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ETHIOPIA AGAIN

Ein Reisebericht - Teil 10
24.09.2015 – Awash - Kulubi - Harar
(13.01.2008 nach dem äthiopischen Kalender)

Ethiopia Again Heute wollen wir das Genet Hotel von Awash verlassen und zu der zum UNESCO-Welterbe erklärten Stadt Harar reisen. Zuvor hat aber Henok noch eine Rechnung mit den Oryxantilopen des Awash Nationalparks offen. Das sich ausgerechnet des Wappentier des Parks vor uns versteckt hat, kann er keineswegs auf sich sitzen lassen. Also geht´s früh noch einmal auf die "Jagd".
Die Ankündigung deswegen zeitiger am Morgen abzufahren, möchte er dann aber doch nicht umsetzen. Schade. Also sind wir letztendlich auch nicht früher als im Durchschnitt der anderen Tage auf der Piste. Es geht also erst gegen 7:30 Uhr auf der Straße mit der Nummer 1. in Richtung Matahara wieder zurück, denn die Oryx des Parks warten leider auf der anderen Seite von Awash, als unser Tagesziel Harar. Wenn sie es denn tun. Mal sehen, ob die Oryx mit sich reden lassen haben und Henoks Plan in Erfüllung geht.
Und tatsächlich haben wir Glück und können drei Oryx entdecken, die offenbar den Anschluss an die streikende Truppe verpasst haben.

Ethiopia 2015 - Awash - Oryx

Ethiopia 2015 - Awash - Oryx

Bild 1.114 + 1.115: Oryxantilope - Beisa-Oryx (Oryx beisa) / East African oryx 

Die im Awash Nationalpark lebenden Oryxantilopen werden als die Unterart Beisa-Oryx geführt. Sie ist auch als Ostafrikanischer Spießbock bekannt und lebt im nordöstlichen Afrika, hauptsächlich in Äthiopien und Kenia aber auch im Südsudan, Tansania und im südwestlichen Somalia.
Nachdem dieser Programmpunkt nun auch erfüllt ist, kehren wir um und begeben uns auf unsere eigentliche Route nach Harar. Noch einmal durch Awash und an unserem Genet Hotel vorbei und dann gibt es wieder Neuland für unsere Augen.
Wir durchfahren eine recht karge Landschaft mit niedrigem Buschwerk, vereinzelten Schirmakazien, Feigenkakteen und immer wieder Ansammlungen von Hütten der Holzkohlehersteller.

Ethiopia 2015

Ethiopia 2015 - Holzkohle Ethiopia 2015 - Holzkohle

Ethiopia 2015 - Holzkohle

Ethiopia 2015 - Holzkohle

Ethiopia 2015 - Holzkohle

Bild 1.116 - 1.121: Holzkohleherstellung und Verkauf an der Straße von Awash nach Harar

Man kann sich kaum vorstellen, wie hier überhaupt noch irgendein Gehölz existieren kann, bei den vielen Kohlemeilern und dem ständigen Bedarf nach Holzkohle.



Ethiopia 2015 - Holzkohle

Ethiopia 2015

Bild 1.122 - 1.124: Holkohle zum Verkauf am Straßenrand und Hütten der Kohlemacher

Die Einheimischen in traditionellen Gewändern und bunten Schmuck, die wir immer wieder am Straßenrand begegnen, geben schöne Fotomotive ab. Allerdings ist es oft recht schwierig und kostet viel Zeit die Leute von unserem Ansinnen zu überzeugen. Und wenn es denn so weit ist, muss man sich beeilen, denn es gibt immer jemand in der Ferne, den das gar nicht in den Kram passt.

Ethiopia 2015 Ethiopia 2015

Bild 1.125 + 1.126: Begegnung am Straßenrand

Dies ganz besonders bei den Kohlehändlern, die ihre Säcke an der Straße aufgestellt haben. Selbst wenn man die Säcke ohne Leute fotografiert, beginnt das ganz große Spektakel und von allen Seiten strömen die Protestierer heran. Das kann bis zu Stock- und Steinwürfen führen. Also besser nicht aussteigen, ... oder doch, aber dann viel Zeit und Geld mitnehmen. Es sollen laut Henok Vertreter der Afar sein, die leider für ihre besondere "Freundlichkeit" bekannt sein sollen. Aber Tagan und Henok können ganz gut die Atmosphäre und die Risiken einschätzen, wo man besser vorbei fährt.

Ethiopia 2015

Ethioia 2015

Ethiopia 2015

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Bild 1.127 - 1.130: Dorf in der Nähe der Kohlehändler

Die Hütten mit den Zipfelmützen sehen natürlich ein ganzes Stück besser aus, als die der Kohlehändler. Wenn unsere heutige Fahrstrecke nicht ungefähr 300 Kilometer lang wäre, könnte man durchaus das eine oder andere interessante Dorf besuchen. Wie wir das auch schon von anderen Strecken her kennen, wo eigentlich nichts weiter geplant ist, kann man immer wieder sagen: "Die Reise ist das Ziel."

Ethiopia 2015

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Bild 1.131 + 1.132: Nur eine Minute weiter

Ein Wasserloch am Straßenrand lässt hier irgendwann alle Weidetiere der Gegend ihre Wege kreuzen, denn allzu viele gibt es davon nicht.

Ethiopia 2015

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Bild 1.133 - 1.135: Ortschaft zwischen Awash und Asebe Teferi

Es ist immer wieder beeindruckend wie groß die Gegensätze zwischen Stadt und Land sind, oder die unterschiedlichsten Lebensweisen auf engsten Raum nebeneinander vorzufinden sind. Die Eindrücke können von einem Kilometer auf den anderen in das ganze Gegenteil umschlagen.

Ethiopia 2015 - Asebe Teferi - Kebsh International Lodge Ethiopia 2015 - Asebe Teferi - Kebsh International Lodge

Ethiopia 2015 - Asebe Teferi - Kebsh International Lodge

Bild 1.136 - 1.138: Asebe Teferi - Kebsh International Lodge

Nach über zweieinhalb Stunden Fahrt, treffen wir schließlich in Asbe Teferi ein und machen eine kleine Erfrischungspause. Da die Location im Stadtplan von Google aktuell noch fälschlicher Weise als Kebeshe Lodge vermerkt ist, hier auch noch der offizielle Kontakt, wie ihn uns der Eigentümer Habtamu nennt:
Ethiopia OROMIA western harerege, Chiro or Asebe Teferi, Ethiopia 
Telefon: 0911238024 / 0915321450; E-Mail: habtamu_e@yahoo.ca
Asebe Teferi oder auch Ciroo Golaa oder einfach Chiro wurde um 1924 von Tekle Hawariat Tekle Mariyam auf dem Gelände eines Dorfes namens Chiro gegründet. Es war die Hauptstadt der ehemaligen "Musterprovinz" Chercher, die im Rahmen der Modernisierungskampagne von Ras Tafari Makonnen, dem späteren Kaiser Haile Selassie, in den 1930er Jahren gegründet wurde. Das ist vielleicht ganz interessant zu wissen, wenn man hier eine Pause einlegt.
Aber nun kann sich Tagan mit frischer Energie versorgt wieder hinter´s Steuer schwingen.

Ethiopia 2015

Ethiopia 2015

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Ethiopia 2015

Bild 1.139 - 1.143: Landschaften nach Asebe Teferi in Richtung Kulubi

Die Natur ist wieder deutlich grüner geworden und die Landwirtschaft ist stark ausgeprägt. Kein Vergleich mehr zu der kargen Vegetation bei Awash. Allerdings liegen wir hier auch deutlich höher. Lag Awash noch bei 936 m, liegt Asebe Teferi schon bei 1.826 m über dem Meeresspiegel. Es geht natürlich immer wieder durch unterschiedliche Höhenlagen. Nichts ist von langer Dauer. Von daher ist ein Höhenmesser recht interessant.

Ethiopia 2015 - Sorghum Ethiopia 2015 - Sorghum

Ethiopia 2015 - Sorghum Ethiopia 2015 - Sorghum

Bild 1.144 - 1.147: Sorghumhirse / Sorghum

Neben dem in Äthiopien besonders beliebten Teff, trifft man auch auf die weit verbreitete Sorghumhirse. Auch dafür sollte man sich einmal Zeit nehmen, die Pflanzen aus der Nähe zu betrachten. Wer oberflächlich in die Landschaft schaut, glaubt vielleicht an Maisfelder. Vielfach steht dieser zwar gemischt mit Sorghum auf einer Fläche, aber man kann doch sehr deutlich den Unterschied erkennen. Schwieriger wird es schon wenn man die zirka 30 bekanntesten Sorghumarten auseinander halten will. Man findet zwar nicht alle in Äthiopien, dennoch ist uns das dann doch zu viel der Mühe. Das überlassen wir ganz einfach euch und warten auf die richtigen Hinweise. ;-)

Inzwischen sind schon wieder über zweieinhalb Stunden seit unserer Kaffeepause in Asebe Teferi vergangen und wir erreichen das Gebiet um Chelenqo, Chalenko oder Chelenko.
Hier tobte am 6. Januar 1887 zwischen der Armee von Shewa unter Negus Menelik II und dem Emir 'Abd Allah II ibn' Ali 'Abd ash-Shakur von Harar, die Schlacht um Harar (Battle of Chelenqo). Ein zuvor von Menelik unterbreitetes Autonomieangebot, wie es bis dahin Abba Jifar II. vom Königreich Jimma genoss, lehnte der Emir von Harar ab. Im Ergebnis wurde der Emir von Menelik besiegt und die Stadt von Meneliks Truppen besetzt.
In der Nähe von Chelenqo steht nun ein Denkmal zu diesem historischen Hintergrund, dessen Bau vor zirka 7 Jahren erfolgte. Allerdings wurde es wohl als Denkmal der Märtyrer im Sinne der Oromo errichtet, die im Kampf gegen Menelik ihr Leben gelassen haben. Andere wiederum meinen, es habe keine separate Schlacht gegen die Oromo gegeben, diese habe sich allein gegen den Emir von Harar gerichtet. Die Beteiligung der damals hier ansässigen Oromoführer auf Seiten des Emirs, die ihr Gebiet um Chelenqo bedroht sahen, wäre wohl gar nicht nötig gewesen. Diese Positionen geben bis heute immer wieder Anlass zu Spannungen, was auch zur Folge hat, dass der Besuch des Denkmals ein sensibles Thema und für uns gerade nicht möglich ist. Das hätte man vorher planen und bei der Lokalverwaltung anmelden müssen. So viel erfahren wir schon einmal von den Einheimischen, die das Eingangstor bewachen. Von Henok gibt´s kein Kommentar. Dieser darf allein nach dem Vorweisen einiger Papiere das Tor passieren, um sich näher am Denkmal umsehen zu können.

Ethiopia 2015 - Chelenko Monument

Ethiopia 2015 - Chelenko Monument

Ethiopia 2015 - Chelenko Monument

Bild 1.148 - 1.150: Google Map - Chelenqo Monument und Eingangstor. Einfach Link oder Karte anklicken und ihr könnt die Lage per Satellit oder Karte sondieren.

Vom Tor bis zum Denkmal sind es ungefähr 300 m. Fast könnten wir das Schild des Reiterdenkmals entziffern, aber da ist dann doch unser Zoom ein wenig zu schwach.

Ethiopia 2015 - Chelenqo Monument

Bild 1.151: Chelenqo Monument - Reiterstandbild von Seenaa Bakar Waaree oder Bakar Ware - Örtlicher Oromo Führer in der Chelenqo Schlacht

Den Namen des Reiters finden wir erst später heraus. Henok ist uns dabei leider keine Hilfe. Er wirkt schwer betroffen als er wieder bei uns ist und steigt wortlos ins Auto ein. Er möchte zu dem Thema offenbar nicht reden. Ohne unser Gespräch mit den Einheimischen und dem Schild am Eingangstor, würden wir nichts wissen. Was es mit diesen riesigen Insekten auf sich hat und wie sich allgemein der Entwurf des Architekten erklären lässt, hätte uns schon noch interessiert.

Von hier fahren wir noch zirka 20 Minuten bevor wir Kulubi erreichen. Dort werden wir die St. Gabriel Church besuchen. Sie liegt etwas verdeckt auf einem Hügel, südlich der Ortsdurchfahrt (A 10) und ist von dieser nicht zu sehen.

Ethiopia 2015 - Near Kulubi

Bild 1.152: Straßenszene in Kulubi

Also müssen wir rechtzeitig nach rechts abbiegen und erreichen nach zirka 2.000 Metern Fahrt den kleinen Hügel mit der Kirche. Der gesamte Hügel ist mit einer Mauer umgeben und besitzt zwei Aufgänge zu der Kirche. Wir parken auf dem östlich gelegenen großen Vorplatz mit dem Schild der 10 Gebote und nehmen den kürzeren Aufweg.

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church - Die 10 Gebote

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.153: Auszug Google Map - Anklicken und Lage näher erkunden
Bild 1.154: Kreuz mit den 1o Geboten auf dem östlichen Vorplatz
Bild 1.155 - 1.158: Östlicher Eingang mit Aufweg zur St. Gabriel Church

Kulubi ist eine Kleinstadt mit zirka 5.000 Einwohnern, liegt in etwa 2.130 Meter über dem Meeresspiegel und ist besonders für diese Kirche bekannt. Hierher werden am 26. Juli und 28. Dezember zwei große Wallfahrten im Jahr unternommen, um den Heiligen Gabriel in einem farbenfrohen Fest zu feiern, Gelübde abgegeben oder erfüllt, Gefälligkeiten erbeten oder für erfüllte gedankt und mehr. Dabei füllen mehrere Zehntausend orthodoxe Pilger die Kirche und das umliegende Gelände. In einigen Quellen wird von über 100.000 Besuchern gesprochen, die aus allen Landesteilen Äthiopiens anreisen. Einige Pilger tragen dabei auf den letzten Kilometern schwere Steine auf dem Rücken. Das Bewegen von schweren Steinen spielt vielerorts in Äthiopien eine Rolle bei der Buße. Babys, die Dank früherer Gebete an Gabriel, zur Welt gekommen sind, werden zur Kirche getragen, getauft und nicht selten nach Gabriel benannt. Man spricht von zirka 1.000 Babys je Festival. Während wir durchs Tor treten und den Weg nach oben gehen, stellen wir uns das bildlich vor und wären gerne einmal dabei. Es wäre sicher ein unvergessliches Erlebnis.

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.159 - 1.165: St. Gabriel Church Kulubi
Bild 1.163: Kuppelkreuz
Bild 1.164: Und wer mit der Heiligen Dreifaltigkeit was zu klären hat, spendet besser gleich in alle drei Schlitze der großen Spendenbox. ;-)
Dahinter ist die Gedenktafel angebracht, auf der an die Errichtung der Kirche durch Haile Selassie erinnert wird.

Die Wurzeln der Kirche gehen auf das letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts zurück. Ras Makonnen, Vater von Haile Selassie, erwarb sich in der siegreichen Schlacht von Adwa (Adua) am 01.03.1896, unter Kaiser Menelik II, gegen die Italiener besondere Verdienste. Der Heilige Gabriel galt als Beschützer von Ras Makonnen und bei diesem wollte sich Ras Makonnen mit dem ersten Kirchenbau in Kulubi bedanken. Ras Makonnen starb leider schon am 21.03.1906 in Kulubi, während einer Reise nach Addis Ababa, an Typhus und wurde in Harar bestattet. Der heutige Kirchenbau geht auf Haile Selassie zurück und wurde 1962 errichtet.

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.166 - 1.168: St. Gabriel Church - Westfassade - Natürlich mit St. Gabriel und der Mutter Gottes. Der Heilige Gabriel wird in Äthiopien in der Regel mit dem Feuer zu Füßen und den drei Kindern darin dargestellt.

Der unmittelbare Kirchenplatz ist wiederum mit einer Mauer eingefasst, die in großen Teilen mit einem Vordach ausgestattet ist, unter dem Sitzbänke aufgestellt sind. Andere Teile sind durch Zweckbauten oder Grabstätten aufgelockert. Die Wände sind mit zahlreichen Bibelzitaten bunt beschriftet, wobei auf einer Kirchenseite das Alte und auf der anderen das Neue Testament bedient wird. Auf der großen Wiese vor der Kirche ist das Bildnis des 2012 verstorbenen Oberhauptes der Ethiopian Orthodox Church, Abune Paulos (Gebre Igziabiher Wolde Yohannes) aufgestellt.

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.169 - 1.172: St. Gabriel Church - Bibelzitate an der Nordmauer

Wer sich in die Beschreibung noch einbringen möchte, ist herzlich willkommen entsprechende Übersetzungen oder Hinweise zu liefern. ;-)

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.173: St. Gabriel Church - Abune Paulos
Bild 1.174 - 1.177: Bibelzitate an der Südmauer

Aber genug in den heiligen Schriften geblättert. Auch wenn die meisten unter uns nichts davon lesen können, ist die äthiopische Schrift immer wieder schön anzusehen.
Vollenden wir nun unsere Runde in Richtung Aus- oder Eingang der Ostseite, wo noch ein paar andere Zweckbauten in die quadratische Umfassungsmauer integriert sind.

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.178 - 1.181: St. Gabriel Church - Südöstlicher Bereich des Kirchenhofs
Bild 1.181: Die gehören hier natürlich nicht hin. ;-)

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.182: Osttor des inneren Kirchenhofs - Gegenrichtung von Bild 1.158

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.183: Sitzecke links des Osttores von Bild 1.182

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.184: Noch einmal ein Blick zurück, und dann geht´s wieder nach unten.

Ethiopia 2015 - Kulubi - St. Gabriel Church

Bild 1.185: Wieder ganz unten, wo wir begonnen haben

Das waren doch gut investierte 30 Minuten und ein sehr interessanter Rundgang. Dabei haben wir noch nicht einmal das Kircheninnere angesehen. Sicherlich hätten wir auch dafür den Schlüssel bekommen, denn der Chef des Hauses war recht gut gelaunt und hat uns sogar gebeten seine Stühle auszutesten.
Ich hoffe unsere Anregung veranlasst den einen oder anderen Reisenden auf dem Weg nach Harar hier eine kurze Pause einzulegen oder gar eines der beiden Kirchenfeste zu besuchen. Und wem die Fülle der Fotos noch nicht genug sind, kann sich auch gerne noch das nachfolgende Video ansehen.



Video: St. Gabriel Church - Kulubi

Weiter geht es in Richtung Harar. Nach zirka 45 Minuten Fahrzeit macht unsere A 10 einen Knick nach Süden. An dieser Stelle liegt auch die Abzweigung nach Dire Dawa. Gern hätten wir dorthin einen Abstecher gemacht, denn da gibt es auch einen großen Palast von Kaiser Haile Selassie. Der Palast ist aber leider noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und man muss sich sehr gut auskennen, um einen Platz mit guter Sicht auf das Bauwerk zu finden. Wenn man vom Wachpersonal entdeckt wird, gibt es erfahrungsgemäß Probleme. Deshalb findet man zu dem Objekt kaum Informationen und schon gar keine Bilder. Was soll nur diese Geheimniskrämerei? Hoffen wir auf Besserung in der Zukunft, falls es und noch einmal in diesen Teil Äthiopiens verschlägt.

Ethiopia 2015 - Dengego Moschee

Bild 1.186: Dengego Moschee

Am Abzweig befindet sich ein kleines Örtchen mit dem Namen Dengego. Außer einer kleinen Moschee gibt´s aber hier nichts Aufregendes zu sehen. Selbst wenn wir genug Zeit hätten, würde es wohl heute wenig Sinn machen von hier einen Abstecher nach Dire Dawa zu unternehmen. Also geht es weiter in Richtung in Harar.
Unsere nächste kurze Pause machen wir aber dafür nur ein paar Minuten südlich von Dengego am Lake Adeyle oder Adeyle Hayk. Nur um einmal kurz die Natur zu genießen und nach ein paar Wasservögeln Ausschau zu halten.

Ethiopia - Adeyle Hayk - Google Map

Bild 1.187: Adeyle Hayk (Google Map) - Karte oder Link für weitere Erkundungen anklicken

Auf der Karte ist der See nicht leicht zu finden und wird erst bei größeren Maßstäben sichtbar.

Ethiopia 2015 - Adeyle Hayk

Ethiopia 2015 - Adeyle Hayk

Ethiopia 2015 - Adeyle Hayk

Ethiopia 2015 - Adeyle Hayk - Pelikane Ethiopia 2015 - Adeyle Hayk - Stelzenläufer

Ethiopia 2015 - Adeyle Hayk

Bild 1.188 - 1.193: Adeyle Hayk oder Lake Adeyle
Bild 1.191: Pelikane und Blesshühner
Bild 1.192: Stelzenläufer / Black-winged Stilt
Bild 1.193: Flamingos

Jetzt trennen uns nur noch zirka 40 Minuten Fahrzeit von der sagenumwobenen und heiligen Stadt Harar, die eine eigene Verwaltungsregion von Äthiopien bildet. Die Gründung der Stadt geht bis in das 8. Jahrhundert zurück und war eine der ersten muslimischen Siedlungen außerhalb von Arabien und Wirkungsstätte vieler muslimischer Heiliger. Sie gilt deshalb auch als viertheiligste Stadt des Islam. Die mit einer noch vollständigen Mauer umgebene Altstadt wurde 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Die höchst interessante Stadt liegt leider etwas abseits von den üblichen Touristenrouten. "Leider" für das Geschäft und die Einnahmen der Stadt, aber zum Glück für diejenigen die dennoch hierher kommen und so von den Touristenschwärmen etwas verschont bleiben.

Ethiopia 2015 - Welcome in Harar

Bild 1.194: Willkommen in Harar - Noch außerhalb der Altstadt

Zunächst kehren wir in das Harar Ras Hotel ein, welches auch über einen öffentlichen Gaststättenbereich verfügt. Endlich Zeit für unsere Begleiter nach der langen Strecke etwas Ordentliches zu essen. Das schlägt besonders bei unserem Freund Henok mächtig auf´s Gemüt, wenn es mal kein Lunch zur rechten Zeit gibt, ... und dann auch noch die Sache mit dem Denkmal. Das wird jetzt hoffentlich wieder besser. ;-)

Ethiopia 2015 - Harar - Ras Hotel Ethiopia 2015 - Harar - Ras Hotel

Ethiopia 2015 - Harar - Ras Hotel

Bild 1.195 - 1.197: Harar Ras Hotel
Bild 1.197: Henok, Hailu und Tagan

Hier treffen wir auch unseren zusätzlichen örtlichen Führer Hailu, der zum Glück noch unverbraucht und guter Dinge ist. ;-)
Nach dem Essen geht es zunächst in unser Quartier in der Altstadt. Mit dem Auto können wir nicht vorfahren. Unser Gepäck wird von Trägern durch bevölkerte und urtümliche Gassen bis zu unserem Rawda Waber Harari Cultural Guest House getragen. Wir sind überwältigt von dieser historischen Unterkunft. Dieser Baustil nebst Innenraumgestaltung ist typisch für die Altstadt von Harar, die heute auch als Harar Jugol bezeichnet wird. Wir haben die Wahl hier zu bleiben oder uns ein weiteres Haus anzusehen. Natürlich bleiben wir hier, aber ansehen könnten wir uns schon noch das eine oder andere Haus, wenn überhaupt neben der unzähligen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt dafür Zeit bleibt.

Ethiopia 2015 - Harar - Rawda Waber Harari Cultural Guesthouse

Bild 1.198: Auszug Google Map - Lage des Rawda Waber Culturla Guest House. Karte oder Link für weitere Erkundungen anklicken.



Video: Rawda Waber Harari Cultural Guest House - Harar
Vorgestellt von Hailu Gashaw - Telefon: +251913072931 - E-Mail: hailu_harar@yahoo.com
Bei gewünschten Führungen durch die Stadt und Ausflügen in der Umgebung, könnt ihr ihn gerne kontaktieren. Er freut sich darauf.


Rawda Waber Harari Cultural Guesthouse

Bild 1.199: Visitenkarte der Unterkunft - Im Teil 11 dann noch mehr Details

Aber nun müssen wir noch schnell das restliche Tageslicht nutzen und einen Spaziergang durch die Altstadt in nächster Nähe unternehmen. Zunächst gehen wir die Ugga Street in Richtung Stadtmauer und durchqueren das Shoa Tor, auch Asmaddin Bari (Bari = Tor) genannt. Weiterhin auch als Asmae Diin Bari oder Asmaddin Beri in der Literatur zu finden. Am Tor selbst ist aktuell eine Tafel mit dem Schriftzug Asmae Diin Bari zu sehen, was dann wohl die korrekte Bezeichnung ist. Daneben sind noch 5 weitere Tore in der Mauer zu entdecken, wenn man diese umrunden würde. Wobei das Harar oder Duke Gate nicht zu den historischen Toren zählt. Letztendlich verbleiben nur noch 5, die die 5 Säulen des Islam und die 5 Tagesgebete symbolisieren sollen. Früher besaß die Mauer noch 24 Türme. Heute gibt es leider nur noch einen Turm in der Nähe des Badro Bari auf der Südseite der Stadt.
Hinter dem Shoa Tor befindet sich ein kleiner Markt, der schon weitestgehend zu Ende geht. Hier gibt es besonders Obst, Gemüse und natürlich auch Kat, aber auch Waren des sonstigen täglichen Bedarfs. Viele Stände sind aber schon geschlossen.

Ethiopia 2015 - Harar

Ethiopia 2015 - Harar - Shoa Tor

Ethiopia 2015 - Harar - Shoa Tor

Ethiopia 2015 - Harar - Shoa Tor

Ethiopia 2015 - Harar Ethiopia 2015 - Harar

Ethiopia 2015 - Harar - Market

Ethiopia 2015 - Harar - Market

Bild 1.200 - 1.207: Von der Ugga Street kommend durch das Shoa Tor über den Markt

Wenn noch alle Stände geöffnet wären, könnte man sich, wie auf jedem anderen äthiopischen Markt auch, lange beschäftigen und viele Impressionen einfangen. Leider sind schon viele Dinge in Säcken verpackt, mit Planen abgedeckt oder hinter Bretterverschlägen verborgen. Kinder umschwirren und verfolgen uns und möchten unbedingt auf´s Bild. Bei den Erwachsenen ist das natürlich nicht so einfach und man muss sondieren wer möchte und wer nicht. Das ist aber nichts Neues und sollte von jederman und allerorts beachtet werden.

Ethiopia 2015 - Harar

Ethiopia 2015 - Harar

Ethiopia 2015 - Harar

Ethiopia 2015 - Harar

Ethiopia 2015 - Harar

Ethiopia 2015 - Harar

Bild 1.208 - 1.213: Markttreiben am Shoa Tor oder Asmae Diin Bari

Wir steuern in Richtung Reiterstandbild von Ras Makonnen, welches von hier über die Sheikh Abu Beker Street oder über die Charleville Ave erreichbar wäre. Da es aber langsam dunkel wird, heben wir uns das Standbild lieber für den nächsten Tag auf und gehen durch das Harar Gate die 1st Street in Richtung Feres Megala (Pferdemarkt) und der Kirche Medhane Alem hinunter.

Ethiopia 2015 - Harar - Harar or Duke Gate

Ethiopia 2015 - Harar - Harar or Duke Gate Ethiopia 2015 - Harar - Duke or Harar Gate - Abd Allah II ibn 'Ali 'Abd ash-Shakur

Ethiopia 2015 - Harar - Duke or Harar Gate Ethiopia 2015 - Harar - Duke or Harar Gate

Ethiopia 2015 - Harar - Duke or Harar Gate Ethiopia 2015 - Harar - Duke or Harar Gate

Bild 1.2014 - 1.2020: Das Harar oder Duke Gate mit den daran befestigten Tafeln

Das Harar Gate trägt neben den Plaketten des UNESCO-Weltkulturerbetitels für Harar Jugol, auch das Bildnis des letzten Emirs von Harar, Abd Allah II ibn 'Ali 'Abd ash-Shakur, der noch heute verehrt wird.
Das Tor wurde erst im Jahr 1926, auf Veranlassung von Kronprinz Ras Tafari Makonnen, dem späteren Haile Selassie, errichtet. In den Jahren 1933 und 34 gab es Erweiterungs- und Umbauarbeiten daran. Im Vergleich zu den anderen Toren, konnte dieses nie verschlossen werden und gehört auch nicht zu den ursprünglichen Toren von Harar Jugol.

Ethiopia 2015 - Harar - Peugeot

Ethiopia 2015 - Harar - Peugeot

Bild 1.221 + 1.222: Harar - 1st Street - Alter Peugeot

Auf unserem Weg in Richtung Feres Megala, bricht schließlich die Dunkelheit über uns herein. In der Stadt wetteifern die Muezzine und die orthodoxen Priester mit ihren Gesängen und Predigten. Auf dem Gelände der Medhane Alem predigt ein Priester auf einer kleinen Bühne vor der Kirche. Ansonsten hören und sehen wir ja diese Zeremonien sehr gerne in Äthiopien, aber diese Predigt ist furchteinflößend, extrem laut und äußerst gewöhnungsbedürftig. Man könnte ja fast denken, der Mann will eine Revolution anzetteln. Das hat bestimmt nichts mit einem normalen Gottesdienst zu tun. Hier können wir nicht länger zusehen und dies unserem Trommelfell auch nicht länger zumuten.
Ein Stück daneben befindet sich das Nagayo Caffe. Im Erdgeschoss stehen große Metallpfannen auf mit glühender Holzkohle gefüllten Metallfässern. Hier wird  ein typisches Gericht von Harar zubereitet. Die Nachfrage ist groß, wie man an den wartenden Leuten sieht. Der Name der Köstlichkeit ist Fetira.
Das Gericht besteht in der Regel aus einem dünnen und offen gebackenen Filoteig, mit gekochtem Ei und Honig. Darüber hinaus hat aber jedes Restaurant seine eigenen abgewandelten Rezepte. So kommen auch gebratene Zwiebeln mit Tomate und Rührei als Füllung in Frage oder gleich mit in den Teig hinein. Also keine Angst und einfach einmal ausprobieren. Das schmeckt zu jeder Tageszeit und ist auch ein beliebtes Frühstück.

Ethiopia 2015 - Harar - Nagayo Caffe - Fetira production

Bild 1.223: Kleines traditionelles Restaurant auf der 1st Street

Ethiopia 2015 - Harar - Nagayo Caffe - Fetira production Ethiopia 2015 - Harar - Nagayo Caffe - Fetira production

Ethiopia 2015 - Harar - Nagayo Caffe - Fetira production

Bild 1.224 - 1.226: Awel im Nagayo Caffe bei der Herstellung von Fetira - Am Feres Megala

Nächster Programmpunkt war eigentlich eine Hyänenfütterung zu besuchen. Harar ist für seine Hyänenmänner weltbekannt und überhaupt die besondere Beziehung der Hyänen zu der Bevölkerung von Harar. In der Stadtmauer gibt es sogar extra Durchlässe für die Hyänen, die dann in der Nacht hereinkommen und die Straßen und Gassen von Unrat befreien. Keiner tut dem anderen etwas. Vor vielen hundert Jahren war das noch nicht so, und die Hyänen waren eine Gefahr für Leib und Leben. Irgendwann kam dann jemand auf die Idee die Hyänen zu füttern und so zu befrieden. Das hat sich bis heute erhalten und weiterentwickelt. Jetzt ist es sogar eine beliebte Touristenattraktion geworden, währenddessen man sogar direkten Haut- und Fellkontakt mit den Hyänen haben kann. Es soll noch nie etwas passiert sein, obwohl es tatsächlich wilde Hyänen sind.
Für uns fällt das Spektakel aber leider aus. Ein muslimischer Feiertag hat uns ein Strich durch die Rechnung gemacht. Gestern war Eid al-Adha Holiday (auch Arefa Holiday) in Äthiopien. Eid al-Adha ist ein islamisches Fest zum Gedenken an die Bereitschaft von Ibrahim (im alten Testament bekannt als Abraham), dem Gebot Allahs (Gottes) zu folgen, seinen Sohn Isaak zu opfern. Abraham gilt gleichermaßen als Stammvater im Juden-, Christentum und im Islam. Von Abrahams Sohn Ismael soll Mohammed der Prophet des Islam abstammen. Zu diesem Fest wurden zahlreiche Rinder und Schafe geschlachtet und konsumiert. Ja und nebenbei haben sich die Hyänen von den Resten so die Bäuche vollgeschlagen, dass sich erfahrungsgemäß die nächsten Tage keine mehr in der Stadt blicken lassen wird.
Wenn die Hyänen nicht zu uns kommen, müssen wir eben zu den Hyänen fahren. Bis es soweit ist warten wir in der oberen Etage eines Restaurants und beobachten das Treiben auf dem Feres Megala. Schließlich trifft Tagan ein und wir können ins Gelände vor die Stadt fahren.
Es ist recht leicht in der Finsternis ein Hyänenrudel zu finden. Da sind doch jede Menge Autoscheinwerfer in der Ferne!? Natürlich nicht, ... es sind Hyänen ganz in der Nähe, deren Augen im Scheinwerferlicht aus der Finsternis leuchten. Als sie sich in Bewegung setzen, hüpfen die Lichter auf und ab. Ein gespenstischer Anblick. Sie kommen direkt auf uns zu, denn am Rande der Piste liegt eine halb zerlegte Kuh, von der sie sich wegen dem Lärm unseres Autos vermutlich nur kurz zurückgezogen hatten. Es kichert und heult ringsherum in den Büschen. Wir steigen aus und schauen was passiert. Die Hyänen laufen an uns vorbei oder gar zwischen uns hindurch, ohne uns wirklich zu beachten. Frauen und Kinder laufen in der Dunkelheit direkt am Kadaver entlang, ohne irgendeine Notiz von den Hyänen zu nehmen. Ganz so mutig sind wir allerdings nicht, ein paar Meter Abstand halten wir dann doch für gesünder. ;-)

Ethiopia 2015 - Harar - Hyänen

Ethiopia 2015 - Harar - Hyänen

Ethiopia 2015 - Harar - Hyänen

Ethiopia 2015 - Harar - Hyänen

Bild 1.227 - 1.230: Hyänen bei Harar

Leider trübt uns Tagan das Erlebnis ein wenig. Schon seit Tagen gibt es Probleme mit der Autobatterie. Sie ist offenbar schon so schwach auf der Brust, dass sich Tagan nicht traut den Motor abzustellen. Das stört natürlich gewaltig, wenn man die Naturgeräusche, das Knacken der Knochen und die "Unterhaltung" der Hyänen richtig hören möchte. Aber hier in der Nacht zwischen den Hyänen stehen zu bleiben, ist natürlich auch nicht "das Gelbe vom Ei". ;-)



Video: Hyänen in der Nacht

Nach dieser ganz privaten Hyänenvorstellung geht´s wieder zurück zu unserem Quartier. Unser Abendessen lassen wir heute einmal aus, .. es hat ja gerade erst "Mittagessen" gegeben. Also verabschieden wir uns und ziehen uns in unser spannendes Guest House mit Familienanschluss zurück. Auch ein schönes Erlebnis!

Wir sehen uns dann morgen an dieser Stelle wieder und werden den ganzen Tag Harar zu Fuß erkunden. Es stehen viele interessante Dinge auf dem Plan. Tagan hat morgen frei und wird sich hoffentlich auch um das Wohlergehen des Autos kümmern. Unsere schöne Unterkunft wird uns noch eine weitere Nacht erhalten bleiben.

Copyright: www.reggaestory.de
Fotos: Marion & Peter Joachim
Text + Videos: Peter Joachim

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Äthiopische Flagge 2013