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Ortwin & Sheriff Birthday Bash 2017Reggae Jam - Official WebsiteYAAM
THE SILVERTONES AND MANY MORE @
ORTWIN & SHERIFF BIRTHDAY BASH

14.07.2017 - YAAM BERLIN

Ortwin & Sheriff Birthday Bash
Reggae Jam Bersenbrück + YAAM Berlin = Reggae YAAM, so einfach ist Mathematik im Reggae Style, zumindest wenn sich die obersten Promoter des Reggae Jam und des YAAM für ihre Geburtstagsparty zusammenschmeißen. Bernd "Sheriff" Lagemann, Gründer des beliebtesten Reggae Festivals Deutschlands, feierte sein halbes Jahrhundert gemeinsam mit Ortwin Rau, dem Clubchef eines der besten Reggae Clubs des Landes. Neben ihren besten Freunden waren natürlich eine ganze Reihe von Künstlern, Soundsystems und alle Liebhaber von Reggae und Dancehall geladen. Als Headliner der Party wurden The Silvertones aus Jamaica verpflichtet, die sich gerade auf großer Europatour befanden und so schon einmal für das spätere Reggae Jam "vorglühen" konnten.
Hier ein paar Eindrücke von dem Event

Bevor es in der Dancehall zur Sache geht, gibt es im erweiterten Backstagebereich mit gesondertem Zugang ein groß angelegtes Buffet mit allerhand Leckereien. Auch die Bar ist natürlich voll bestückt, an der man heute nicht einmal Geld benötigt, sofern man sich auf bestimmte Getränke beschränkt. An den Durchgängen zur Dancehall ist nun auch eine Timetable zur Running Order aufgehangen, die man die Tage zuvor noch nirgends finden konnte. Einige der bisher angekündigten Künstler sind leider nicht mehr darauf zu finden. Warum das so ist kann man erahnen, wenn man verfolgt wie langsam sich der Saal füllt und letztendlich lange nicht ausgelastet ist. Lange Zeit sind leider im Bereich der Geburtstagsparty mehr Gäste als im Konzertbereich. Dementsprechend verschiebt sich auch der Start des Bühnenprogramms ein Stück nach hinten, was bei voll besetzter Running Order sicher schwierig geworden wäre, wenn die letzten Gäste nicht gerade die Morgensonne sehen sollen.

Jahcoustix

Jahcoustix bereitet sich auf seinen Auftritt vor.

Als ersten Künstler auf der Bühne erwischt es allerdings wieder einmal Ray Darwin. Der nimmt es natürlich mit Humor und meint zu mir: "Nein nein, ich bin nicht der erste, sondern die Nachspeise zum Buffet." Beim Reggae Jam hatten wir schon mehrmals Teile seiner Show verpasst, da er Sonntag als erster Act auf der Bühne stand und wir leider noch nicht davor. Heute ist das natürlich kein Problem da jederman ausgeschlafen ist und noch nicht mehrere Festivaltage hinter sich hat. Schade ist nur, dass Ray Darwin nicht wie geplant mit der Evolution Band sondern nur mit Soundsystem auftritt.
Ray Darwin - Peoples Choice - Album 2011

Ray Darwin

Ray Darwin Ray Darwin

Ray Darwin

Ray Darwin Ray Darwin

Ray Darwin

Ray Darwins aktuelles Album ist nach wie vor sein 2011er "Peoples Choice" mit dem unvergesslichen gleichnamigen Hit aus dem Jahr 2006. Sein neues Album ist leider immer noch nicht fertig. Seit einigen Jahren ist es schon im Gespräch, aber wann nun tatsächlich die Veröffentlichung ansteht, ist immer noch nicht zu erfahren. Offenbar hält es da Ray genauso wie mit seinem Geburtsjahr, ... das bleibt auch noch geheim.

Ray Darwin & Sensi Movement

Jan Haze von Sensi Movement

Ray Darwin backed by Jan Haze von Sensi Movement

Sheriff and Barney Millah Ray Darwin

Links: Sheriff & Barney Millah

Ray Darwin

Ray Darwin

Ray Darwin Ray Darwin

Ray Darwin

Ray Darwin wurde in Buff Bay, im Portland Parish von Jamaica geboren. Als Jugendlicher emigrierte er nach New York, wo er 25 Jahre lang lebte. 2002 zog er schließlich nach Deutschland, wo er kurzzeitig eine Karriere als Popsänger versuchte und noch im selben Jahr die Singles "Don't Let Me Be Misunderstood" und "You've Lost That Lovin' Feelin'" auf dem Label "Edel Records" veröffentlichte. Bald darauf entdeckte er aber seine Liebe für den Reggae, was schon seine Version von "Don´t Let Me Be Misunderstood" erahnen ließ und veröffentlichte 2006 in Jamaica seinen Megahit "People´s Choice". Gegenwärtig lebt der Sänger in Hamburg und arbeitet an seinem zweiten Longplayer.

Ray Darwin

Ray Darwin

Ray Darwin



Live Video: Ray Darwin - 1/3 - Peoples Choice + Money In My Pocket

Im Nachhinein ist Ray mit seiner Show völlig unzufrieden und meint: "Die Performance repräsentiert nicht, was ich drauf habe!" Nunja, uns hat es trotzdem gefallen, aber Ray zu Liebe veröffentlichen wir wunschgemäß nur ein Video an dieser Stelle, auch wenn wir an den anderen nichts Peinliches entdecken können, außer das vielleicht ein paar Bob Marley Songs zu viel bei der Show dabei waren.

Nächster Act ist Jahcoustix, Publikumsliebling und Teil der Speerspitze des Roots Reggae in Deutschland. "Seriously Positive" heißt sein siebenter Longplayer und wurde am 03. Juni 2016 veröffentlicht. Leider muss auch Jahcoustix im Rahmen der Sparmaßnahmen ohne Band an den Start gehen. Da Jahcoustix aber auch oft allein mit Gitarre auftritt  und sein 2013er Erfolgsalbum "Frequency" im Jahr 2014 noch einmal als Acoustic Version veröffentlicht wurde, liegt es nahe heute ein Acoustic Programm zu bieten. Und mal ganz ehrlich, Jahcoustix mit Soundsystem kann ich mir auch nicht so recht vorstellen.
Jahcoustix - Seriously Positive - 2016

Jahcoustix

Jahcoustix

Jahcoustix Jahcoustix



Live Video: Jahcoustix - 1/2 - Old Tongue (Acoustic)

Leider gibt es auch Typen die mit Jahcoustix und Acoustic überhaupt nichts anfangen können. Einer stört permanent laut die Show mit irgendwelchen blöden Kommentaren und sagt sogar den bösen Satz mit der Weide. Er lehnt den überwiegenden Teil des Programms demonstrativ mit dem Rücken zur Bühne an der Absperrung. Vielleicht ist das auch gut so, so muss sich Jahcoustix diesen unsäglichen Blödsinn nicht direkt anhören.

Jahcoustix

Jahcoustix

Jahcoustix



Live Video: Jahcoustix - 2/2 - Caution (Acoustic)

Inzwischen sind auch schon die Silvertones eingetroffen und bereiten sich auf ihren Auftritt vor. Es ist 5 Jahre her als wir die Silvertones persönlich kennenlernen durften. Damals traten sie mit Sheriff´s Soundpatrol beim Reggae Jam in Bersenbrück auf. Heute werden sie mit der Six Nation Band an den Start gehen, die wir schon länger nicht mehr gesehen haben. Es ist tatsächlich schon über 10 Jahre her, dass wir sie beim Jamaican & Kingsfield Reggae Festival in Höchstenbach gesehen haben. So sind wir natürlich außerordentlich gespannt, was uns heute für ein Konzerterlebnis bevorsteht.
The Silvertones - Keep On Rolling - 2013

The Silvertones

The Silvertones ganz in weiß vor der Show, mit Joel "Kush" Brown, Keith "Silvertone" Coley und Anthony Feurtado. Gründungsmitglied Gilmore Grant ist nicht mehr dabei, da er leider im April 2016 verstarb.
Bevor die Show der Silvertones ihren Lauf nimmt, werden natürlich zuerst einmal die "Geburtstagskinder" Ortwin und Sheriff zur Gratulation auf die Bühne gebeten. Inzwischen ist schon der Sonntag angebrochen und Sheriff schon wieder ein Tag älter. Ortwin hatte bereits am Freitag sein Jubiläum. Der folgende Song "Midnight Hour" passt glatt zur aktuellen Stunde.



Live Video: The Silvertones - 1/10 - Happy Birthday Ortwin & Sheriff + Midnight Hour

The Silvertones + Ortwin & Sheriff

The Silvertones + Ortwin & Sheriff

The Silvertones + Ortwin & Sheriff

Die Six Nation Band ist heute mit 8 Musikern angetreten, zwei Keyboarder, Drums, Bass, Guitar, zwei Bläser, Percussion und Backgroundsängerin Suani Maleah. Der ansonsten als Leadsinger agierende Pachango ist heute für Moderation und Percussion zuständig. Von der offiziellen Bandzusammenstellung von vor 10 Jahren, sind heute nur noch Pachango, Toby Nambur an den Drums und Moe "Basshead" Shalia am Bass mit im Boot.



Live Video: The Silvertones - 2/10 - Gun Fever

Suani Maleah + Pachango + Moe

Suani, Pachango und Moe

Keith Coley Anthony Feurtado

Keith "Silvertone" Coley und Anthony Feurtado

Joel Kush Brown

Joel "Kush" Brown



Live Video: The Silvertones - 3/10 - Smile / Dance This Reggae Music

Es war 1964 als Delroy Denton, Keith Coley und Gilmore Grant zusammen kamen, um die Gruppe "The Silvertones" zu gründen. Ihre ersten beiden Singles "True Confession" und "It´s Real" nahmen sie 1965 auf. Sie wurden von Arthur "Duke" Reid produziert und 1966 auf dem 1965 gegründeten Dr. Bird Label und parallel auf Duke Reid´s Treasure Isle Label veröffentlicht. Dies führte das Vokaltrio in Jamaica sofort zum Erfolg. Unterstützt wurden sie bei "It´s Real" von Lynn Tait & The Boys und bei "True Confession" von Tommy McCook & The Supersonics.

The Silvertones

@ The Silvertones The Silvertones



Live Video: The Silvertones - 4/10 - Baby Love

Es folgten zahlreiche weitere Singles wie "Raindrops", "Whoo Baby", "Cool Down", "Old Man River" und viele andere. Ihr 1968er Hit und Coverversion von Wilson Pickett´s 1966er "Midnight Hour" wurde gleich in 10 verschiedenen Auflagen für Soul Shot und Treasure Isle gepresst. Sie arbeiteten weiterhin mit Produzenten und Labels wie Clancy Eccles (Clan Disc Label), Sonia Pottinger (hat 1974 Treasure Isle übernommen), Duke Records (Teil von Trojan Records in UK), Lee Perry (Upsetter Label) und vielen anderen zusammen. 1973 veröffentlichten sie schließlich ihr Debutalbum "Silver Bullets" bei Trojan Records. Ein weiterer Meilenstein in ihrer Kariere war der Beginn ihrer Zusammenarbeit mit Sir Clement "Coxsone" Dodd auf seinen Labels "Forward Records" und "Studio One", im Jahr 1977.

The Silvertones

The Silvertones

Six Nation Band The Silvertones

The Silvertones



Live Video: The Silvertones - 5/10 - Heaven To Me

The Silvertones sind aber auch noch unter anderen Namen bekannt. Als "The Valentines" haben sie z.B. Hits wie "Gun Fever", "Old Man Says" und "Stop The Violence" aufgenommen. In Zusammenarbeit mit Lee "Scratch" Perry traten sie 1969 als "The Muskyteers" mit ihrem "Kiddy-O" auf Perry´s Upsetter Label auf. Wer über "The Selverton" stolpert, hält z.B. die von Winston Riley für das Techniques Label produzierte Scheibe der 1975er "Midnight Hour" in den Händen. Auch hinter den Namen "All-Tones", "The Silver Tones", "The Admirals" oder "The Personalities" verbergen sich letztendlich "The Silvertones". Die Musikgeschichte der Silvertones kann schon ganz schön verwirrend sein, wenn man etwas tiefer gräbt.



Live Video: The Silvertones - 6/10 - Sufferers Child

The Silvertones

The Silvertones The Silvertones

Six Nation Band



Live Video: The Silvertones - 7/10 - Take A Little Love

Delroy Denton, auch bekannt als Delroy Butler oder Brother Roy, begann schließlich Ende der 60er Jahre eigene Wege zu gehen und wanderte in die USA aus. Seinen Platz nahm von da an Joel "Kush" Brown ein. Der Höhepunkt der Erfolgsgeschichte der Silvertones dauerte noch bis 1979 an, bevor es ruhiger um die Band wurde. 
Nach Jahren der Pause gibt es erst 1986 mit "The Strong Will Survive" bei Black Scorpio wieder eine Neuveröffentlichung. Weitere Songs folgten jetzt nur noch in größeren Abständen. Im Jahr 1999 wurde ihr zweites Album "Young At Heart" bei Studio One veröffentlicht.
2012 traten die Silvertones auf dem Reggae Jam in Bersenbrück auf. Mit "Keep On Rolling" folgte 2013 ein weiterer Longplayer. Im Februar 2016 veröffentlichten sie schließlich ihr bisher aktuelles Album "Things Gonna Change" bei Secret Rival Music.
The Silvertones - Things Gonna Change - Digitalalbum 2016

The Silvertones

The Silvertones

The Silvertones



Live Video: The Silvertones - 8/10 - Dem A Grumble

Im April 2016 verstarb leider ihr langjähriges Mitglied Gilmore Grant. Dritter Sänger der Band wurde nunmehr Anthony Feurtado. Gegenwärtig sind mit "Push The Fire" und "Wonderland Of Green" zwei weitere Alben in Arbeit. Für letzteres werden sie von der legendären Lloyd Parks Band unterstützt. Es sieht so aus, als wären die Silvertones nunmehr zur alten Hochform vergangener Zeiten aufgelaufen.

The Silvertones

The Silvertones Six Nation Band

Six Nation Band



Live Video: The Silvertones - 9/10 - Love Without Devotion

Die Silvertones sind auch Mitglied des 2014 gegründeten deutschen Vereins "Action Speaks Louder Than Words" (ASLTW e.V. - Verein zur Unterstützung notleidender jamaikanischer Musiker). Auch Mutabaruka, ein weltweit bekannter Dub-Poet, Musiker und Gründer des IRIE-FM Radios in Jamaica, konnte als Schirmherr gewonnen werden. Mutabaruka ist auf Jamaica aufgrund seines sozialen Engagements sehr hoch angesehen. Er kennt die Umstände und Schicksale der betroffenen Künstler aus erster Hand. Daher wird er dafür Sorge tragen, dass die Erlöse aus den Veranstaltungen des Vereins die notleidenden Musiker vor Ort erreichen.

Suani, Pachango und Moe

Inzwischen sind wir mit unseren Ausschnitten am Ende der Show angelangt. Dafür haben sich die Silvertones noch etwas ganz besonderes ausgedacht. Der Sheriff wird wieder auf die Bühne gebeten und die Silvertones "überreichen" ihm mit dem Song "Reggae Jam" noch ein musikalisches Geschenk.

Pachango

The Silvertones & Sheriff

The Silvertones & Sheriff



Live Video: The Silvertones - 10/10 - Reggae Jam (für Sheriff)

Jetzt befinden sich die Silvertones auf großer Europatour und werden demnächst wieder das Reggae Jam in Bersenbrück, das Reggae Geel in Belgien, das Rototom in Spanien und einige andere Events besuchen. Als Besonderheit hat man dafür die "Vintage Allstars" gebildet, wo sie gemeinsam mit KushArt und The Heptones die jamaikanische Musikgeschichte in Sachen Ska über Rocksteady bis zum modernen Reggae präsentieren werden.

Doch hier geht es erst einmal mit Multitalent Ganjaman weiter, der für sich gleich selber den Sound an den Reglern spielt. Ganjaman ist in den Konzertberichten auf dieser Seite schon zahlreich und regelmäßig in Erscheinung getreten, was es natürlich schwierig macht Neuigkeiten zu verkünden. Sein aktuelles Album "Sinnphonie" von 2016 und seine öffentliche Vaterschaftsverkündung auf dem vorjährigen Reggae Jam dürfte sich inzwischen auch schon allerorts herumgesprochen haben. Jetzt wird der umtriebige Ganjaman sein schon früher angespanntes Zeitmanagement bestimmt stark überarbeiten und etwas kürzer treten müssen.
Ganjaman - Sinnphonie - Album 2016

Ganjaman

Die unsäglichen Ereignisse und Anschuldigungen im Zusammenhang mit der Absage seines Auftritts in der "Alten Pauline" in Detmold vom 18.03.2017, gehören zum Glück auch schon zum Schrott der Geschichte in Sachen "Sagen und Märchen". Steve war arg betroffen und völlig überrascht, dass ausgerechnet ihn Vorwürfe wie Rassismus, Antisemitismus und anderes, bezogen auf seine Liedtexte, treffen. Besonders auch deshalb weil er das ganze Gegenteil verkörpert, wie allgemein bekannt ist. Einige Mitglieder der "Alten Pauline" waren da sehr kreativ, Passagen aus Ganjamans Lyrics zu haarsträubenden Gespinsten zu verweben. In der Folge ging es heiß her im Web. Ganjaman dürfte es sicher weniger geschadet haben, eher dem Club in der "Alten Pauline". Wer das Thema noch nicht kennt, kann bei Ganjamans Statement auf seinem Facebook anfangen. Wir werden das hier nicht weiter ausweiten. Seine Fans, Musikerkollegen und Freunde stehen nach wie vor hinter ihm und lassen sich von derartigen Kampagnen jedenfalls nicht beeinflussen.

Ganjaman & Rouz vom Blessed Love Soundsystem

Ganjaman & Rouz vom Blessed Love Soundsystem

Ganjaman und Rouz vom Blessed Love Soundsystem



Live Video: Ganjaman - Alphabet (Soundsystemshow)

Letzter offizieller Live-Act der überarbeiteten Running Order ist für heute D-Flame

Der Mann mit der unverkennbaren und alles übertönenden Kontrabassstimme, lässt sich schwer einem Genre zuordnen. Ob nun HipHop, Rap, Reggae oder Dancehall, "Die Flamme" hat für alle etwas dabei. Daniel Kretschmer, alias D-Flame, wurde am 19.09.1971 geboren und kommt aus Frankfurt a. M.. Seine musikalische Laufbahn begann Ende der 80er Jahre in der Frankfurter HipHop-Szene. Sein Debutalbum "Basstard" wurde im Jahr 2000 veröffentlicht. Inzwischen ist er mit "Stress" bei seinem 5. Album angelangt, welches am 14.11.2008 erschien. Eigentlich sollte ein neues Album längst überfällig sein.
D Flame - Stress - 2008

D-Flame

D-Flame

D-Flame D-Flame - Die Perle der Karibik

D-Flame hat sich die "Perle der Karibik" auf seinem Arm verewigt.

D-Flame

Wer als letzter Künstler in der dritten Morgenstunde auftreten muss, zumal er Geburtstagsgast ist und etwas gefeiert hat, sollte es natürlich deutlich schwerer als Ray Darwin am Anfang haben. Aber keine Spur. ;-) Für das inzwischen stark geschrumpfte Publikum ist D-Flame die richtige Unterhaltung und Muntermacher für den Schluss. Ich habe ihn noch nie so witzig gesehen. D-Flame tritt außerdem mit einem T-Shirt von Teacha Dee auf. Das ist doch ein guter Zug, wenn sich Künstler gegenseitig unterstützen und nicht ihr eigenes Shirt tragen. So schafft es Teacha Dee ganz nebenbei auch auf die Geburtstagsparty und in diesen Bericht.

D-Flame

D-Flame

Keine Zahnlücke sondern Gold! ;-)



Live Video: D-Flame backed by Rouz from Blessed Love Soundsystem - Perle der Karibik

Dann gibt es aber mit Black Kappa auch noch einen Überraschungsgast. Warum hat man von dieser interessanten Stimme seit gefühlten Ewigkeiten nichts Offizielles mehr gehört!? Aufgefallen war Black Kappa erstmalig durch seine Zusammenarbeit mit der Berliner Band Seeed bei ihrem 2001er Hit "Dickes B", der auf ihrem Debutalbum "New Dubby Conqueros" zu finden ist. In dieser Liebeshymne an die Stadt Berlin kann man sogar Barney Millah und Panza von Supersonic entdecken. Wer´s noch nicht weiß, sollte sich wieder einmal das Video ansehen.
Black Kappa - Honey Honey - EP 2017

Black Kappa

Black Kappa Black Kappa

Black Kappa

Black Kappa, bürgerlich Tevon Gutzmore, wurde am 14.06.1977 im Saint Mary Parish von Jamaica geboren. Aufgewachsen ist er jedoch in Montego Bay, am anderen Ende der Insel. Schon in früher Kindheit begann er an seiner Karriere als Reggae Sänger zu basteln und nahm an den verschiedensten Shows und Karnevals teil. Mit 18 meldete er sich bei verschiedenen Contests an und gewann diese. So holte er auch den Titel z.B. beim "After Examen Jam" für die beste Performance als Sänger und Texter.
1997 kam er auf Einladung seines Cousins, der bereits in Deutschland lebte, nach Berlin. Durch seine Erfahrung in Sachen Dancehall und Reggae war er schnell in der Berliner Szene integriert und stieß bald darauf auf die junge Berliner Band Seeed. Dort landete er mit seiner Mitwirkung an deren dritter 2001er Single "Dickes B" seinen ersten Hit. Zuvor hatte er schon sein Debut mit "Party On", das aber erst 2002 als Maxi Single bei BMG Records erschien oder wirkte bei Dejavue im Song "Made 2 Chill" (1999) mit. Den Riddim von "Dickes B" (Frog Ass Riddim) verarbeitete Black Kappa auch noch einmal für seine 2001er Single "Uman".

Black Kappa Black Kappa

Black Kappa

Mit Seeed tourte er durch Europa und war auf verschiedenen Festivals wie dem Summerjam 2000 und 2001 oder auf dem Chiemsee Reggae und dem Splash in Chemnitz im Jahr 2002 und anderen. In diese Zeit fällt auch seine weitere Single "Praise Jah Jah" (produziert von Joseph Cotton für "Reggaematic Music Production"). Es folgten weitere Aufnahmen mit Taffari ("Drop Top") und Jamican Crystal ("It Song"). Danach standen einige Jahre der kreativen Pause an. Im Jahr 2008 nahm er seine Single "Rastafari Preaching" beim Berliner Label H.P.I. Records auf, der später eine gleichnamige EP folgte. In der Folge tourte er einige Zeit mit seinem bisherigen Material durchs Land, bevor es wiederum ruhig um ihn wurde.
Black Kappa - Honey Honey - EP 2017

Nun startet er einen erneuten Anlauf. In Zusammenarbeit mit Marcus N.R.G. Vibes, hat er im Atahsound Musicstudio in Berlin Kreuzberg, seine aktuelle EP "Honey Honey" mit 7 Tunes aufgenommen. Seit 07.07.2017 ist sie auf verschiedenen Downloadplattformen wie itunes, spotify und anderen erhältlich.

Black Kappa

Black Kappa Black Kappa



Live Video: Black Kappa & D-Flame

Black Kappa hätte schon noch eine Weile auf der Bühne bleiben wollen, aber heute ist es nun mal D-Flame´s Bühne. Und dieser muss Black Kappa bei dessen zweiten Auftritt regelrecht das Mikro abringen um wieder zum Zuge zu kommen und es bald darauf dem nächsten Special Guest überreichen zu können. Dieser nennt sich Singy Sing, kommt aus Westmoreland in Jamaica und hatte dereinst beim Blessed Love Soundsystem als MC angefangen. Inzwischen arbeitet er aber auch mit anderen Sounds zusammen.

D-Flame & Black Kappa

D-Flame & Black Kappa

Singy Sing & D-Flame

Singy Sing, D-Flame und Black Kappa

Bernd "Sheriff" Lagemann

Bernd "Sheriff" Lagemann

Inzwischen ist die vierte Morgenstunde schon zur Hälfte vorüber, als auch diese Show zu Ende geht. Live-Acts sollten jetzt keine mehr kommen. Für uns ist deshalb jetzt die Zeit der Abschiedsrunde und des Aufbruchs herangerückt. Nur noch schnell ein paar Fotos in die Runde und dann geht´s auf die Piste, ... bevor uns doch noch die Morgensonne in Berlin erwischt.

Black Kappa Black Kappa

The Silvertones

Suani Maleah Anthony Feurtado

Suani Maleah (Backgroundsinger) und Anthony Feurtado von den Silvertones

Anthony Feurtado

Gabriele Clarke, Anthony Feurtado and Joel Kush Brown

Gabriele Clarke (Managemant Silvertones), Anthony Feurtado und Joel "Kush" Brown

Auf Wiedersehen bis zum nächsten Bericht, dann vom Reggae Jam in Bersenbrück!

Copyright: www.reggaestory.de
Text + Videokamera: Peter Joachim
Fotos: Marion + Peter Joachim

Mein Dank geht an Ortwin & Sheriff, Gabriele Clarke, das YAAM Team und natürlich ganz besonders an die Künstler des Abends.

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