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MICHAEL ROSE & THE I-DWINS BAND
Support: BRINA

24.02.2013 - YAAM Berlin

Michael Rose Flyer
In den letzten Wochen war es endlich wieder einmal so weit. Michael Rose, „The Voice Of Black Uhuru“, trat während seiner Europatour, auch auf mehreren deutschen Bühnen auf. Michael Rose hat sich hierzulande mit ausgedehnten Touren leider rar gemacht. Besonders der Ostteil des Landes gerät bei vielen Artists oft ins Hintertreffen. Auch dieses Mal sah es so aus, dass die hiesigen Agenturen keinen Weg in die östlichen Bundesländer finden wollten.
Dank der Bemühungen des Berliner YAAM, konnte man doch noch eine Lücke im Kalender finden, um Michael auf seinem Weg von Italien nach Polen ins YAAM einkehren zu lassen. Sein letzter Auftritt in Berlin liegt 5 Jahre zurück und fand am 23.07.2008 im RAW Tempel statt.

Hier der Tourplan:


13.02.2013 – FRA - Lyon
14.02.2013 – FRA - Paris
15.02.2013 – IT - Bologna / Estragon Club
16.02.2013 – IT - Venice / Rivolta PVC
22.02.2013 – S I - Ljubljana / Kino Siska
23.02.2013 – IT - Rom
24.02.2013 – DEU - Berlin / YAAM
25.02.2013 – POL - Wroclaw / Lykend
26.02.2013 – DEU - Wuppertal / U-Club
27.02.2013 – DEU - Stuttgart / Universum
28.02.2013 – DEU - Freiburg / Jazzhaus
01.03.2013 – DEU - München / Backstage
02.03.2013 – CH - Biel / La Coupole
03.03.2013 – CH - Geneva / L'Usine
05.03.2013 – FRA - Paris / La Bellevilloise
Michael Rose Poster 2013
Über die biografischen Daten von Michael Rose an dieser Stelle zu berichten, wäre “Wasser in die Elbe” getragen. Jedermann kennt Michael Rose und seine Hits, mit denen er als Lead Sänger von Black Uhuru, die Band zu Weltruhm geführt hat. Die Zeiten als die Band noch ganze Stadien gefüllt hat sind leider vorbei. Dies trifft aber mehr oder weniger die gesamte Reggae Branche. Auch um Black Uhuru ist es in den letzten Jahren leider ruhig geworden. Egal mit welcher Besetzung eines Lead Sängers. Michael Rose und Duckie Simpson fanden zwar im Jahr 2004 noch einmal als „Black Uhuru feat. Michael Rose“ für ein paar Jahre zusammen und ließen die alten Zeiten wieder aufleben, aber auf die Früchte dieser Wiedergeburt warten wir bis heute leider vergeblich. Auch Michaels aktuelle bzw. erfolgreiche Soloprojekte (neue Studioalben) liegen schon ein paar Jahre zurück und treffen nahezu mit seinem letzten Berlinbesuch zusammen. Auch wenn ihm den Legendenstatus niemand mehr nehmen kann, sollte die Wartezeit der Fans nun endlich mit frischen Hits belohnt werden.

Weitere Informationen zu Michael Rose sind hier nachzulesen.

Dies soll zur Einführung genügen. Gehen wir zurück zum 24.02.2013 und begeben uns ins Berliner YAAM.

Schon lange vor dem Termin sind wir mit dem Management von Michael Rose in Kontakt und versuchen ein Treffen vor der Show auf die Reihe zu bekommen. „Alles kein Problem!“, ist die freudige Botschaft, wie sie mich noch ein paar Tage zuvor erreicht. „Melde dich einfach wenn du da bist.“ Da mir das dann aber doch viel zu ungenau ist, legen wir uns auf einen Zeitrahmen zwischen 18-19:00 Uhr fest. „Pünktlich wie die Maurer“ treffen wir im YAAM ein und suchen den Tourmanager auf. Die I-Dwins Band ist gerade emsig dabei ihr Equipment aufzubauen. Jaszol, ein freundlicher großer und schlanker Typ mit blonden Dreads, kommt aus Polen und gibt mir die genaue Adresse von Michael. „Klopf einfach an die Tür, es ist ja alles geklärt. Ich rufe jetzt nicht noch einmal extra an.“, gibt Jaszol mit auf den Weg.
Im Hotel eingetroffen, ist das Zimmer schnell gefunden. Alles ist still, nur einen Fernseher hört man leise durch die Tür. Ich klopfe vorsichtig an die Tür. Nichts rührt sich. Nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen steigere ich deshalb langsam die Lautstärke des Klopfens. Plötzlich geht die Tür ein Spalt breit auf. Zwei grimmig und leuchtend weiße Augen schauen mich aus der Finsternis heraus fragend an. Ich sehe nur diese Augen und ein paar Dreads. Alles andere verbirgt die Dunkelheit des Raumes. Meine Begrüßung fällt bei ihm nicht so recht auf fruchtbaren Boden. Michael hat unseren Termin vergessen. „Wait one minute please!“, gibt er deshalb knapp zurück und schließt die Tür wieder. Es beginnt die längste Minute meines Lebens. Dass eine jamaikanische Minute über 30 Minuten Länge erreichen kann, hatte ich bisher noch nicht erfahren müssen. Sicher wäre die Festlegung der Zeiteinheit für eine „Michael Rose Minute“ noch weiter vorangeschritten, wenn dem nicht der gerade auftauchende Tourmanager Jaszol ein Ende machen würde. Lautstark poltert er an Michaels Tür und fragt, ob alles in Ordnung sei. Mir ist nicht wohl dabei. Nichts rührt sich. Er geht ins Nachbarzimmer und telefoniert mit dem Hoteltelefon. Das funktioniert schließlich. Achselzuckend kommt er wieder zurück und entschuldigt sich für Michael. „Er hat es sich anders überlegt und möchte jetzt erst einmal schlafen. Er sagt, du sollst um 21:00 Uhr in den Backstage kommen.“ Na klasse, also wird es nichts mit dem entspannten Interview in ruhiger Umgebung. Kann man das nicht gleich sagen?

Inzwischen sind die Stunden vergangen und die Zeiger stehen nach 21:00 Uhr. Von Michael ist aber noch keine Spur zu sehen, womit ich fast gerechnet habe. Die Band ist gemeinsam mit den I-Grades und einer jamaikanischen Sängerin namens Brina, allein im Backstage. Edwin, der Drummer der Band, kann die Show schon nicht mehr erwarten und hämmert mit seinen Sticks auf das Sofa ein. Dominic und Alex spielen ein wenig an ihren Gitarren herum. Nur Keyboarder Bubblaz ist ohne Beschäftigung, obwohl dafür sogar ein Klavier im Backstage zur Verfügung stehen würde. Basia von den I-Grades spielt derweil den „Kopierer“ und vervielfältigt die Setlist der kommenden Show per Hand. Alle warten entspannt auf den Showbeginn, nur Hauptperson Michael fehlt noch.

Alex & Basia Setlist
I-Dwins Band

Bild 3: The I-Dwins Band - Von links: Alex, Bubblaz, Dominic und Edwin

Ich weiß nicht so recht, was ich tun soll. Das wird hier nichts mehr, jedenfalls nicht mehr vor der Show. Es sind schon wieder über 30 Minuten vergangen. Ohne erneute Absprache kann man aber jetzt nicht einfach gehen.
Dann betritt Michael den Raum. Grußlos stellt er sich mit regungslosem Gesicht und dunkler Sonnenbrille neben die Tür. Oh Mann, was jetzt? Kann man ihn überhaupt noch ansprechen? Also gibt´s zur Einstimmung und Verbesserung des Befindens, erst einmal ein Geschenk für Michael. Es sind ein paar Videoaufnahmen und Fotos von seinem letzten Berlinbesuch, die ihn dazu bewegen, doch noch ein wenig zu reden. Neuer Termin wird für nach der Show festgesetzt, da bis zum Bühnenprogramm die Zeit natürlich schon längst zu knapp geworden ist.
Nach Einschätzung der Band, soll das Konzert kurz nach 22:00 Uhr beginnen, noch nicht für sie, aber für das Vorprogramm von Brina. So ist es dann auch.
Brina ist eine neue beeindruckende und kräftige Stimme in der Welt des Roots Reggae aus Jamaica. 2009 brachte sie ihre erste Single „Lala Vizuri“ heraus, die auch Bestandteil ihres im April 2012 erschienenen Debutalbum „Under One Sun“ ist. Das Album wurde in Jamaica unter Mitwirkung von Reggae Legenden wie Frederick „Toots“ Hibbert und Sly Dunbar aufgenommen.

Brina - Lala Vizuri Brina - Real Reggae Music Brina - Under One Sun

Bild 1: Brina – Single „Lala Vizuri“ – 2009
Bild 2: Brina – Digital Doppelsingle „Listen + Real Reggae Music“ – 01.02.2011
Bild 3: Brina – Debutalbum „Under One Sun“ – 12.04.2012

Brina Brina

Leider ist ihr Auftritt eben nur als Soundsystemshow angelegt. Der Einsatz der Band hätte ihrer Show sicher mehr Geltung verschafft. Wer im Nachgang noch einmal in ihr Album hineinhört, wird sicher bald zu ihrer Fangemeinde gehören und auf Nachschub warten. Brina zieht das Publikum mit kräftiger und souliger Stimme sofort in ihren Bann und dürfte einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Brina Brina
Brina Brina
Brina

Brina Brina

Bild 1 - 7: Brina

Hier eine Binghi Nummer aus der Show.



Live Video: Brina – We Are Free

Dann geht es in den Hauptteil des Abends. Die I-Dwins Band, die extra für diese Tour zusammengestellt und als neue Formation gegründet worden ist, nimmt ihre Instrumente auf und übernimmt das vorgeglühte Publikum. Nach einem kurzen Intro und den ersten Tönen von „Shine Eye Gal“ kommen die I-Grades, eine Harmony Group aus Polen, auf die Bühne. Magda „Jazzy“ Dzięgiel und Basia Miedzińska treten seit 2005 zusammen auf, und waren im YAAM bereits bei Fantan Mojah, I-Wayne und der House of Riddim Band zu erleben. Voriges Jahr waren sie auch mit Anthony B und der House of Riddim Band auf Tour und unter anderem beim Reggae Jam zu sehen.

I-Dwins Band I-Dwins Band
I-Dwins Band

I-Dwins Band I-Dwins Band

Bild 1 - 5: The I-Dwins Band
Bild 1: Bubblaz
Bild 2: Dominic
Bild 3 + 5: Edwin
Bild 4: Alex

Einen überraschend guten Black Uhuru Sound zaubern die vier Musiker in den Saal. Michael Rose kommt kurz darauf mit seiner dunklen obligatorischen Sonnenbrille, ohne die man ihn seit vielen Jahren kaum noch erleben kann, auf die Bühne getanzt. Er trägt eine große weiße Strickmütze, die eine rot-gelb-grüne Musterung und eine Schirmblende hat. Die Blende trägt er zur Seite gedreht. Von seinem ansonsten schlichten und dunklen Aufzug mit dem „Lion of Judah“ am Hemd, hebt sich eine bunte Jacke mit Kapuze ab, deren Muster sich aus unzähligen CD-s zusammensetzt.

I-Grades Michael Rose
Michael Rose I-Grades
Michael Rose

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose

Nach „Shine Eye Gal“ geht es nahtlos mit dem nächsten Black Uhuru Klassiker „Plastic Smile“ weiter.

Hier die ersten beiden Stücke.



Live Video: Michael Rose – Shine Eye Gal + Plastic Smile

Noch einmal kurz die Mütze zurechtgedrückt, den stabilen Sitz der Brille überprüft, und weiter geht es in das „General Penitentiary“ von Black Uhuru. Edwin an den Drums ist bereits ins Schwitzen gekommen und hat sich schon seines Shirts entledigt. Michael Rose kommt ohne sein Handtuch auch nicht mehr aus, will sich aber offenbar von seiner Winterjacke nicht trennen.

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose Michael Rose
Michael Rose

Neben seinen althergebrachten Stilelementen wie „sta ni ni ni noi“, „tu tu tweng“ und anderen, haben sich neue Füllsel im Stile eines Ranking Joe, U Roy und weitere, in seinem Gesang etabliert, die mit einem schönen Echo durch den Saal hallen. Die Massive wird mit eingebunden und singt lautstark mit Michael im Duett.



Live Video: Michael Rose - General Penitentiary

„Bull In The Pen“ ist der nächste Black Uhuru Klassiker und Michael schaut kurz nach seiner Uhr. Keine Angst, sie ist noch am rechten Fleck und noch nicht abhanden gekommen wie in 2007.

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose Michael Rose
Michael Rose

Die I-Grades passen mit ihrer Stimmlage sehr gut in das alte Black Uhuru Klangbild und sind wie immer auch optisch ein sehr guter Bestandteil der Show. Sehr selten sieht man, dass sich rein hellhäutige Mädels als Backgroundsinger oder Backgrounddancer so toll auf der Bühne schlagen, wie die I-Grades.

I-Grades



Live Video: Michael Rose – Bull In The Pen

Mit „Abortion“ und „Sinsemilla“ kommen die nächsten Knaller an die Reihe, und Michael schwitzt noch immer in seiner Winterjacke. Bevor er sich dieser entledigt, rückt er sie sogar immer wieder zurecht als wäre ihm noch kalt. Das kann aber beim besten Willen nicht sein, weil er immer wieder sein Handtuch bemüht das Gesicht abzutrocknen. Meistens wohl bedacht, dass ihm niemand ins Gesicht sehen kann, wendet er sich immer wieder ab, bevor er die Brille abnimmt. Bei „Sinsemilla“ tritt aber auch einer der seltenen Momente ein, wo man kurz sein Gesicht sehen kann.

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose Michael Rose



Live Video: Michael Rose – Abortion + Sinsemilla

Dann geht es mit seinem Hit „Shoot Out“, (auch bekannt mit Damian Marley im Duett), „Real Jamaicans“ (auch bekannt im Duett mit Busy Signal) und „Feeling So Lonely“ in neuere Gefilde seiner Soloprojekte. Auch wenn die beiden ersteren Songs in eine völlig andere Richtung gehen, ist die Begeisterung im Saal groß. Mit Jubel und Pfeifkonzerten wird „Shoot Out“ begrüßt. Vielfach wird dieses Stück als Dancehall angesehen. Michael Rose selbst, sieht das aber absolut anders und sieht darin einen völlig neuen Stil, den er selbst zum ersten Mal in die Musikszene eingeführt hat.

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose Michael Rose



Live Video: Michael Rose – Shoot Out



Live Video: Michael Rose – Feeling So Lonely

Dann geht´s wieder zurück zu Black Uhuru, und mit „I Love King Selassie“ und „Party In Session“ folgen zwei weitere gewaltige Klassiker aus alten Zeiten. Aber was sage ich, wer kann schon bei all den Black Uhuru Hits ein Top Ranking festlegen. Wobei die Version von „I Love King Selassie“ auf Michaels eigenem 1998er Album „Selassie I Showcase“ noch ein Tick besser sein dürfte (auf dem „Natural Mystic Riddim“).

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose Michael Rose
I-Dwins Michael Rose



Live Video: Michael Rose – I Love King Selassie



Live Video: Michael Rose – Party In Session (Party Next Door)

Weiter geht es mit „Anthem“, vom 1984er Black Uhuru Album „Anthem“, welches 1985 einen Grammy für das beste Reggae Album erhielt. Jubel und Pfeifkonzerte erfüllen das YAAM.

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose

Michael Rose



Live Video: Michael Rose – Anthem

Mit „What Is Life “ und dem Megahit „Guess Who´s Coming To Dinner “ geht schließlich die Michael Rose Party dem Ende entgegen, die eigentlich mehr eine Black Uhuru Party geworden ist. Ein wunderschönes Konzert in einem leider nicht ganz ausgelasteten YAAM, was überhaupt nicht nachvollziehbar ist. Aber die Fans in bester Stimmung und Mitmachlaune geben Unterstützung wie ein voll besetzter Saal. Auch wenn es absolut nichts gegen das überwiegende Black Uhuru Material einzuwenden gibt, haben mir doch noch ein paar richtige Knaller aus seiner Solokarriere gefehlt, die es zuhauf gibt. Das Konzert hätte durchaus noch ein Stück länger gehen oder ein paar Stücke mit Überlänge etwas kürzer sein können, um Platz für weitere Hits zu schaffen.

Michael Rose & I-Grades

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose

Michael Rose I-Dwins



Live Video: Michael Rose – What Is Life



Live Video: Michael Rose – Guess Who´s Coming To Dinner

Gegen 0:00 Uhr verlässt Michael die Bühne und bedankt sich beim Publikum. Eine Zugabe gibt es leider nicht mehr. Dafür sind die anwesenden Fans dann leider doch ein wenig zu leise. Die Band spielt zwar noch lange nach, und der Moderator versucht die Fans ein wenig aufzustacheln, aber die Massive ist nicht mehr so richtig und ausdauernd aus der Reserve zu locken. Zumindest scheint es Michael nicht auszureichen. Da kann man nichts machen. Hauptsache es dauert nicht wieder 5 Jahre bis zum nächsten Michael Rose Konzert.

Versuchen wir nun endlich unseren mehrfach verschobenen Termin mit Michael Rose hoffentlich erfolgreich umzusetzen.
„Fasst euch kurz!“, so die Ansage von der „Backstagebewachung“, ist keine gute Einführung. Obwohl Michael nun wirklich bereit für unseren Termin ist, haben wir aber nicht mehr die Ruhe und kürzen auf Grund der veränderten Umstände den Fragenkatalog etwas ein.

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose Michael Rose
Michael Rose

Hier das musikalisch umrahmte Kurzinterview:



Live Video: Michael Rose - Interview

Hier noch ein paar weitere Backstage Impressionen.

Magda & Bubblaz

Magda (I-Grades) & Bubblaz (I-Dwins - Keyboarder)

Basia & Edwin

Basia (I-Grades) und Edwin (I-Dwins - Drummer)

I-Grades - Basia Magda - I-Grades
Michael Rose Michael Rose

Bild 3: Das Bild im Bild im Bild

Dann gilt es zum Schluss noch einige Albumcover abzuzeichnen, die wir beim letzten Mal noch nicht mitgenommen hatten. Der von mir gereichte Edding ist ihm leider viel zu dünn. Michael lässt sich nicht davon abbringen, einen übermäßig fetten Stift aus seiner Tasche zu kramen und beginnt die Booklets zu „bemalen“. Obwohl man bei dieser Strichstärke und Schriftgröße kaum etwas entziffern kann, bleibt Michael bei seiner Entscheidung und will nicht mehr zurück. Meine Einwände prallen wirkungslos an ihm ab. Michael zieht die Sache durch bis zum Schluss. Da kann man nichts machen. Viel erkennt man zwar nicht, aber es war Michael Rose.

Michael Rose Michael Rose
Michael Rose

Michael Rose

Michael Rose

Und danach gibt es zur Krönung auch noch einen Rüffel von der „Backstagebewachung“. „Und beim nächsten Mal bringst du nicht wieder 1000e Albumcover mit!“ Naja, so schlimm war´s ja nun wirklich nicht, hat nicht einmal 3 Minuten gedauert und Michael hat das sehr gerne getan. Vorgelegte Originalcover haben bisher immer jeden Künstler erfreut und sogar Dankesworte ausgelöst.

Copyright: www.reggaestory.de
Text: Peter Joachim
Fotos: Peter Joachim und Madlen
Videokameraführung: Marion Joachim

Mein besonderer Dank geht an Lena und das YAAM Team, die Buxna Artist Agency, Tourmanager Jaszol und natürlich an die Künstler des Abends.

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