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Artistvorstellung:
RUFF SCOTT - Roots and Culture

01.02.2012

Ruff Scott - Roots and Culture Ein paar Monate ist es schon her, als ich Ruff Scott kennenlernte und wir uns über einen Beitrag bei reggaestory.de verständigten. „Roots and Culture“ heißt das aktuelle Album von ihm und kam schon letztes Jahr bei dem im Jahr 2010 gegründeten Label Cool Breeze Records heraus.
Roots and Culture nimmt den Zuhörer mit auf eine Reise durch verschiedene Spielarten des Reggae und der karibischen Musik, wie Roots, Dancehall, Soca, Ska und andere.
Die 18 Tracks des Albums wurden vom weltbekannten Julien C. Paul komponiert und produziert. Weiterhin wirkten ausgezeichnete Musiker wie Fred McCondichie und Hiroyuki Matsuura an den Drums, Aya Kato an den Keyboards, Sherrad Harris an der Gitarre und Julien C. Paul am Bass mit. Für den Backgroundgesang war Empress Idama zuständig.



Offizielles Video: Tell Dem Fi Gwaan

Inzwischen habe ich Ruff Scott´s Album mehrfach rauf und runter gehört, kann mich aber immer noch nicht entscheiden, in welche meiner persönlichen Schubladen es einzuordnen ist. Während der Titelsong „Roots and Culture“ vielversprechend die musikalische Reise eröffnet, fühle ich mich bei einigen der nachfolgenden Stücke ein wenig gestresst und hektisch vorangetrieben. Das perfekte „Roots-Feeling“ will sich anfangs nicht so recht bei mir entwickeln. Erst nach mehrmaligem Anhören kristallisieren sich einige sehr gute Titel mit Wiedererkennungswert heraus.



Video: Action

Der bessere Sound des Albums liegt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ganz klar in der zweiten Hälfte der Tracklist. Stücke wie „Action“, „Food Consumption“, „Blaze Up“, „Zoom“ und „Miss Fantastic“ zeichnen eine positive Steigerung in Sachen Roots ab. Leider geht es mit „She“ wieder ein paar Gänge zurück, bevor man mit „Tell Her Again“, dem letzten Stück des Albums, wieder aus dem Feeling gerissen und unter Stress gesetzt wird. Für den Abschluss ist das sicher etwas unglücklich gewählt.
Trotzdem ist das Album insgesamt betrachtet ein gelungenes Werk, auch wenn es keinen Superhit abliefert. Aber lasst euch nur nicht verunsichern. Alles ist wie immer Geschmackssache.

Deshalb bildet euch unbedingt selbst ein Urteil. Ruff Scott ist allemal die Reise wert. Hier gibt es für begrenzte Zeit eine Hörprobe.

Wer ist Ruff Scott?

Ruff Scott Ruff Scott

Mr. Reality, wie Ruff Scott auch genant wird, ist in Manchester, Jamaica, geboren. Als er 7 Jahre alt war, zog er mit seiner Familie nach Brooklyn (New York) in die USA. Schon in jungen Jahren wurde er von der Musik inspiriert, war mit 14 bereits ein aufstrebender DJ und schrieb seine eigenen Lyrics. Seine realistischen Texte, die alles immer genau auf den Punkt trafen, brachten ihm den Spitznamen „Mista Reality“ ein. 1991 veröffentlichte Ruff Scott seine erste Single „Riot“. Weitere Singles folgten. Die bekanntesten von ihnen waren „Spiders Web“ (1995) und die internationale Veröffentlichung „What Goes Around“ (1998) auf Easy Star Records. Im Jahr 2001 kam schließlich sein Debutalbum „Pray To Him“ heraus.

Ruff Scott - What Goes Around Easy Star - Vol. 1 Ruff Scott - Pray To Him

Bild 1: Single "What Goes Around"
Bild 2: Diverse Artists mit Ruff Scott "Easy Star Volume One"
Bild 3: Debutalbum "Pray To Him"

Ruff Scott Ruff Scott
Ruff Scott & Ossie Dellimore

Bild 3: Ruff Scott & Ossie Dellimore

Ruff Scott stand bereits mit vielen der größten Reggae Stars zusammen auf der Bühne. Artists wie Yellowman, Dennis Brown, Marcia Griffiths, Sugar Minott, The Easy All Stars, Frankie Paul, Beenie Man, Super Cat, Bounty Killer, Ken Boothe und U-Roy sollen dabei nur auszugsweise genannt sein.



Offizielles Video: Ossie Dellimore feat. Ruff Scott – Reggae Music

In den Jahren 2010-2011 trat Ruff Scott unter anderem auf dem Bob Fest (Hawaii), dem Sierra Nevada Music Festival (California), dem Hemp Fest (Seattle, Washington), dem Chang Pai Reggae International Music Festival (Thailand) und dem Blackwater Music Festival (Live Oak, Florida) auf.

Bob Fest Pai Reggae Fest

Mit der Präsentation seines aktuellen Albums „Roots and Culture“ wird sich die Liste der Festivals sicherlich noch weiter ausdehnen. Hoffen wir, dass bis zur Veröffentlichung seines nächsten Albums nicht wieder erst 10 Jahre vergehen müssen und er demnächst einmal hierzulande zu sehen ist.

Aber lassen wir Ruff Scott einmal selbst zu Wort kommen:



Video: Ruff Scott stellt sich vor. 28.09.2011 – Cool Breeze Records

Wenn es noch offene Fragen gibt:

Cool Breeze Records – Offizielle Website 
Ruff Scott – Myspace 
Ruff Scott – Facebook 
 
Copyright: Text by Reggaestory
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Ruff Scott und Cool Breeze Records

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