibt es vermutlich auch wo anders nicht.

Und hier könnt ihr noch einmal selber in die Marktatmosphäre eintauchen.



Live Video: Addis Ababa - Mercato

Inzwischen wird es langsam duster und erste Regentropfen fallen aus dem zugezogenen Himmel. Da haben wir gerade noch so die Kurve bekommen. Unser "Taxi" wartet auch schon am vereinbarten Treffpunkt, und der Rückfahrt zum Hotel steht nichts im Wege.

Wieder im Hotel, nehmen wir noch einmal den hauseigenen Shop unter die Lupe und entdecken eine DVD über das Leben von Kaiser Haile Selassie. Die muss natürlich auch noch mit in das noch fertigzumachende Reisegepäck. Es wird sicher interessant sein, was das heutige Äthiopien über Haile Selassie zu sagen hat.

The Life Time Of Haille Seelasse

Bild 279: DVD über das Leben von Haile Selassie - Immer wieder verwirrend sind die unterschiedlichsten Schreibweisen von Personennamen in Äthiopien. Haile Selassie ist natürlich nicht zu verwechseln, aber bei vielen anderen historischen Persönlichkeiten muss man schon höllisch aufpassen, dass man aus einer Person, auf Grund der verschiedenen Bezeichnungen, nicht mehrere macht.

Am Abend ist natürlich wieder Kulturprogramm angesagt und Henok steht punkt 20:00 Uhr vor dem Hotel zur Abholung bereit. Heute geht es in´s "2000 Habesha Cultural Restaurant", das wir schon vom Vorjahr kennen. Ans Essen können wir auf Grund der außerordentlichen Mittagsversorgung bei Henoks Familie, zwar immer noch nicht denken, aber eine Abendveranstaltung muss schon noch sein. Wir haben Glück und dürfen auch ohne Inanspruchnahme des Abendbuffets in das Lokal.



Live Video: 2000 Habesha Music Band - 1/3 - 2000 Habesha Cultural Restaurant



Live Video: 2000 Habesha Music Band - 2/3 - 2000 Habesha Cultural Restaurant

2000 Habesha Cultural Restaurant

2000 Habesha Cultural Restaurant

2000 Habesha Cultural Restaurant 2000 Habesha Cultural Restaurant

2000 Habesha Cultural Restaurant

Bild 279 - 283: Im 2000 Habesha Cultural Restaurant

Morgen früh ist leider unser Kurzaufenthalt in Addis schon wieder vorüber. So können wir uns nur recht schwer aus dem Geschehen lösen.



Live Video: 2000 Habesha Music Band - 3/3 - 2000 Habesha Cultural Restaurant

Irgendwann ist der Abschied aber nicht mehr hinauszuschieben, Henok schießt noch ein Erinnerungsfoto und dann geht´s zur letzten Nachtruhe.



Bild 284: Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal!


19.06.2014 - Addis Ababa - Frankfurt

Henok lässt es sich natürlich nicht nehmen uns 7:00 Uhr morgens zum Flughafen zu fahren. Und während wir in der Nacht geschlafen haben, hat er doch tatsächlich noch ein paar der gesuchten St. George Biergläser als Abschiedsgeschenk aufgetrieben, die wir schon im letzten Jahr vergeblich gesucht hatten. Die Überraschung ist ihm gut gelungen.

Copyright: www.reggaestory.de
Fotos: Marion & Peter Joachim
Text + Videos: Peter Joachim

Vielen Dank an Henok für seine Unterstützung bei unserem Aufenthalt in Addis und der nachträglichen Aufarbeitung unserer Reiseerlebnisse, sowie verschiedener Übersetzungen aus dem Amharischen.

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Äthiopische Flagge 2013