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“EMPRESS” CYNTHIA RILEY – “Like Candy” – Debutalbum

26.01.2010  

Empress Riley Cynthia D. Riley AKA „Empress“ hat endlich ihren Traum verwirklicht und ist auf der Reggae-Bühne angekommen. Mit ihrem Debutalbum vom letzten Jahr verkündet sie voller Stolz: „Introducing to the world Reggae Music´s Newest Sweetheart: CYNTHIA „EMPRESS“ RILEY.“ An der Sache mit der „Welt“ wird nun Stück für Stück gearbeitet. Auch der deutschen Reggaewelt möchte sie sich jetzt vorstellen und hat mich deshalb auserwählt eine kleine Vorstellung zu verfassen.
Ich hatte sie schon fast vergessen. Da unser Gespräch schon ein paar Monate zurücklag, musste ich erst eine Weile nachdenken, als ihr Päckchen mit den guten Neujahrsgrüßen bei mir eintraf. Sie hat es also tatsächlich geschafft und mit „Fahari Production“ das Album sogar selbst produziert. Etwas nachdenklich schaue ich mir das Cover und ihre Frage „Who Say Rasta Can´t Be Sexy?“ an. Eine gute Frage – wer soll so etwas behaupten? Allerdings sieht das Cover leider etwas hausbacken und unscharf aus. Cynthia hätte in Anbetracht der vorangegangenen Fragestellung, eine bedeutend bessere Bildgestaltung wählen können oder sogar müssen. Das Potential dazu ist jedenfalls vorhanden.

Empress Riley - Like Candy Empress Riley - Like Candy

Albumcover “Like Candy”

Tracklist:

  1. Hurry
  2. Closer To You
  3. Straight To You
  4. Full Hundred
  5. Like Candy
  6. Jah People
  7. Calling
  8. Blame It On The Music
  9. Groove Me
  10. Jah Is The Answer
  11. Raggamuffin Love
  12. Hold On

Empress Riley

Das Album präsentiert mit seinen 12 Stücken durchgängigen Roots-Reggae der sanfteren Art. Eröffnet wird der Reigen mit ihrer Hitsingle „Hurry“, an der Trevor Elliott vom Label „Musical Ambassador“ als Executive Producer mitgewirkt hat. Ein wichtiger Mann für Cynthias Start, dem sie viel zu verdanken hat. Auch beim zweiten Track wird das Niveau noch gehalten. Mit „Straight To You“ geht es leider wieder einen Gang zurück, um mit „Full Hundred“ dann noch besser abzustechen. Die Band, die leider keine Erwähnung auf der CD findet, spielt hier noch etwas einprägsamer und energischer, wenn man davon bei dem weitestgehend sanften Stil überhaupt sprechen kann. Mit dem Titelsong „Like Candy“ folgt ein weiterer gut tanzbarer Song mit einprägsamer Melodie, bevor mit dem nachfolgenden Track wieder ein kleines Zwischentief folgt. Nach „Calling“ kommen mit „Blame It On The Music“ (Sweet Reggae Music) und “Groove Me” bereits bekannte Töne. Als Executive Producer hat hier Tad Dawkins (Upstairs Music, Tad´s Record) mitgewirkt. Mit „Sweet Reggae Music“ erlebt man meines Erachtens einen der besten Beiträge des Albums. Auch zum Ende hin gibt es nichts auszusetzen, wobei es mit „Hold On“ sogar wieder ein kleines Stückchen nach oben geht.

Fazit: Wenn auch kein übermäßiges Hitpotential auf dem Album enthalten ist, legt Cynthia „Empress“ Riley mit „Like Candy“ einen gelungenen Start hin. Man darf gespannt sein, wie sich ihr Weg weiterhin gestalten wird.

Den überwiegenden Teil des Albums kann man unter www.myspace.com/empressriley mit voll ausgespielten Tracks anhören.

Wer ist „Empress“ Riley?

Empress Riley Empress Riley

Cynthia D. Riley ist in Brooklyn, New York, geboren und die erste amerikanische Generation ihrer Familie, deren Herkunft sie mit „West Indies“ angibt.
Als Reggaestar auf der Bühne zu stehen, ist bereits ein Traum aus ihrer Kindheit. Schon in jungen Jahren hat sie Lieder geschrieben und gesungen. Ihre Mutter hat sie dabei immer voll unterstützt. Auch im Kirchen- und Schulchor konnte sie ihrer musikalischen Leidenschaft nachgehen und sie weiter vertiefen. Auch im Umgang mit Freunden suchte sie sich stets Gleichgesinnte. Sie lernte Geige, Piano und Klarinette spielen und so entwickelte sie sich bereits in jener Zeit zu einer vielseitigen Künstlerin. Trotzdem war ihr Weg zur Bühne nicht leicht. Im Zwiespalt von Notwendigkeit und Leidenschaft entschied sie sich zuerst für den konventionellen Weg des Lebens.

Empress Riley

„Ich hatte immer einen guten Job, fühlte mich aber wie ein Vogel im Käfig!“, meint sie zu dieser Zeit. „Das 9-5 Uhr Ding war nichts für mich. Ich brauchte Freiheit zum Singen. Ich wollte kreativ sein – Leute treffen und Liebe verbreiten.“ Im Jahr 2007 wurde dann Cynthia von einem schweren Schicksalsschlag getroffen. Innerhalb von drei Monaten verlor sie ihren Vater und ihren älteren Bruder. Sie war am Boden zerstört, aber ihr Traum von der Musik gab ihr Kraft und ausgerechnet zu dieser Zeit erneuerte und verstärkte sich ihr Wunsch, die Reggae-Bühne zu erobern. Um ihr Talent weiter bekannt zu machen und internationale Kontakte knüpfen zu können, rief sie im Juni 2007 ihre Internetseite bei Myspace ins Leben. Als wichtigsten Schritt in ihrer Entwicklung nennt sie die Vorstellung bei Mr. Trevor Elliott von „Musical Ambassador“, der ihr beim „Öffnen der Tür“ half. „Er gab mir die Chance mich selbst zu beweisen und unterstützte mich mit großartiger Musik.“ Aus dieser Zeit stammt auch die Veröffentlichung ihrer ersten Single „Hurry“. Seit Oktober 2009 ist nun ihr Debutalbum „Like Candy“ auf dem Markt, welches sie am 04.10.2009 mit einer „Album Launch Party“ im „Top Hop Gardens“ von Fort Lauderdale, gemeinsam mit der „Code Red Band“ vorstellte.

Empress Riley - Flyer

Album Launch Party - Top Hop Gardens

Empress Riley Empress Riley

Ergänzend habe ich noch ein paar Fragen an „Empress“ Cynthia Riley

Peter: Du sagst, du bist die erste amerikanische Generation in deiner Familie. Kannst du mir sagen wann das begann? Auch die Angabe zur Herkunft deiner Familie, mit „West Indies“, ist mir etwas zu ungenau.
Empress: Geboren bin ich am 24. März 1976. Von 5 Kindern bin ich das älteste Mädchen in meiner Familie. Meine Eltern kamen bereits 1965 nach Amerika. Meine Mutter stammt aus Montserrat und mein Vater aus Jamaica.
Peter: Zu den Musikern, die auf deinem Album mitwirken, konnte ich leider keine Angaben finden. Ich finde, man sollte sie schon mit erwähnen. Sie haben einen guten Sound drauf!
Empress: Ich habe mit verschiedenen Musikern zusammengearbeitet. Da ist Richard Grant zu nennen, der Studiobesitzer, Musiker und Ingenieur von „Effects Records“ ist. Besonders aber die Musiker unter Mr. Trevor Elliot von Musical Ambassador bzw. die Code Red Band. Die Code Red Band besteht aus Zemroy „Zimma“ Lewis (Bass Guitar), Jason „Jahson“ Farmer (Keyboards), Duwayne "Shotta Yut" Hoilette (Rhythm/Lead Guitar) und Desmond "Desi" Gaynor (Drums). Die Band ist zurzeit die heißeste und meist gefragte Band unserer Region (www.myspace.com/coderedreggaeband). Von unserer Verbindung wird noch einiges zu erwarten sein. Wir haben auch gerade mit der Arbeit an meinem zweiten Album begonnen.
Peter: Ich hoffe, dann wird das Albumcover etwas besser!?
Empress: Ich verstehe deine Kritik – sie ist notiert. Ich weiß, dass ich bessere Bilder brauche. Ich arbeite daran. Die Person, die das Cover gemacht hat war neu. Ich hatte auch nicht gedacht, dass dieses Bild für das Cover gedacht war. Die Lektion habe ich gelernt. Ich muss auch lernen den Leuten in meinem Freundeskreis die Meinung zu sagen. Ich dachte, sie kennen sich besser aus als ich und ließ die Sache laufen. Das passiert mir nicht noch einmal.
Peter: Wo bist du schon überall mit deinem neuen Album aufgetreten?
Empress: Zum Beispiel in Boston at the Western Front, Fort Lauderdale Top Hop Gardens, The Wallflower South Beach Miami und anderenorts. Zurzeit arbeite ich an der Aufstellung einer Südflorida-Tour. Ich werde mit der Startime Booking Agency hier in Ft. Lauderdale zusammenarbeiten. So werden sich die Dinge jeden Tag besser entwickeln.
Peter: Wie sehen deine Wünsche und Ziele für die Zukunft aus?
Empress: Musik ist meine vorrangige Liebe, aber ich will sie auch als Sprungbrett für größere Sachen benutzen. Für mich sind solche Dinge wichtig, wie den Menschen zu helfen und jungen Frauen ein Gefühl von Stolz und Selbstachtung zu geben. Ich hoffe eines Tages ein Heim für arme Kinder eröffnen zu können.
Peter: Wer ist dein Lieblingskünstler und dein gegenwärtiger Lieblingstune?
Empress: Meine Lieblingskünstler sind Buju Banton, Queen Ifrica …, Etana, Glen Washington, Luciano, Junior Gong, Beenie, Everton Blender …. Wie könnte ich nur einen nennen!? An der Spitze meiner Liste steht zurzeit Queen Ifrica mit „Lioness On The Rice“. Ich kann es kaum erwarten, sie eines Tages einmal zu treffen.
Peter: Fahari Production und dein Name stehen unter derselben Adresse. Daher bin ich davon ausgegangen, dass Fahari Production dein eigenes Label ist?
Empress: Ja das stimmt. Fahari Production ist aber nicht nur eine Künstlerin und ein Debutalbum. Es ist mehr! Ich hoffe, damit künftig auch andere Künstler produzieren zu können. Eine Modelinie möchte ich auch darüber präsentieren – rund um Reggaemusik, seiner Kultur, Farben, Geist usw..
Peter: Wie sieht es mit deiner Freizeit aus?
Empress: In erster Linie bin ich Geschäftsfrau. Aber ich koche sehr gerne, liebe es die Zeit mit meiner Mutter zu verbringen, loooooooove to dance, und liebe es zu lesen und zu schreiben – education ist the key …! Ich habe auch jede Menge Anfragen für Dubplates, was mich ebenfalls sehr beschäftigt.
Peter: Ich danke dir für deine Zeit und wünsche viel Erfolg bei deiner weiteren musikalischen Laufbahn und das deine Wünsche wahr werden mögen!
Empress: Ich schätze sehr deine Mühen und Interesse an mir und meiner Musik. Ich bin sehr dankbar für diesen Artikel – das ist sehr wichtig für mich. Ich bin keine Reggae Diwa, nur ein Mädchen mit großen Träumen und großen Hoffnungen. Nochmals vielen Dank!!

Copyright: Text by Peter Joachim

Die persönlichen Fotos mit freundlicher Genehmigung von Cynthia „Empress“ Riley.

Mein besonderer Dank geht an Cynthia D. Riley (www.myspace.com/empressriley) und Fahari Production.


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