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2. AFRIKA FESTIVAL - 01.10.2005 - TANTE JU IN DRESDEN   

Flyer Im Norden von Dresden, im Industriegelände der Albertstadt, befindet sich Tante Ju. Der Club "Tante JU", der sich vorwiegend dem Blues, Rock und Jazz verpflichtet hat, wurde am 28.02.2004 eröffnet. Vorher war in dem Gebäude eine Schweißerei und Autowerkstatt. Clubbesitzer Gunther Rehlig und sein Mitarbeiter Matthias Barthel haben früher gemeinsam Musik gemacht. Nach einigen "Spinnereien" nahm die Idee eines Live-Clubs Gestalt an. Da Gunther Rehlig selbst Pilot ist, war recht schnell der Stil und das Ambiente bestimmt: die Fliegerei. Die Sitze sind vorwiegend aus einem Airbus, der in Dresden (Elbewerft) vom Passagier- zum Transportflugzeug umgebaut wurde.
Auch der Name passt zum Thema. Die "Tante Ju", wie das Junkers-Flugzeug Ju 52 liebevoll genannt wurde, entwickelte sich wie kein anderes Flugzeug ihrer Zeit zum Synonym für Zuverlässigkeit und komfortables Reisen. Ursprünglich als Frachtflugzeug geplant und gebaut, erkannte Prof. Hugo Junkers bald den Nutzen der Ju 52 im Passagierverkehr - und aus der "Tante Ju" wurde das erste Großserienflugzeug der Welt. Einige Exemplare fliegen sogar noch heute. Veranstaltungstipps des Clubs gibt’s unter www.tanteju.com.

Ja und am 01.10.2005 ging der Flug mit Tante Ju nach Afrika in Sachsen. Das diesjährige Afrika-Festival war das zweite seiner Art in Dresden, nach der Premiere am 14. August 2004. Dort trafen sich Menschen verschiedener Nationen, schwarz, braun und weiß, die an afrikanischer Kultur interessiert sind. Daraus entstand eine Interessengruppe, die den Verein „Voice of Africa – Kulturprojekt e.V.“ gründete. Der Verein ist ein gemeinnütziger Verein und möchte die Präsentation der afrikanischen Kultur aktiv unterstützen. Der Verein um Hauptinitiator Kevin Ikechukwu Okuma (der selbst bei der Odichie Cultural Group mit aufgetreten ist) hat mit viel Mühe das 2. Afrika-Festival auf die Beine gestellt. Dies war jedoch nur mit Unterstützung einer Vielzahl von großzügigen Sponsoren möglich, die von den Hauptsponsoren „Western Union / Reise Bank“ und dem „Toyota Autohaus Schneider“ angeführt worden sind. 

Odichie Cultural Group Odichie Cultural Group

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Odichie Cultural Group (Nigeria)

MTY JuJu MTY JuJu

MTY JuJu (Kamerun), 

Jack Panzo & Tussangana Jack Panzo & Tussangana

Jack Panzo & Tussangana (Angola), 

Adikanfo Adikanfo

Adikanfo (Ghana), M..bila Band (Mosambik), U-Free Band (Guinea-Bissau) und Baldread (USA/California).

Zwischendurch gab es noch Tanz- und Modenschaueinlagen. 

Afrika Festival Dresden Afrika Festival Dresden
Afrika Festival Dresden Afrika Festival Dresden
Afrika Festival Dresden Afrika Festival Dresden

Im Außenbereich gab es gegen den Hunger noch viele afrikanische Spezialitäten zum Probieren, und die mitarbeitenden Vereine, wie zum Beispiel Quilombo „Eine-Welt“ Laden und Verein e.V., stellten sich vor. Musikalisch wurde eine hörens- und sehenswerte Reise durch verschiedene afrikanische Kulturen geboten, die gegen Abend immer moderner wurde und langsam in Reggae bis zum Raggamuffin überging. Die ersten Reggaeklänge kamen ganz vorsichtig aus dem Hintergrund der Musik der M..bila Band, die sich perfekt mit afrikanischer Folklore vermischten.

M..bila Band M..bila Band

M..bila Band

Bei der U-Free Band kam dann der Reggae etwas deutlicher zum Durchbruch. Reggae und afrikanische Folklore wurde hier deutlicher getrennt und gesondert dargeboten. Als Besonderheit gab es die afrikanische Kora im Duett mit der Gitarre im Reggae zu hören. 

U-Free Band U-Free Band

U-Free Band

Zum Schluss, als Reggaestar des Abends angekündigt, kam Baldread aus Kalifornien auf die Bühne. Mustapha Craig Ward alias Baldread erreichte bereits die A/C Top 40 Charts in den USA und wird bereits in über 12 Ländern gespielt. Selbst Kingston / Jamaica stand in diesem Jahr schon auf seinem Programm. Baldread ist Songschreiber, Produzent und komponiert die meisten Stücke für seine Band Raggamuffin Crew selbst. Die Raggamuffin Crew war leider nicht mit angereist. Als Begleitband trat daher noch einmal U-Free auf, die sicher zur Zufriedenheit aller ihr Bestes gab und guten Reggae spielte. Baldread kommt ganz ohne Dreadlocks daher, da er wie er sagt einen sauber rasierten Kopf eben sportlich findet. Kernpunkt seines Auftritts sind Stücke des neuen Albums „Kyanka“, welches seit 2005 in Arbeit ist und auf seiner Tournee präsentiert wird. Nach Dresden geht es dann für Baldread ins UK. 

Baldread Baldread

Baldread

Ja und nach Baldread ging es dann mit Musik aus der Konserve in die After-Show-Party und in den nächsten Morgen hinein.

Wir dürfen gespannt auf das 3. Afrika-Festival sein und wünschen dem Veranstalter gutes Gelingen, ein wachsendes Programm und vor allem ein wachsendes Publikum und viele Sponsoren, damit weitere Veranstaltungen dieser Art gesichert sind.

Copyright: Text & Fotos by Reggaestory

Nachsatz: Der Verein „Voice of Africa – Kulturprojekt e.V.“ mußte inzwischen seine Arbeit, wegen fehlender finanzieller Mittel, aufgeben. Schade!

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